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;ur prnctischen Anwendung der hydraulischen Verhältnisse
durch Beispiele.
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Bestimmung des Wasserdruckes auf Gefäßwände.
1. Es ist der Druck auf die Seitenwand eines mit Wasserganz angefüllten Gefäßes Fig. 183 Tafel 21 zu bestimmen. Die Höhedes Gefäßes ^ — 2,30 Meter; die Breite L — 3,74 Meter; dieLänge 0 ^ 4,25 Meter.
Nach K 3 Nr. 2 (auch Z 35) ist der Druck auf die Vorderfläche
—— 2 "^, wenn ^ das Gewicht der Cubikeinheit Wasser bezeichnet.
Diese Cubikeinheit muß aber immer in demselben Maße ausgedrücktwerden, wie die Dimensionen in der Gefäßwand. Sind diese z. B.in Metern ausgedrückt, so muß ^ in Cubikmetern gegeben sein. DasGewicht von einem Kubikmeter Wasser ist aber gleich 1000 Kilogrammund also der Druck k auf die Fläche
1000
2,3 X 2,3 X 3,74
X 1000 — 9892,3 Kgr.
2. Der Druck auf die Bodenflüche des obigen Gefäßes ist gleichder Höhe der darauf ruhenden Wassersäule X den Flächeninhalt derBodenfläche, multiplicirt mit dem Gewichte der Cubikeinheit Wasser.Es ist also
k -- X ^ — 2,3 X 3,74 X 4,25 X 1000 — 36558,5 Kgr.