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Die barometrische Hypsometrie / von Dr. Gustav Suckow
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mußte. Ramond bemerkt daher, daß freie Berghöhen amrichtigsten durch das Barometer bestimmt werden.

Bei Orten, welche sehr weit von einander entfernt liegen,ist die Unsicherheit der Bestimmung wegen der nicht gleichzeiti-gen Aenderung des Barometerstandes ungemein groß. Am24. December 1821, um 9 Uhr Abends stand das Barometerin Zürich nur vier Linien niedriger als in la Chapelle bei Dieppe ,obgleich die Differenz 10 Linien betragen mußte; man würdedie Höhe von Zürich über Dieppe also um ganze Z zu kleingefunden haben. Am 25. Oktober 1821 gegen Mittag standin Petersburg das Barometer um 17 Linien höher als inHartem, obgleich beide Orte fast genau gleich hoch liegen *).Hiermit stehen ohne Zweifel auch die starken Wechsel im Zu-sammenhange, welche man bei stürmischem Wetter in den Hö-henbestimmungen minder entfernter Orte findet. Diele hiehergehörige Beispiele findet man in den bereits erwähnten, vor-trefflichen Beitragen zur Witterungskunde, welche Brandesgesammelt hat, vereinigt. So ward denn im März 1783 beistürmischem Wetter die Höhe des Gotthard über Genf folgen-dermaaßen bestimmt: Am 4. März zu 5250, am 5. Märzzu 4820, am 6. März zu 5280, am 7. zu März 5280, am8. März zu 5450, am 9. März zu 5330, also um 630 Fußverschieden. Wiewohl man bei so unruhigem Zustande derAtmosphäre nicht leicht Höhenbestimmungen wird machen wol-len, so ist es dennoch auch wichtig zu wissen, welche große Un-gleichheiten Statt finden können, um hiernach auf die auch beimäßigen Winden und bei geringerem Steigen und Fallen desBarometers eintretenden Ungleichheiten zu schließen.

Der Einfluß großer Entfernung der Beobachtungsorteauf die Unsicherheit der Bestimmungen potenzirt sich in dem

S. Rrsnlle» lle repontivis mristionibus in p^essione seri,observs!s. 1826.

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