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George Santi ... naturhistorische Reise durch einen Theil von Toscana ... / aus dem Italienischen übersetzt von Gerasimus Constantini von Gregorini ; mit ... einigen Anmerkungen v. Kurt Sprengel
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181
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und ihre umliegende Gegend^ . i8r

Auf einem dieser Felder, welches Pizzicajolaheißt , werden kleine durchsichtige Bergkrystalle inihrer gewöhnlichen Figur von sechsseitigen Prismen,die sich ebenfalls mit sechsseitigen Pyramiden endi-gen, angetroffen. Sie stehen entweder in demBruchstein eingefügt zu Tage, oder sie liegen losund auf dem Boden zerstreuet, wo sie der Regenund das aus den Abhängen herunter fließende Was-ser hingeschwenMt hat. -

Unter dem Flecken in einer Gegend, iCastagne-Lucci genannt, lassen sich große Massen von grauemPeperino mit starken rothen und schwarzen Adern inseiner ganzen Substanz wahrnehmen. Indem wirweiter nach Nordosten zwischen dem Graben Vivound dem Gut Ankea gingen, trafen wir geradeunter der Abtey wieder in .einer Schlucht die Kalk-steine und mit diesen verschiedene Schichten vonschwarzgrauem Schiefer an. Allein bey fortgesetzterReise nach eben dieser Richtung, nahmen wir wahr,daß der Peperino weiter unten bis an den FlußPogliola hingeht *), von wo aus er wieder herauf-

M z steigt,

*) Der Fluß Pogliola, den man unterwegs zwischen derAbtey und Campiglia paffirt, nimmt oberwarts Ri-gole von den höchsten Abhängen des Bergs seinenUrsprung, steigt unter die Abtei) herunter, nimmtdie Master von andern Flüssen auf, und seine Rich-tung gegen Mittag wird in seinem Laufe immer flär-ker, er erhält nun den Namen Poglia; man paffirtihn über eine schöne Brücke bey Acquapendente aufder Strada Romana, und endlich ergießt er sich indie Tiber.