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Der Dichter.
Die Dichtkunst in Zt. Gallen, Uatpcrt's Gedichte: Litaneien,Hymnen, Empfangsgrdichte bei der Ankunft von Monarchen.Das Kirchenlied überhaupt. Das deutsche Callnslird. Die Dich-tungen betreffend das Franmünster zn Zürich . Urteile überUatpert's Dichtungen.
Wo Ekkehart in seiner Hauschronik auf das Kapitel der Mönchezu reden kommt, führt er jeden der berühmtesten durch dasjenigeWerk ein, durch welches er am meisten bekannt war. Es war da-mals, sagt er, wie öfters so auch hier mit Vorliebe Bilder aus demalten Rom gebrauchend, es war damals der Senat unseres Staa-tes (rsixukiieW nostiso) sehr heilig. Es saßen im Rate: Hart-mann groß durch sein Ratgeben, jener zwar, welcher die Melodie:')Iluinili prooe gedichtet hat, Notker , welcher die Sequenzen, Ratpert,der nränn 8p68 rnuiM, Tuotilo , welcher Iloäio eantanciuZ estund alle noch vieles anderes gedichtet hatten. Wenn also hier Rat-pert durch sein Litaneilied „Höchste Hoffnung der Welt" gekennzeichnetwird, so folgt daraus, daß dieses am meisten Anklang fand im Kloster,und wenn Ratpert vom Schriftsteller in den Versen über die Zeit-genossen der beiden, nämlich der heiligen Gallus und Othmar, auch
') Melodie, gleichbedeutend mit Litaneilied. Die Bedeutung wird spätermitgeteilt werden.