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GEOLOGIE VON MITTEL-BÜNDTEN.
Asca , oder doch nur wenig nördlich von demselben. Längs dieser Liniestehen , in einer Zone von etwa einer halben Stunde Breite, die Schichtenvollkommen verticai, südlich von ihr fallen sie steil nördlich, nördlichvon ihr steil südlich, im Allgemeinen mit desto geringerem Winkel, jeweiter sie sich von der mittleren Axe entfernen. Am Ausgang der nörd-lichen Thäler, besonders des Dischmäthales, scheinen jedoch, so viel dieVegetation zu sehen gestattet, weniger regelmässige Verhältnisse, undgegen W fallende Schichten vorzukommen.
Die herrschenden Steinarten sind Glimmerschiefer , Gneis, zuweilenmit grossen Feldspathkrystallen, und Hornblendschief er. Der Gneis er-scheint besonders im Mittelkamm grossflasrig und vollkommen kry-stallinisch ausgebildet, während er gegen den Rand zu sich mehr demGlimmerschiefer, oder Quarzit nähert. Der Iiornblendschiefer zeigt sichin grosser Mächtigkeit, sowohl am Rande der Gruppe, als in der Axe, undmöchte wohl den beiden anderen Gebirgsarten das Gleichgewicht halten.Sehr wahrscheinlich w r ürde sich , wenn das Gebirge specieller untersuchtwäre, und man den Karten vertrauen könnte, für die ganze Gruppe undauch weiter ostwärts eine sehr einfache Zusammensetzung aus wenigenparallelen Zonen jener drei Steinarten ergeben.
Durch das ganze Sertygerthal einwärts zeigt sich bis zum Dortenirgends an den unteren Gehängen eine Anschürfung von anstehendemFels-, reiche Weiden oder Wald bedecken beide Thalseiten. Die Herab-rollungen bringen , am Eingänge des Thaies, Hornblendschiefer, weiter-hin auch Glimmerschiefer und Gneis, und auch die äusseren Formendeuten auf die ausschliessliche Verbreitung dieser Gesteine. Die rechteThalseite ist bis auf die Höhe des breiten Rückens mit Wald und Weidebewachsen, ohne schärfere Umrisse. Auf dem Kamm der linken Thal-seite glaubt man Gneis - oder Glimmerschieferfelsen mit N Fallen zu er-