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Beiträge zur Kenntniß der Württembergischen Landwirthschaft / Unter Mitwirkung mehrerer vaterländischer Landwirthe verfaßt von Karl Göriz
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nebst den dazu gehörigen Höhen, ferner im OberamtCannstadt , zur Viehfüttcrung gebaut, neuerdings wegenihrer technischen Verwendung vielseitiger versucht undauch da und dort in wirkliche Aufnahme gebracht. DieCichorienfabriken bedürfen große Quantitäten dieserWurzel, die Zuckerfabriken noch größere. Wenn auchmehrere der letztgenannten Unternehmungen wieder ein-gegangen sind und außer der Hohenheimer bloß zweiderselben noch fortbestehen, so ist doch die Nachbarschaftaller dieser Fabriken einstweilen mit der Behandlungdes Runkelfeldes und der Benützung seines Produktsauch zur Fütterung des Viehes vertraut geworden;dieses läßt sich unter anderem von den OberämternUlm, Ravensburg, Niedlingen, Saulgau und Waldseesagen. Im Neckarthal zwischen Cannstadt und Es"lingen baut man die Runkeln auch zuweilen als Nach-frucht nach einer abgenommenen Ernte.

K. 106.

Die Steckrüben, weiße Rüben und Möhren diene»allerdings nicht selten zur Viehfütterung, sind aber fastnoch in größerer Ausdehnung als Gemüse zu betrachte».

Die Steckrüben nennt man Kohlraben, Boden-kohlraben. Sie sind sehr häufig bei der kleinen Kul-tur, z. B. auf den Fildern und im Oberamt Cann-stadt , besonders in dem betriebsamen Fellbach , außerdemLei Ellwangen, im Lenninger Thal, bei Neutlinge»und auf der Alb.

tz. 107.

Die weißen Rüben dienen in den rauhern Ge-genden der Alb und des Schwarzwaldes als Brachfrucht,der man das Feld den ganzen Sommer über einräumt-