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Aus König Friedrich Wilhelms IV. gesunden und kranken Tagen / von Alfred von Reumont
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VII. Berliner Gesellschaft 18431846.

nicht Vernommen, daß etwas von denselben bekannt gewordenist. Es war schade um solche Lebensanschauung und Neigung,denn sie hat ihm kein Glück gebracht und hat ihm in derBeurteilung der Welt geschadet. Er hatte treffliche Eigen-schaften, warmes Herz, reiche Kenntnisse und scharfen Ver-stand und hat es nie an rechter Thätigkeit fehlen lassen.Dies erkannte auch der König an, der überdies seine leben-dige und witzige Konversation liebte und seine in manchenLändern erworbenen Anschauungen schätzte, sich aber selbst-verständlich durch seinen Mangel an rechtem Ernst und Regelunbefriedigt fühlte. Lange hegte er den Wunsch, in denGrafenstand erhoben zu werden und legte eine Menge De-ductionen vor, welche seinen Zusammenhang mit einer fran-zösischen Familie seines Namens nachweisen sollten. DerKönig sagte wol vertraulich, es möchte Grafen des Namensgeben, aber das Band zwischen ihnen und seinem Gesandtenerscheine ihm ungewiß. Dennoch wurde er im Jahre 1857zum preußischen Grafen von Brassier de St. Simon-Valladecreirt. In seinen letzten Jahren lag auf einem Tische inseinem Cabinet einer der prachtvoll ausgestatteten Bändedes kiobiliairo Zünäral des Marquis de Magnh. Ich willwünschen, daß er bessere Proben für seine Ansprüche hatte,als die welche ihm durch die großentheils wenn nichtschlimmer, problematischen Stammbäume dieses Charlatansgeliefert wurden. Daß ein klarer Kopf wie Brassier sichin vorgerücktem Alter dem Spuk des Somnambulismus hin-geben sollte wie er in der Jugend einer der begeistertstenPrediger der Homöopathie gewesen war, muß befremden, aberLei einem andern sonst scharfsinnigen Mann, dem Freiherrnvon Arnim-Suckow Gesandten in Paris und Märzminister