Band 
Dritter und letzter Theil.
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Verlauf, Beendigung und Gesammlcrgebmffe.

Auch in wissenschaftlicher Beziehung möchte die große Aufgabeunseres Geschlechts um Einiges gefördert sein: die Erkenntniß der ver-schiedenen Nationalitäten, ihrer Bedürfnisse, Arbeiten und Bestrebungen,über welche man bei manchen Hauptvölkern und wichtigen Handelszweigennoch im Dunkeln war, wurde durch die gleichzeitige Anwesenheit der Er-zeugnisse und Vertreter fast aller Völker und durch die gründlichen Bera-thungen bei dieser Veranlassung in dein Grade gefördert, daß für dieVölker-, Gewerbö- und Waarenkunde mit derselben ein neuer Zeitabschnittbeginnt. Die Verbreitung der Englischen Sprache, welche auseiner glücklichen Vermählung der beiden edelsten Sprachen des späterenEuropa's, der germanischen und romanischen, hervorgegangen, an Reich-thum und gedrängtem Ausdruck alle lebenden Sprachen übertrifft,hat gewaltig zugenommen: sie wird zum raschen Gedankenaustauschder am Weltverketzr und am wissenschaftlichen Fortschritt theilnehmendenVölker, einem der dringendsten Bedürfnisse der Zeit, als wohlvorbe-reitetes, bestgecignetes Mittel mehr und mehr begierig ergriffe». DieAusstellung kam insbesondere auch der Terminologie und allgemeinenLprachkundc zu Statten: die Schwierigkeit, manche kommerzielle und gc»'erbliche Bezeichnungen zu verstehen, sie aus und in die verschiedenenSprachen zn übersetzen, konnte anfänglich so wenig überwunden »'erden,daß aller Anstrengungen ungeachtet die Kataloge von Fehlern wimmelten.Die Verhandlungen und Verständigungen im Laufe der Ausstellung klärtendiese Dunkelheiten anf und die Iuryberichte sind erfreuliche Beweise dafür,in welch hohem Grade diese Klarstellung und ein allgemeines Verständnißüber die schwierigstcn technischen Gegenstände erreicht ist. Durch dieseBemühungen, den Vertretern und Ausstellern aller Völker ein klares Ver-ständniß der vorhandenen Naturschätze, der Ausgaben und Fortschritte derIndustrie und Kunst zu verschaffen, wurde mich der allgemeinen Civilisa-tion eine wichtige Förderung.

Alle diese Einwirkungen deS großen Unternehmens werden umso weiter dringen, je mehr an das so begonnene Zusammentreten»'eitere Unternehmungen dieser Art, wie die für >853 begonnene Ncw-Norker und die für 1855 angekündigte Pariser Industrie - Ausstellungaller Völker sich anschließet: und gelingen.

Es wird wahrscheinlich lange dauern, bis die Anregung, welche diesgroße, vornehmlich dein edlen Untcrnehmungsgeiste der Briten, dann aberdeut freundlichen Zusammenwirken aller gebildeten Völker zn verdankendeSchauspiel den: Gewerbflciß und der Civilisation gegeben: hat, ihren Höhe-punkt erreicht haben wird, und es ist keine zu kühne Hoffnung, daß Menschenalter vergehen können, bis seine Nachwirkungen aufhören werdet:fühlbar zu sein.