Band 
Vierter Theil.
Seite
174
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174 Türe ach-Thal. Tüsis.

Turbach-Thal , im Saanen - Lande, K. Bern,vom Tur -B ach durchflossen, der sich i St. vorSaanen mit dem Lauenen-Bache verbindet. Indiesem Thal eine Schwefelquelle und Bad (s.Lanenen).

Tijp.be - Thal , in der All m ans - Kette , an deröstlichen Grenze des K. Zürichs, von der Tüfsdurchflossen. Hier lagen drey Schlösser Landen-berg, Stammsitze des Geschlechts von Laudenberg,welches schon im VIII. Jahrhundert sehr begütert,und ahgesehn , und vom X. bis XVI. Jahrhundertausserordentlich zahlreich war. Die Landenbergezeigten sich als bittre Feinde der jungen anfblühen-den Freyheit der Schweitz , und standen in denReihen der sie bekämpfenden Oesterreicher . ImJ. 150g wurde aus Unterwalden der österreichischeVogt Landenberg vertrieben , und in der Näfel-ser - Schlacht vom J. 155g fielen sieben Landen-berge. In dem XV. Jahrhundert trat indessendipses Geschlecht selbst dem Freyheitsbunde bey,und nahm das Bürgerrecht von Zürich an, woder dortige letzte Sprosse im J. 1795 erloschenist. Das unglückliche Schicksal des 14 ildhansetiLandenbergs im Dienste von Zürich s. unter demArt. Greifen-See.

Tusis . ( Tussana, Tuscia rhaetica), in demDomleschger - Thal, K. Bündten. Wirthshans :14 eisse Kreutz. Soll seinen Namen von ehmali-gen Tusciern oder Toshanern erhalten haben,welche sich zur Zeit der Römer hiehsr flüchteten.Ist einer der wohlhabendsten Oerter in ganz Grau-bündten; liegt zwischen dem Hinter-Rhein undder schrecklichen Holla, am FuTse des durch seine