KONGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLING AI?. BAND. 12 . N:0 3 .
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sprechen, an welchem seitlich die Sporensäckchen sitzen. Für eine solche Deutungspric t, ass le einen parallelen Streifen über die mittlere warzenartig hervortretendePartie hinablaufen, daher das Blättchen diese nberkleidet und einschliesst. — Nebendiesem, .m.nerhm noch sehr zweifelhaften Gebilde liegen die Abdrucke von ein paarkleinen ovalen FrOohten oder Samen (von 4 Millim. Länge), an denen aber weiter nichtszu erkennen ist (big. 6. b.).
0. Steinkolilenpiianzcn von Ujarasnsuk auf Disco in Grönland (c. 70° n. Br.).
Es haben die Herrn E. Wiiymper und R. Brown im Sommer 1867 fossile Pflanzen inUjarasnsuk gesammelt. Dieselben waren aber nicht aus dem dort anstehenden Gestein ‘),sondern aus Sandsteinblöcken, welche dort in zwei Bachbetten lagen, durch die sie ohneZweifel von den Bergen herunter gekommen waren. Es waren sämmtlich miocenePflanzen. Im Herbst 1871 brachten die Herrn Tu. Fries und Nauckhoef fossile Pflanzenvon derselben Stelle nach Stockholm , welche mir zur Untersuchung anvertraut wurden.Diese zeigten zu meiner grossen Verwunderung, dass diese Pflanzen drei weit aus ein-ander liegenden Perioden angehören, nemlich dem Carbon, der Kreide und dem Miocen.Die Arten sind: aus dem Carbon die Protopteris punctata Sternb., aus der Kreide: dieGleichend Zippei, Gl. Nauckhoffi, Sequoia ambigua und S. rigida; aus dem Miocen: dieFagus Deucalionis. Die miocenen und Kreide-Arten liegen in grobkörnigen Sandstein-knollen, welche aussen heller gefärbt, ganz glatt und gerundet sind und die Form offenbardurch Rollung im Wasser erhalten haben. Durch Zerschlagen dieser Sandsteinknollenkamen die Pflanzen zum \ orschein. Der Kreide-Sandstein ist schwarzbraun, sehr hartund quarzreich, grobkörnig, die Pflanzen sind schwarz und heben sich gut vom Gestein ab,das grobe Korn des Gesteines hat aber die Nervatur zerstört. Der miocene Sandsteinist viel hellfarbiger und weissgrau. Die Steinkohlenpflanzen sind wieder in einem ganzandern, eisenhaltigen und daher sehr schweren, innen grauen, aussen aber rothbraunenSandstein. Es sind daher nicht nur die Einschlüsse, sondern es ist auch das Gesteinverscheiden, und es lassen sich die Stücke schon darnach unterscheiden. Leider habe ichweder von Herrn Nauckhoef noch auch von Herrn Prof. Joiinstrup in Kopenhagen , anden ich mich gewendet habe, da sein Assistent Steenstrup jun. die Gegend im Sommer1872 besucht hatte, etwas über die Lagerungverhältnisse dieser Pflanzen erfahren könnenDie Sandsteinknollen lagen wahrscheinlich lose in den Bachbetten und kommen aus demInnern von Disco; sie sagen uns, dass dort Sandsteinlager Vorkommen, welche der Kreideund dem Miocen angehören. Die Kohlenpflanzen dagegen dürften’ von der Seeküstestammen und die sie einschliessenden eisenhaltigen Gesteine mit dem dortigen Steinkohlen-lager in Verbindung stehen. In diesem Falle würde dieses dem eigentlichen Carbonungehören, daher die genaue Ermittelung der Fundstätte dieser Kohlenpflanzen vono-rossem Interesse ist.
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*) Vgl. Heek on the fossil Flora of Northgreenland. Phil. Transact. for 1869. Flora fossilis arctica II. p. 453.