Reift zum Kloster Trinkt« m nach Salvena. 127
Im Heruntersteigen nach dem Fosso della Car-minata trafen wir hie und da Stücke von einem be-cherartigen Steine mit braungelbem Mergel / rhom-boidalischen Sparhkrystaiscn, und häufige Frag-mente von gewöhnlichem Braunstein.
Mitten unter Beobachten und Sammle» ka-.wen wir unvermerkt in dem Dorfe Salvena an.
Daö letztere besteht in einem Hause, welchesman das gräfliche Schloß nennt, und das wederschön noch groß ist, in einer Pfarrkirche, in etlichenhin und her zerstreuten Bauerhäusern, und in ei-nigen Gebäuden, die zu den Quecksilbergruben ge-hören. In einiger Entfernung sieht man das alteKastell mit einem halb niedergerissenen und öden Ge-mäuer.
Von dieser Seite kann Salvena als der Ein-gang der Meersümpse von Siena betrachtet werden.Unser erstes Geschäfft^var, die umliegende Gegend zubesuchen. Ueber das erwähnte Schloß hinaus, aufdem Felde Poggio Paulorio, fanden wir eine Mengekleine und durchsichtige Bergkrystalle, die sechs-seitige Prismen darstellten, und sich von beidenSeiten pyramidalisch zuspitzten.
Unter dem Schlosse, längs dem Graben, be-suchten wir einen Ort, die Schwefelgrube ge-nannt. Hier giebt es verschiedene Quellen mit.Eisenschwefelwasser, welches Schwefel und grünenVitriol, oder schwefelgesäuertes Eisen ansetzt. Mantrifft <,uch jn dieser Gegend oben auf der Erde dieMartialischen Schwefelkiese, oder das geschwefelte, Eisen