Band 
Dritter und letzter Theil.
Seite
608
JPEG-Download
 

008 XXIX. Klasse. Verschiedene Fabrikate und kurze Waaren.

Zahl der

Meister. Arbeiter.

Nähere Bezeichnung der Artikel.

Werth.

FreS.

24

128

Militairischc Spielwaaren .

333,850

90

«05

Puppen .

1,20«, 850

25

151

Spielwaaren in Pappe, Geduldspiele.

394,550

12

123

Mechanische Spielwaaren.

329,500

24

13!»

Masken.

262,400

lli

42

Thiere von Papiermache .

135,780

lli

43

Wagen und Pferde von Holz.

110,850

5t)

94

Bälle, Drachen, Hanswurste uud ge-

drechselte Spielwaaren.

2 l 8,520

kl>

02

Spielwaaren vouZi»n,Küchengeräthe>e.

23 l,000

104

514

Anderweitige Spielwaaren.

1,099,000

37 l 2,099 4,322,000

AuSsuhr von Spielwaaren aus Frankreich :

Jahr.

Nach England.

Nach den übrigen Ländern.

Werth.

Kilvgr.

Kilogr.

FreS.

1830

9,997

80,381

321,524

1835

8,859

>30,135

520,540

1840

25,105

>53,280

813,120

1845

35,410

284,085

1,056,280

>850

1> 5,274

435,935

1,891,308

Z. 148.

Fischerei - Geröll) e.

Die hierher gehörigen Einsendungen stammten, wie das kam» anders erwartetwerden kennte, beinahe sämmtlich neu Britischen Ausstellern. Nirgends findet mandie Liebhaberei zn fischen so weit verbreitet, als in England, wv sie bei einzelne»Individuen nicht selten bis zur gelinden Manie sich steigert und in keinem andere»Lande dürfte wohl die Fertigung vvn Rngelgeräthcn ein ganz besonderes, gar nichtunbedeutendes, Gewerbe ausmache». Die Anzahl der Britischen Aussteller war 28,allein es hatten keineswegs alle Häuser, die in diesem GewerbSzweige arbeiten, ein-gesendet. Ein flüchtiger Blick auf die ausgestellten Gegenstände mußte den Be-schauer belehren, daß die Kunst des AngclnS in England zn einer Art wissenschaft-lichen Systems ausgebildet ist, dessen Studium jedenfalls viel Geduld, Zeit undGeld in Anspruch nimmt.

Der Werth vieler der ausgestellten Artikel, besonders der Angclrnthcn, ließ sichkaum durch die bloße Anschauung in der Ausstellung mit Sicherheit feststellen. DieHaupteigenschaftcn einer guten Angclrnthc sind diese, daß sie Wind und Wetter Trotzbietet, ohne sich zu dreyen und zn werfen und selbst beim beständigen Gebrauche ihreBiegsamkeit und Elastizität behält. Ob eine Ruthe diese Eigenschaften besitze, odernicht, läßt sich natürlich nur nach längerer Probe entscheiden und dasselbe gilt vonden Leinen und künstlichen Fliegen und Ködern, deren Hanptwerth in ihrer Dauer-haftigkeit besteht. ES braucht kaum bemerkt zn werden, daß die Beurtheilungö-Kom-inisflou leider weder Gelegenheit »och hinreichende Muße fand, die ihrer Begutach-tung unterbreiteten Geräthe einer praktischen Augelprobe zu unterwerfen, und daherdie Frage hinsichtlich der Dauerhaftigkeit kaum in den Bereich ihrer Betrachtungziehen konnte.