igß Vevat.
festlichen Zuge ein Abt, die Arche Noä und diegrofse Traube von Kanaan, so wäre alles übrigeim griechischen Costum ; denn es erscheint dabeyBacchus in der Mitte von Faunen und Bacchanten,Satyre , Schlachtopfer mit vergoldeten Hörnern,Dreyfüfse, Altäre vor der Grofspriesterin, Silenauf seinem Esel, die feres auf einem Wagen un-ter einein Bogen von Korngarben, begleitet vonSchaaren Winzern und Feldbauern unter fröhlichemGesänge, u. s. w. Der Ursprung dieses Festes istsehr alt und dunkel. Die Mähre sagt: Die Mönchevon Hauterive oder Aulcret hätten um VevayWein gepflanzt, und die erste Weinlese mit Mahl-zeiten, Tanz und Gesang gefeyert. Wahrschein-lich ist dieses Fest älter, als die Mönche überhaupt.In der Gegend von Cuilly fand man einen Steinmit der Inschrift: Libero Patri Cocliensi, worausman wohl schliefsen darf, dafs die Römer hierden Weinstock pflanzten und dieses Fest schonfeyerten. — Ueber die köstlichen Fische des Seess. man Genfer - See. In Vevay sind grofse Nieder-lagen von Gruyeres - Käse. Trefliche Krebse kom-men aus dem See de Bray .
Aussichten und Spaziergänge. DieMannigfaltigkeit der schönsten und entzückendstenAussichten, der romantischsten und malerischsten,der sanftesten und wildesten Landschaftsszenen (jenachdem die Beleuchtung, der wahre Seelenaus-druck jeder Landschaft, stattfindet,) ist in derganzen Gegend von Vevay, welche noch durchRousseau s Heloise für gefühlvolle Menschen eineneignen Iltitz besitzt, unbeschreiblich. Für dieje-nigen, welche hier keinen langen Aufenthalt machen,