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Geschichte der Englischen Revolution bis zum Tode Karls des Ersten : mit dem Portrait Karl's I / von Franz Guizot
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Spaltungen im Parlamente.

4. Buch.

um sich zum Könige zu begeben, der Graf von Northumberland zog sichauf sein Schloß Petworth zurück, und dies waren berühmte Namen, dieohne die Stärke des Parlaments zu bilden, ihm als Schutzwehr gedientund ihren Glanz geliehen hatten. Einige von den bürgerlichen Führernwaren erstaunt, sich allein zu finden, und schienen sich einschüchternlassen zu wollen; Pym selbst wurde des Einverständnisses mit demFeinde beschuldigt; andrerseits begannen die heftigsten Demagogen undstürmischsten Sektirer ihre geheimen Ansichten zum Vorschein zu bringen.John Saltmarsh, der später Caplan im Heere des Lord Fairfax wurde,behauptete, daß man um jeden Preis eine Annäherung zwischen demKönige und dem Volke verhüten, und wenn er sich nicht zu Allem her-geben würde, ihn und seine Familie ausrotten und die Krone einem An-dern geben müsse. Seine Flugschrift wurde dem Unterhause denuncirt,aber Henry Martyn unternahm ihre Vertheidigung.Ich sehe," sagteer,keinen Grund, Mr. Saltmarsh zu verdammen. Sicherlich ist esdoch besser, daß eine Familie untergehe, als viele." -.Ich verlange,"schrie Sir Nevil Poole,daß Mr. Martyn aufgefordert werde zu sagen, vonwelcher Familie er spricht."Vom Könige und seinen Kindern,"antwortete Martyn, ohne sich zu bedenken. Dies war eine bisher un-erhörte Leidenschaftlichkeit, die die Partei, welche sich ihr hingab, nochkeineswegs vertreten konnte. Von Schottland kamen auch keine Nach-richten. Man wußte nicht einmal, ob sich die Kommissäre ausgeschiffthatten, und fürchtete täglich zu hören, daß der König gegen Londonmarschire, oder daß er Gloucester belagere, den letzten Platz, der demParlamente noch im Westen des Reiches bliebe, und den einzigen, der dieVerbindung der königlichen Heere von Südwesten nach Nordosten nochhemmte und sie verhinderte, überall gemeinschaftliche Maßregeln zu er-greifen.

Die Leidenschaften wichen der Gefahr; die Parteien begannen ihreLage richtig zu beurtheilen. Weder die eine noch die andere war starkgenug um die Gegner schnell erdrücken und dann noch im Stande bleibenzu können mit Vortheil Krieg zu führe» oder Frieden zu schließen. Stattdaß die Gemäßigten ihr Heil in der Schwäche, die Fanatiker das ihrein der Raserei gesucht hätten, begriffen die Ersteren, daß man, eheman Frieden schloß, siegen, die Zweiten, daß, um den Sieg davonzu-tragen, sie dienen und ihre Rivale befehlen müßten. Alles Mißtrauenwurde eingestellt, alle ehrgeizigen Bestrebungen verschoben. Ein Ausschußvon einigen der wärmsten Anhänger des Krieges begab sich zu Essex,benachrichtigte ihn von den Maßregeln, die man ergriffen, um seinHeer zu verstärken und mit allen Bedürfnissen zu versehen, fragte ihn,was er noch wünsche und legte endlich mit dem Ausdruck des »»beding-