V EVAY.
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und alles Schöne bey ihren Spaziergängen nichtvon selbst aullinden, mufs ich einige Standpunkteandeuten: i) Spaziergang am See, derri^re l’ Ailegenannt, wo das Amphiteater der Gebirge und dasgrofse Seebecken ein prachtvolles Schauspiel, so-wohl bey dem heitersten und stillsten Wetter, alsbey dem heftigsten Sturm gewähren. Gerade ge-genüber stürzen die schwarzen Felsen von MeiUlerie in die Finthen ; und von diesen thürmen sichdie hohen Gebirge Savoyens, Wallis , Bex undAigle’s, in einem Halbzirkel bis nach KO. umden See, wo sich links himmelwärts, oberhalbMontreux , das spitze Horn des Jaman sehr be-merkbar macht. Von Vevay an erblickt man linksan dem Ufer das Städtchen Tour du Peil, dasSchlofs Clärens, das Dorf Montreux , das SchlofsChillon und pilleneuve ; gegenüber St. Gingoulphund Meillerie. Nach W. schweift das Auge überdie Seefläche von 10-12 Stunden, und ruht aufden terrassenförmig schönen Ufern des Pays de Vaud bis Nyon hinab. 2) Ausserordentliche Aus-sichten auf der Terrasse des ehmaligen Landvogts-schlosses. 5) Bey der Kirche St. Martin und aufdem Thurm. 4) Bey dem Landhause C.heminin.5) Bey dem Rebhäuschen Richevue. 6) Auf derTerrasse des Schlosses von Tour du Peil. 7) Beyden Schlössern Chatelar und Clärens. g) Be.ydem Tour des Gaules. 9) Bey dem Dorfe Mon treux . 10) Auf dem ganzen Wege von Vevaynach Pilleneuve. n) Bey dem Schlosse Chillon ,welches auf einem Felsen im See im J. 125g vonPeter von Savoyen erbaut wurde , vor Erfindungdes Geschützes nicht einzunehmen war, und von