,8r'Achtzehnt. Kap. Die Abtey S. Salvadore
steigt, und sich bey dem Gut Accoria endigt. Hiernimmt er die Richtung von Rigale, und steigt danngegen Poggellato und Piano dei Renai hinauf.
Nachdem wir die Gränze des Peperino in die«sen Gegenden gesehen hatten, so gingen wir vor-wärts des Fleckens hinauf, und durch die Kastanienweiter hin, um die Gegend le Lame bell' AcquaSanta zu besuchen.
Hier sieht man in einem Feld«, welches demHerrn Alessandro Carli gehöret, verschiedene Quel-len von mineralischem Wasser, welches man dortdas heilige Wasser (Acqua Santa) nennt. Zweyderselben haben mir vorzüglich wasserreich und starkgeschienen. Diese Wasser sind kalt; von weitemnimmt man keine merkliche Ausdünstung davonwahr; wenn man aber mit der Nase nahe kommt,so fühlet man einen nicht ganz zu bestimmenden undunangenehmen Geruch; der Geschmack ist, säuerlich,etwas zusammenziehend, und scheint auch eisenhal-tig; in ihrem Laufe, und vorzüglich nahe an deirQuellen setzen sie eine orangegclbe Erde an.
Ich nahm etwas von diesem orangegclbmSediment aus dem Bache mit, trocknete es gut ab,und versuchte darauf den Magnet; allein er äußertenicht die mindeste Wirkung. Ich setzte es demFeuer aus, und es erhielt eine rothbraune Farbe,und'ein guter Theil davon ließ sich von dem Magnetziehen. Durch chemische Reagentien entdeckte ichdarin eine überwiegende Portion Eisen, eine sehrkleine Quantität Kiesel, und etwas wenigen Thon.
Das