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Worte Elihu, er breitet über die Wolken sein Liecht ausauslegen von dem Himmel über unsere Lufft/ daß dorten keine Versdunklung mehr durch Wolken Plak finde, sondern das Liecht ungeshindert durch jene unermeßlich weite und dünne Spatia paffiere. Ni-cetas in Catena verstehet durch ie oder dw, lætitiam, und erkläretdieß von dem Regenbogen/ deffen Beschauung bey denen Menscheneine Freude erwecket/ als welche die schönste Farben in zierlichem Gesmáhld vorstellet. Dieß dunket mich aber zuweit hergeholet/ obgleichder Regenbogen gemeinlich ein Gefehrt der Wetteren ist.
Die letsten Wort, radices maris operuit: rbedecker die Ende des Meers/ find wiederum nicht ohneSchwierigkeit; at The Janaarns, eigentlich zuredendie Wurzlen des Weers/ find Vatablo die obere Fläche desMeers/ deren Wellen gleich denen Wurzlen zertheilet. Dieß ist aberblód: Nicetas verstehet den Grund des Meers/ der bedecket/ das ist/verborgen seye: andere verstehen die aussersten Ende des Meers/ welsche durch die Wolfen gleichsam eingefasset oder eingeschlossen seyen:Dionyfius die Ufer des Meers; andere/ daß das Liecht in den Grunddes Meers hinabtringe. Pineda wil/ daß diese Wurzlen des Meersseyen die Berge/ an welche die Meeres- Wellen anpütschen/ auf welchefich die Wolken hinunterlaffen/ auch Blik und Stral sich sehen laßt.Es ist auch bekant/ daß die an den Bergen anklebende/ und die Spikenderselben bedeckende Wolken unter die Vorbotten des Regens undUngewitters gezehlet werden.
Pineda in Job. P. II. p. 729.
Coccej. in Job. p. 235.
********************Job.XXXVI. 31.
Illis enim judicium exercet in populos, ut det ci-bum copia magna.
Mit diesen Dingen regieret er die Völker/ undgicbet ihnen Speife bey der Menge.
f. Mille trahat varios adverfo Sole colores. Virg. 4 En.Nuntia Junonis varies indura colores. Ovid. 1. Mes.
Ben