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Die barometrische Hypsometrie / von Dr. Gustav Suckow
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genau Rücksiäst nahm, konnte sie in vielen Fallen richtige Re-sultate geben.

Hiervon wenig abweichend, aber noch bequemer zurRechnung war Tob. Mayer's Regel, nach welcher man(IvA 8 — toA ti) geradezu mit 10000 multipliciren solle,um die Höhe X in Toisen zu haben *). Diese Regel giltfür 13K° H,., fordert aber eine Correction für jede andereTemperatur.

Hiervon etwas abweichend ist die von Daniel! Ber-noulli befolgte Methode **). Zur Erklärung der Elasticitäts-erscheinungen der Luft stellt er die Hypothese auf, daß sich diedrückende Kraft verhalte wie das Quadrat der Geschwindigkeitder inneren Bewegung der Lusttheilchen, mit dem Raumedividirt. Hieraus leitet er eine Differentialgleichung zwischender Kraft, der Geschwindigkeit und der Höhe über dem Meereher, welche sich, wenn die Geschwindigkeit unveränderlich ist,in die gemeine logarithmische Gleichung verwandelt. Er setztaber diese Geschwindigkeit veränderlich, sucht aus einigen Er-fahrungen von Barometerhöhen ihr Gesetz, integrirt jene Glei-chung und findet, nachdem er die beständigen Größen ebenfallsaus Erfahrungen zu bestimmen gesucht hat,

^ ^ 22000 (8 — ti)

X - --,

wo 8 den Barometerstand am Meere, Ii den an der oberenStation, nach Fußen, bedeutet ***).

*) S. Kästner's Anmerkungen über die Markscheidekunst, nebsteiner Abhandlung über das Höhenmeffeu mit dem Barometer, S. 102,sowie Larmann's sibirische Briefe. Gottingen, 1769. S. 34 d. Anm.

**) S. dessen Hz-äroiZ^nsmic-l. 4r§entorsti, 1738, p. 200 etc.

***) Eine Tabelle .nach dieser Regel berechnet, findet sich in Sul-z er's Beschreibung der Merkwürdigkeiten auf einer Reise durch einigeOrte des Schweizerlandes. Zürich , 1742, sowie in Böh m's gründlicherAnleitung zur Meßkunst auf dem Felde. 2te Aufl. Frankfurt , 1759.