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Praktische französische Grammatik : Oder: vollständiger Unterricht in der französischen Sprache / von Caspar Hirzel
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398
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S9S

UebungSstücke.

er " er maß ihm den zweiten auf solchergestalt, daß der erste i 2 nureine Lockspeise dagegen zu sein schien. Darauf setzte er sich wiedereine Viertelstunde an seinen Ort hin. "DaS näm'iche that er auchbei dem dritten und vierten Streiche. Nach dem vierten sagte derJude: Ich weiß nicht, ob ich i 4 es Eurer Gnaden Dank wissen soll,daß Sie mich so einen nach dem andern iS'kosten lassen. Geben Siemir gleich noch den fünften Prügel, 16 so bin ich des Genusses los,und der Gaul 1/weiß, isan wen er sich zu halten hat. — Dasprach der Offizier: Sohn Jakobs, l 1 ) auf den fünften Prügel könntIhr 2v lange warten und er stellte den Stock wieder an den Ort,wo er ihn genommen, und stalles Bitten und Beten um den fünf-ten Hieb war vergebens. Da singen die Gäste an zu lachen. DerJude aber wandte sich an den Notarius, 22 mil der Behauptung,er müsse ihm zu dem fünften Prügel 23 verhelfen. Doch der Nota-rius sagte: In der Erklärung, welche ich 24 ausgefertigt, 2Z stehtnicht, daß der Herr Baron 26 dazu verpflichtet sei. Thut er eS nicht2/freiwillig, so kann (fut) ihn Niemand dazu 28 zwingen. 29 Kurz,der Jude wartet noch saufs den fünften Hieb, und saufs den Gaul.

j (Hebel. )

11 appliquer le second de maniéré. 12n’en paraître être quele prélude. 13 en faire autant au. 14 devoir savoir hon gré kVotre Seigneurie de ce qu’eìle .. 13 savourer ainsi. 16 aiìn que . .être débarrassé de l’affaire. 17 (subj.). 18 à qui s’en tenir (inf.).19 jiour le. 20 (fut VVN attendre) tant qu’il vous plaira. 21 etprières, instances et sollicitations , tout fut inutile pour obte-nir. 22 (part.). 23 procurer qch. 24 dresser mit venir. 25 il y a.26 y obliger. 27 de son gré. 28 íorcer. 29 bref.

V.

In einem gewissen Gtädtlein lebte ein Schneider, der 1 nichtsunlieber that, als nähen und 2 zu Hause bei der Arbeit sitzen. SeinNachbar, ein Pcrrükenmacher, der ihn wohl kannte, sagte einesTages zu ihm: 3 Gevatter, Ihr imacht gern einen Spaziergang,svoraus wenn Ihr nicht schwer zu tragen habt. Würdet Ihr mirnicht den Gefallen thun, und diese Perrücke da dem Herrn s Dekanin Appenheim bringen? Sie ist nicht 7 schwer, und «ich bezahleEuch den Gang. — Gevatter, erwiederte der Schneider, leiht mirdie Kleider, welche 9 der irrende Ritter Euch 10 im Versätze gelassenhat, ii so stelle ich auf dem Jahrmarkt, der jetzt eben in demFlecken ist, auch etwas vor, und ich will mich sogleich 12 aus denWeg machen. — 13 Ich saß eben zu Appenheim in dem SchwarzenKopf, wo ich nein Lied auf der Maultrommel probirte. Auf ein-mal tritt der Schneider herein, löim rothen Rock, mit ibhirsch-

1 que rien ne dégoûtait autant. 2 être chez..assidu à son tra-vail. 3 le compère. 4 aimer à faire des courses. 5 pourvu que.,être trop chargé. 6 le doyen de .. 7 lourd. 8 payer votre fournée(fut.). 9 le chevalier errant. 10 mettre en gage. 11 alin que.. faireun peu figure à la foire qu’il y a dans ce moment au bourg.12 aller se mettre en route. 13 se trouver justement. l4 essayerune chanson sur la guimbarde. 151’habit rouge sur le corps.16 des culottes de peau de cerf.