Band 
Dritter Band.
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V o r re d e.

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angeordnet ward. Diese einleitenden Notizen enthalten aber nur das fürdie Sache Unumgängliche: und mit Vermeidung aller lästigen Citationen,haben wir nur in solchen Fällen auf die Quellen hingewiesen, welche selbstdem gebildeten Leser weniger gegenwärtig seyn möchten. Unzulänglichesin den Beweisstellen möchten wir uns weder hierin, noch besonders in denarchitektonischen Erläuterungen gern zu Schuld kommen lassen.

Auch in Rücksicht der- beikommenden achtzehn grofsen Tafeln warSparsamkeit unser Augenmerk, um das Werk so wenig wie möglich zuvertheueren. Indessen konnte bei aller Oeconomie die Zahl der Tafeln nichtgeringer werden. Dabei sind die Zeichnungen nur lineariseh, und nacheinem kleinen Maafsstab gegeben, um die lithographische Ausführung nichtzu erschweren. Nicht ein Prächtwerk, sondern nur eine Schrift, welchemit den nöthigsten Ausstattungen versehen ist, war der Zvt'eck. So hieltich es mit den zwei ersten Bänden der Geschichte der Baukunst, und soviel es sich fhun liefs, auch mit den 5o Kupfern zur Theorie der Baukunst selbst.

Die Tafeln sind hier doppelt nummerirt; erstlich tragen sie die Folgeder Nummern von den fünfzehn Tafeln, die den beiden ersten Theilen derGeschichte der Baukunst beigegeben sind. Die erste Tafel gegenwärtigendritten Theiles fängt also mit der Nummer XVI an, und geht bis zurNummer XXXIII. Auf solcheWeise lassen sich alle Tafeln in einen Atlaszusammenbinden, und bequemlicher gebrauchen, als wenn sie eingeschlagendem Texte angebunden sind.

Es möchte aber auch solche geben, welche wegen der in dem Bucheabgehandelten Gegenstände, es als ein Werk für sich betrachten möchten(wozu ich die Freunde der Alterthums-Wissenschaft besonders rechne). Fürdiese nun führt jede Tafel zugleich noch eine besondere Nummer von Ta-fel I bis XVIII.

Hiemit schliefst sich der Umkreis meiner Arbeiten über die Baukunst beiden alten Völkern. Nur ein langes Leben, und mannigfaltige Begünstigun-gen von Seite des Schicksals konnten den Verfasser hoffen lassen, ein Werkvon so wesentlichem Inhalt, und von so bedeutendem Umfange zur Vollen-dung zu bringen. Strenges, redliches und. ernstliches Bemühen verliefsenden Verfasser dabei nie. Immer den hohen Zweck, den er verfolgte, vorAugen habend, schrieb er nie zu Gunsten des Zeitgeistes. Denn es wardarum zu thun, der ersten der Künste eine feste Grundlage zu geben, undihre Principien, wie sie sich in den glänzendsten Perioden der Griechen'und Römer geltend machten, in ihrer Reinheit und Allseitigkeit herzustellen.

• Die Fackel der Kritik, und geschichtliche Erörterungen, welche das Bau-wesen aller polizirten Völker des Alterthums umfassen, sollten diese Grund-lage befestigen und sichern. Wenn aber Theorie und Geschichte Handin Hand gehen, um sich gegenseitig zu stützenj so mag die Lehre derGebäude in jeder Gattung und Art, wie sie in den schönsten Zeiten deraufgeklärtesten Völker geführt wurden, besonders beitragen, das wahreStudium einer grofsen Kunst wieder zu beleben, und junge Gemüther vondem unstaten Treiben zu bewahren, das noch so manches redliche Bestre-