Via mala.
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ficbweilz ins Schamser-ThtiX führt, und von Tusisbis Zilis 2 Stunden lang ist. Dieser ungeheureFelsenrifs liegt zwischen dem Beverin und Mutt-rzer-Horn, und ist oft nur wenige Klalter breit;in dessen schwarzer Tiefe wüthet der Hinter-Rheinungehört, aber an dem pfeilschnell schiefsendenSchaum bemerkbar, durch, und seine zerrifsnenach oben überhängende Wände sind mit altenTannen besetzt, welche das Dunkel dieses Schlun-des noch vermehren. Die eingesprengte Strafse,3 * 4 Fufs breit und .3-48° Fufs über die Abgründedes Rheins, windet sich bald an der rechten baldan der linken Felsenseite fort, und wird durchdrey Brücken verbunden. Zur Verfertigung dieserBrücken mufsten Mastbaum hohe Tannen durchStricke oben über die Felsen wände des Schlundesherabgelassen, das eine Ende derselben an dieeine Seite befestigt und das andere um die jensei-tige Wand gelagert werden. Die Strafse ist gutunterhalten, gegen Unglücksfälle ziemlich gesichert,im Sommer nicht gefährlich, und nur bey schnee-reichen "Wintern und Frühlingen sind Lauinen zubefürchten. Von Tusis führt die Strafse über dieNolla nach dem Dörfchen Rongella, welches fast6 Monate keine Sonne erhält; und gleich hinterdiesem Ort beginnt die Via mala an der linkenSeite des Rheins. Bald leitet eine kühne steinerneBrücke auf die rechte Seite des Schlundes, dannmitten durch ein Felsenloch; und nach einigenioo Schritten führt eine zweyte kühne Brückewieder auf die linke Seite. Diese in einen Bogengesprengte Brücke ist 4° Fufs lang, und der Ab-grund unter derselben /(So Fuls tief, aus welchem