Band 
Vierter Theil.
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20 ^ VlLLMERGEN. VIS P.

gepflogen wurden, gab Divico , der Ueberwinderder Römer bey Pilleneuve , die stolze Antwort:Die Helvetier seyen gewohnt, Geissei zu fordern,nicht solche zu geben; Rom habe es 'vormalserfahren.

Wege. Von Villeneuve nach Roche i St. (s.Roche). Nacli p evay 2 St. Von Villeneuve "brei-tet sich der See mit seinen herrlichen Ufern vordem Auge ans, und entwickelt sich auf dem Wegenach dem Schlosse Chillon und Montreux immermehr. Man sieht das Pays de Vaux von Rolle an;'Lausanne , die terrassenartigen Ufer des Ryf- Thaies(Cöte de f aux), den Montagne und Tour desGaules oberhalb Pevay, Tour du Peil; dieSchlösser Chatelar, Blonay , Hauteville, u. s. w.Die Merkwürdigkeiten von Chillon und Montreux s. man unter dein Art. P r evay.

Pflanzen und Geognost. Beschaffen-heit. Die Alpenpflanzen Epilohium angustifo-liu.n und Narcissus poeticus steigen bis bey Dil-len em^e hei ab. Ueber die geognostische Beschaf-fenheit s. den Art. Roche.

Villmergen, merkwürdig durch zwey Schlach-ten, welche die Schweitzer in ihren Bürgerkriegenhier lieferten ( s. Hallwyler-See).

Visp oder Vispach (fianz. Diege). Grofser Fle-ken in Ober - Wallis , am Eingänge des Pisper-Thales, an dem Pisp - Flufse nicht weit von derRhone , liegt 200 j F. übers Meer. Der Hauptorteines Zehnten, wo dessen Versammlungen undviele Märkte gehalten werden. Der /'wp-Fiufs,welcher hier aus dem langen Pisp er- Thal hervor-trilt, ist so grofs und voll als die Rhone selbst.