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George Santi ... naturhistorische Reise durch einen Theil von Toscana ... / aus dem Italienischen übersetzt von Gerasimus Constantini von Gregorini ; mit ... einigen Anmerkungen v. Kurt Sprengel
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126
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126 Cilfteö Kapitel. '

Wir stießen neben der Straße beym Besteigendes Berges auf große hohe Schichten von fadcnar-ligen und dendritischen Coltellinsteinen. Diese trifftman auch auf der Straße selbst, wenn man weiterfortgeht. Die Faden dieser Steine sind gtadlinicht,erhaben oder flach, und durchkreuzen sich in ver-schiedenen Richtungen. Sie sind von Kalkspath,werden also auch, weil sie die nehmliche Weiche ha-ben, zerstört, fallen ab, und die Oberfläche desSteins bleibt leer. Daher führt auch der größteTbeil dieser Steine, welche der Einwirkung derLuft, der Witterung und der Wasser, und ande-rer zerstörender Ursachen, ausgesetzt sind, auf ihrerganzen Oberfläche kleine gradlinichte Furchen) diegenau die Richtung und die Wiükel der ehemaligenSpathfaden beybehalten.

Wir passirten hierauf ein dünnes Wäldchen.Die Trinitä blieb links unter uns liegen. Am Endedes WaldcS fanden wir viele Stücke von höckerigem(tuberculoio) Chalcedon, worunter einige weiß,andere fleckig, und andere in andern Steinen, son-derlich in Mergel und,O.uarz, eingefügt waren. Hier-von machten wir eine beträchtliche Sammlung, wo-mit wir uns und unsere Thiere belasteten. Seit ei-niger Zeit pflegte ich unsern Führer dieser Mühe soviel möglich zu überheben, weil ach gemerkt Fatte,daß er, wenn wir ihn etwas mit Mineralien belu-den, sich nicht viel Mühe gab, uns in Gegendenzu führen, wo wir etwas sammle» konnten.

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