S a rn so n.
* Samsoi, (Ioh. Ulrich), der Stahlschnci-der zu Basel , geb. 1729. Mensel N. B. L.zahlt ihn (1809.) noch unter die Lebenden. Indem 17H2, zu Basel in /»". erschienenen zweytenTheile der: izcta klelvetica Pü^sioo-Natkems-cico-bleclic.1 trift man geringe Blätter von seinerHand, die »ach Zeichnungen von Buchet, datirtmit 17hl. gefertigt sind. In dem Dresdner politischen Anzeiger, Jahrgang 1796. N". 16.bot man eine, aus mehr ais 5 o». Stück Siegel-abdrücken besiehnde Sammlung, von ihm geschnit-tener avelicher Wappen, Phantasien und verzo-genen Namen für tzo. Rchthlr. aus.
* — — ( ) welchen Fiorillo III. 106.
unter den unberühmtern Französischen Schülernund Nachahmern der Primaticcio und Roffo an-führt , ist offenbar der Johann Ganison desLex. der dort s. v. A. Fanrosi erscheint.
Samuel (Michel), erscheint in 1709. alsKönigl. Hofpettschierstecher zu Dresden . Lebend.Bönig!. Dresden .
— —, (N ). Nach einem solchen hat F. Jukerzwey Blatter in Aqua Tinta: a View c>k Uams-A3te-?ier und ok LrttüinS place at kamsZstegestochen. Wohl wird er mit einem der beydenfolgenden die gleiche Person seyn.
— — ( ) Ein solcher wird von Fiorillo V.
L29. unter denjenigen Englischen Malern ange-führt , die sich bey der Ausstellung 1804. durchLandschaften nach der Natur in der LandschaftWales ausgezeichnet hatten. Auf dem Saloni 8 c> 5 . erschien er neuerdings. S. auch den gleichvorhcrgchnden Art.
— — ( ) Und ebenfalls ein solcher (l. c.
809.) erscheint (wenigstens im Register von Obi-gem unterschieden) unter denjenigen Englischen Künstlern neuester Zeit, welche sich mit Kunstdar-stellungen der Topographie ihres Landes beschäf-tigten. S- auch oben den Art. von Vt- Samuel.
— — oder Samuhel, s. oben Helenavon Bossow.
*San Lernardo (di), s. Franz Min-zocchi.
*— — Daniello (di>v s. I. M. Udine .
* — — Friano (da), s. Th. A Mazzoli.
* — — Gallo (Sebastian da), Aristote-les genannt, s. Sebastian Gia»nberti. Hier in-dessen holen wir nach Lanzi (X L. I. 8i. und175-70 ) Folgendes nach. Bey diesem Geschicht-schreiber heißt er »orderst Neffe Julians undAnrons, und Bruder eines andern Antons *)(sämtlich Baumeister). Den Zunamen Aristote-les erhielt er denn doch eines in etwas Wür-digern als seines — sauern Ausschns wegen,nämlich um seiner Discourse willen, welche er,mit philosophischem Anstriche und großer Spitz-findigkeit theils über Anatomie, theils überPerspektive zu führen pflegte. Von P. Perugino hatte er die ersten Grundsätze der Kunst erlernt,soll aber diesen seinen Meister, der Trockenheitseines Styls wegen, bald wieder verlassen, undsich in den bessern neuern verliebt habe». Jetztübte er sich einige Jahre im Figurenzeichnen, co-pirte nach seinen Freunden Michael Angelo undRaphael , nach dem erstern den berühmten Cartonvom Pjsanischen Kriege (Heinecke I. ZÜi.), undmalte, auf den Rath von Ghirlüiidajo und delSarto etliche Madonnen, sah aber bald, daß erfür's Erfinden im Geschichtsfach eben nicht tauge,und legte sich nun ganz auf die Perspektive, welcheer ebenfalls in Rom bey Bramante studirt hatte,eine Gattung die damals, der vielen Glückwün-schungs- und wieder Trauerfeyern wegen, in Tos-
Sanchez - Galind 0. 1429
kana sehr beliebt war. Einen schönen Anlaß,seine diesfälligen Talente zu zeigen, gab ihm ihiZ.die Erhebung Leo X. auf den Päbstl. Thron, unddesselben Einzug zu Florenz . Bey lctztrerGelegenheit berief er Buonaroti, Sanzio u. a.Künstler von Rom eigens zu sich, um über dieschönste Auszierung der Fa^ade von St. Laurenz,u. f. f. ihres Raths zu pflegen; was dann selberzu Erhöhung deS Speckakels ein Namhaftes bey-trug , womit er, so wie spätherhin mit so Vie-lem, Aller Augen entzückte, bis ihn endlich, un-aufhörlich im Dienste des herrschendenden HausesMedici beschäftigt, der Tod, im hohen Alter, da-hinraffte.
* Sän GlMlgnano (Vincenz da), s.GlMlgnano. Als er nach der Plünderung vonRom , als Flüchtling, niedergeschlagen wiedernach Floren; kam, erschien er dort wie ein ganzandrer Mensch, und die Geschichte erwähnt kei-ner weiter» Arbeiten von ihm. /.ann L. X. II. 94.
* — — Giorgio (Eusebio di), s. Gior-gio im Lex. Hier holen wir nach, daß sich,neben dem im Lex. Bemerkte», zu Perugia nochvon ihm in St. Franzesco di Matelica eine Tafelmit verschiedenen Heiligen und (nel ^rago?) einigeGeschichten von St. Anton finden, die mit seinemNamen und der Jahrszahl this. bezeichnet sind.Man erkennt darin die Zeichnnng seines Lehrers;allein das Kolorit ist schwach. Besser hingegen das-jenige in den Morgenländischen Weisen, einemBilde, dessen auch das Lex. erwähnt, wo er sichmehr dem Horaz Alfani näherte. Ta«Li L. X. tl. Zr.
* - Giovanni (Hercules da), s. di Ma-
ria im Lex. und in den gegenwärtigen Zusätzen.
* — — Giovanni Mannozzi (da),s. Mannozzi im Lex. und in diesen Zusätzen.
— — Giovanni Garzia Mannozzi,
des vorhergehenden Mannozzi'« Sohn. In Pi-stoja sieht man von ihm noch ziemlich gute alFresco's. L. X. I. 24z.
— — Giovanni (Oliviero da), ein alterFresco-Maler von Ferrara, blühete um 145,,.Baruffaldi sah dort von ihm mehrere Madonnen.LMLi L. X. V. 226.
-(Johann), ein Maler von München , wird
in dortigem Stadtzunftbuche 1602. als Zunftfuhrergenannt.
— — Martins (Marc), s. Saninarchi.
* — — Severo, s. Gavero.
* Ganb» ( ), mit exc. So soll sich
Basan auf einem bey ihm verlegten, vielleicht auchvon ihm gestochenen Blatte: Die Rückkehr von derVesper, nach D. Tenier, in verkehrten Sylbengeschrieben haben.
Sanchez (Alonso). So heißt bey FiorilloIV. H9. ein alter Spanischer Maler, der gegen Enddes XV. Jahrh, gemeinschaftlich mit Ioh. deBorgonna und L. de Medina, das Theater vonAlcala verzierte, und mit dem etwas spätern, be-rühmten Alonso Sanchez Coello nicht zu verwech-seln ist.
— — (Andreas), Spanischer Maler, der sichum 1600. nach Terra firma begab, um daselbst dieAltarblatker in den dort neu angelegte» Kirchen zuverfertigen, die ihm einen großen Ruhm erwarben.Florillo I V. ilch.
Sanchez-Galindo (Benedikt). So heißtin Antons Dibl. biispan. ganz ohne Weiteres, einSpanischer Künstler aus Estremadura , der umi57«. zu Barcellona , sich vornehmlich in der Ma-lerei) hervorthat.