GRUPPE DER SCALETTA.
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da jedoch die räthselhaften und durch diese neuen Folgerungen nochdunkler gewordenen Verhältnisse am Mettenberg und auf Albinalp inder Curvergruppe eine Umänderung der Structur, bei dem Uebergangder Sedimentgesteine in Gneis, zu beweisen schienen, so war es noth-wendig, durch eine neue Beobachtungsreihe, gleichsam eine instantiacrucis, zwischen beiden Erklärungen der Fächerstructur zu entscheiden.
2. GRUPPE DER SCALETTA.
Der Theil der centralen Selvrettamasse, den wir noch zu beschreibenhaben, bietet in seiner geologischen Structur, wie in seinen Formen weitweniger Mannigfaltigkeit dar, als die vorige Gruppe. Er ist uns auch;theils wegen der Schnee - und Gletscherbedeckung des mittleren Rückens,theils wegen der beschränkten Ausdehnung zu Tag gehender Felsen inden drei langen Thälern der INord Seite, weniger bekannt geworden.
Die westliche Spitze der keilförmig in die vorige eingreifenden Gruppe,liegt, wenn man nur die äusseren Formen berücksichtigt, bei denRaveschseen, indem erst von hier an der mittlere Ramm des Gebirgesfast ohne Unterbrechung Gletscher und Schnee trägt, ln geologischerBeziehung, haben wir gesehen, erstreckt sich aber der aus Gneis be-stehende Mittelkamm beträchtlich weiter westwärts , obgleich er sichbald nicht mehr als selbstständiges Gebirge zu behaupten vermag. Wirhaben diesen Gneis noch bei den Maiensässen von Tuors gefunden, undselbst bis tief in die Tischalpkette hinein verfolgen können.
Auch die La^e des Mittelkamms trifft nicht genau mit dem Streichender geologischen Axe des Fächers zusammen. Es scheint die letztere etwassüdlicher, als die Linie der grössten Erhebung, aber derselben parallel,angenommen werden zu müssen 5 ungefähr im Streichen des hohen Piz