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GEOLOGIE VON MITTEL-BUNDTEN.
wieder die grünen Gneise von Campfeer, aus denen jedoch, etwas östlichvon Cellerina, an der Strasse, ein halbkugeliger Buckel von Juliergranithervortritt, der ganz von Gneis eingeschlossen wird.
Kalk uncl Gyps.
Die hohe Vorstufe, welche, von Samaden bis St. Moritz , die Ostseiteder Gruppe bildet ^ besteht aus Kalk, Dolomit und Flysch, mit einge-lagerten Gypsmassen. — Yon Samaden bis Cellerina zeigt sie sich ammächtigsten, und die Yorkette, zu welcher der Pfannenspitz gehört,enthält, bis an ihrem Fuss, keine auderen Gesteine. An der Gebirgseckedes Saluverthales folgt sie der linken Thalseite aufwärts, bis auf dashintere Joch, und setzt von da quer durch Suvretta. Auf der rechtenSeite von Saluver dehnt sich der Kalk nicht weit über St. Moritz hinaus,das selbst noch auf ihm steht. Am Fuss des Gebirges herrscht, wie wirgesehen, Gneis, und, tiefer einwärts im Saluverthale^ sieht man aufdieser Seite nur bunte Schiefer und andere umgewandelte Flyschgesteine.
Ein kleines Tobel scheidet, hinter Samaden, den Granit, der den er-niedrigten Ausläufer der Masse des Piz Ot bildet, von dem Kalkgebirge.Am Fuss dieses Granitrückens, bei St. Pietro, zeigt sich der erste tiefereGyps, weiss , feinkörnig bis dicht, mit nördlichem Einfallen, dem Granitzu. Er wechselt ab mit dunkelgrauem Dolomit und schliesst auch eckigeStücke von demselben ein. Steigt man in dem Tobel aufwärts, so erscheintRauchwacke und sehr zerbröckelter Dolomit, mit W Fallen ^ und, dem-selben aufgelagert, grauer Thonschiefer und Glimmerfly sch, in geringerMächtigkeit. Man befindet sich in einer ganz ähnlichen Bildung, wie indem best charakterisirten Flysch - und Kalkgebirge^
Erst beträchtlich höher, am vorderen Rande der Terrasse, über welcherder Pfannenspitz sich erhebt, tritt der zweite Gyps auf, ebenfalls vongewöhnlichem Flysch bedeckt. Die allgemein herrschende Steinart aberist Dolomit . Er bildet den Pfannenspitz und fällt auch, von der Terrasse,in hohen Abstürzen, gegen das Hauptthal ab. Es ist ein hellgrauer, fein-