tz. 134. Seife.
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fümcrie-Ausstellern vereinigt. Die meisten Aussteller von letzterem Artikel hattennämlich auch gleichzeitig parfümirte Seifen eingesendet.
Großbritannien und Irland . ... 27
Der Zollverein u. Nvrddentschland l3
Oesterreich. 4
Belgien. l
Schweiz. 1
74
Uebertrag ... 74
Rußland. 2
Toskana. 1
Nordamerika, Verein. Staate» . !>
95
Preismedaillen.3l.
Ehrenvolle Erwähnung .... 17.
Von diesen 95 Ausstellern sind 02 Seifensieder und 33 Parfümeure. Letzterehaben aber, wie bereits bemerkt, meist auch Seife eingesendet. Ferner sind in dieserUebersicht 8 Steariusäurefabrikanten nicht einbegriffen, welche Seife als Nebenpro-dukt ihrer Hauptfabrikatio» eingesendet haben.
Großbritannien und Irland nebst den Britischen Kolonien.
Es giebt wohl kein Land', in welchem die Seifenfabrikatiou eine so große Aus-dehnung erreicht hat, als in England. Die Konsumtion für häusliche Zwecke ist derenormen Produktion nahezu parallel. Denn wenn auch ziemlich viel Seife erportirtwird, und beträchtliche Quantitäten in den Fabriken gebraucht werden, so findet dochbei Weitem die größte Menge in den gewöhnlichen Operationen der Haushaltungihre Verwendung. Dieser enorme Scifenverbranch mag einerseits in der größerenVerfeinerung, welche das Gesammtleben der Britischen Nation charakterisirt, bedingtsein; er findet andererseits aber wieder in der außerordentlichen Znsammendrängungvon Menschen in ungeheuren Städten seine Erklärung, wo bei dem ausschließlichenVerbrauch von Steinkohlen als Brennmaterial der Verbrauch beträchtlicher MengenSeife beinahe Nothwehr wird.
Um die Größe dieses Verbrauchs zu veranschaulichen, sei es erlaubt, einige sta-tistische Notizen anzuführen, welche wir der gestatteten Einsicht offizieller Dokumenteverdanken.
Im Jahre 1850 waren in Großbritannien 329 Seifensiedereien in Thätigkeit,außer 68 Anstalten für die Raffinirung »nd Parfümirung der Seife. Die Zahl derSeifensiedereien in Irland , welches keine Steuer von Seife zahlt, konnte nicht er-mittelt werden. Diese 329 Seifensiedereien produzirten in dem gedachten Jahre204,410,826 Pfund Seife, von welcher eine Steuer von 1,299,232 Lstr. 10 Sch.2 Pce. erhoben wurde. Von dieser Quantität wurde» 12,555,493 Pfund erportirt,wofür die Regierung 82,308 Lstr. 18 Sch. 9 Pce. an Steuer znrückbezahlte. DieGcsammtniaffe der in Großbritannien konsumirten Seife bestes sich also auf191,855,333 Pfund, wovon um die für häusliche Zwecke gebrauchte Menge zn er-halten, noch 22,858,382 Pfund mit einem Steuererlasse von 97,342 Lstr. 11 Pce.abgezogen werden müssen, welche für Zwecke der Fabrikation verwendet wurden. Esbleibt für den häuslichen Bedarf somit die kolossale Menge von 168,996,951 Pfundoder in runder Summe von 45,445 Tonnen (908,900 Ctnr.), (8 Pfund 1 Unze fürden Kopf), mit einer Rein-Einnahme für den Staat von 1,119,581 Lstr. 10 Sch.6 Pce.' -)
Die Erhebung der Seifenstener stört den Britischen Fabrikanten bis zu einemgewissen Grade in der freien Ausübung seiner Operationen, und hindert ihn na-mentlich bei der Verwaudelnng seiner rohen Seife in Tvilctteseife, indem erstere zu