Band 
Vierter Theil.
Seite
200
JPEG-Download
 

200

Via mala.

Aussichten (s. Bulle). Von Vevay nach Mou-don eine Landstrafse bey dem Wirthshause Che-vres, 1 Stunde von Vevay auf der Holte, wo einehetrliche Aussicht ist, und bey dem fischreichenSee de Bray (Bro/nagus, nach einem Orte, wo-von keine Spur mehr vorhanden ist, zur-Römer-zeit genannt) vorbey, der i Stunde im Umfangehat, und b<y dem der ßaclt Grenet die gröfstenKrebse liefert, durch Esertes und Mezieres, woman rechts nach O, die Schlösser Oron und Riteerblickt. Voi: Vevay nach Montbovon im K.Freyburg, und von da ins Saanen - Land, ein Wegfür Fußgänger und Reuter über den Jam an; tu-erst durch Clärens, Schlots Chatelar und C/t.tr-ney; von hier links, dann über die Baye deMontreux, auf die Höhe dt sJaman 5 St. ( s.Jamaz );herab nach Montbovon 2 St. (s. Montbovon).

Pflanzen und geognost. Beschaffen-heit. Die Alpenpflanze Ilieracium staticifolumsteigt bis an die Vevaise herab. (Man s. lieArt. Montreux und Leman ). Ueber die »e_ognosusche Beschaffenheit der Gegend von Vesays. die Art. Jorat und Lausanne . Bis Clar/usSandstein und Nagelflue; von hier südwärts Kak-stein. Die meisten Bäche zwischen Clärens tudChillon setzen viel Tuf ab. Vor Chillon , Leydem Dörfchen Territet, ist in einer Wiese ehebeträchtliche Tufbank. Die Bäche Vevaise utdBaye de Bren wälzen aus der Nagelflue des Ionteine Menge gerollte Steine dem Genfer-See zu

Via mala. So wird die Strafse genannt, welcievon Titsis durch eine der merkwürdigsten Felstn-Schluchten und schauerlichsten Gegenden cer