Scotnicki.
nach C> Parrocel an. Dann nennt ein,Verzeichn„iß meines sei. Vaters mehrere Gatkungsblättcrnach Laueret und Watteau , als Arbeiten einesScotins, sehr wahrscheinlich des unsrigen. Fer-ner eine Menge Bildnisse nach le Del, Guillemard,Leger, Mari, Mignard, Cbev. Riche, u. s. f.Noch mehrere, ohne andern Namen als des Ste-chers, welche somit freylich so gut einem der Obi-gen dieses Geschlechts, als dem unsrigen zuge-hören können. Eben so auch, und ganz besondersein ganzes Werk: Das Leben des Heil. Vincentde Paula, nach F. de Troy, I. Restout, B. Fe-rst, Fr. Andre und L- Galloche, nach BonnartsZeichnung von A. Herisset und einem Scorrn ge-stochen. Ferner eine Folge ausländischer Vögel( 5 . Vl.) nach P. Boel, u. s. f. u. f. — so, daßes uns freylich unmöglich fallt, dies ganze Chaoszu entwickeln. Rost VII. 340-4,. Mrc.
Scor nicki, s. unten Skornitzky.
* Gcots oder Scott» (Andreas oder Ste-phan) Lanzi ( Lä. terr:. I V. 184.) nennt ihnStephan und Scotts.
— — ( ), ein Abbe, von dem Heine-
cken in seinem Schreiben an den BuchhändlerKrause S. 26. spricht, indem er sagt, daß Gio-vanile Boetio, in den gegenwärtigen Zusätzen.Boertus genannt, nach ihm gestochen habe.
Scotrakorv ( ). Ein Rußischer Künst-
ler dieses Namens zeichnet und sticht in ganz neuernLagen für das bekannte Werk der Galerie de l'Errmitage zu St. Petersburg .
Scott (Edmund), Stecher in Punktirmanier,geboren in England um 1760. und blühend zuLondon um 1780—91. Derselbe trug den Titeleines Stechers des Herzogs von Dork. RostIX. Z46. Dort werden von ihm angeführt: Stell«und Rofina, nach I. Dunthorne; Tom Jenes,der die M. Seaugrin den Handen des Commissärsentzogen, und Ebendesselben Ebentheuer mit So-phie Western, beyde nach G. Morland; das glück-liche Alter, nach I. Rüssel; Lingo und Cowslip aus:Die angenehme Ueberraschung; zwey Gegenständeaus der Ballade vom alten Robin Gray, nach Lh.Etothard. Andre thun noch hinzu: rke parallsund tüe Linbarkrnen«:, nach H. Ramberg. Inneuern Tagen (i 8 o 5 .) führt die Allgem. Bunstz.E. 2ii. ein Bildniß des H. Prinzen von Walesan, gez. und gest. von Scott.
— — (M. A>). Eine unsrer Notizzen willauch einen solchen, von Edmund verschiedenenEnglischen Kupferstecher aus der zweyten Hälftedes XVIII. Jahrhunderts kennen.
* — — (Samuel). Nach ihm gestochen ha-
ben P. C- Canot: Ansichten von Westminster-und London - Brigde, und Marris eine Meeres-stille. Sollte es dieser seyn, nach
welchem Westermayr ein punktirtes Bildniß desEngländers Joh. Rennels zum St. 4. des B.VII. der AUgm. Geogr. Epdemeriden 1801.vermuthlich als Copie eines Englischen Blattesgestochen hat?
Scorti (A. M ). Jrgenwo werden einem sol-chen (Zeichner oder Kupferstecher?) eine Ansichtvon Gmunden in Obcröstreich, und eine von Traun-kirchen am Traunsee , zugeschrieben. Sollte diesetwa den nachfolgenden Marcellus Scorti be-rühren ?
— — oder Scorus (Carl), Kupferstecherzu Venedig nach der Mitte des XVII. Jahrhun-derts. Von ihm kennt man Bildnisse, Titelblät-ter u. s. f. für Buchhändler. Namentlich findetman von seinen Stichen in: L. TAnnn»'«! äelre^no 8'Italia sotto i Dsrburi. 8". Vene?:.
* — — (Graf Johann Baptista). Derselbewar auch ein geistreicher Kupferetzer. Von ihmkennt man z. B. sechs kleine Landschaften: Ge-genden um Rom , Florenz , Siena u. s, f. ss mb/e,-.
Screka. 1587
Scotti (Marcellus), ein geschickter Landschafts-kupferstecher, aus Kosel gebürtig, lernte seine Kunstzu Wien . Derselbe machte zweymal die Reise durchItalien , lebte einige Zeit in Rom , und kehrte dannnach Wien zurück, und, als er jetzt die Früchteseines Fleißes genießen wollte, starb er dort 1795.nicht über 3 o. I. alt, an den Folgen seiner sitzen-den Lebensart. Mensel Misc. II. 260.S. auch oben den Art. A. M Scotti.
— — ( ) Vater und Sohn. So heißen
in den ?Vo«r-e//er cier (1802.) II. 80. zweypraktische Baumeister, welche um diese Zeit, nachder Angabe eines Französischen Architekten deThomon oder Thomas, das prächtige neue Thea-ter zu St. Petersburg aufgeführt hatten. Obetwa einer von ihnen mit dem nachfolgenden Thea-termaler Eine Person seyn dürfte, ist uns unbekannt.
— — ( ). So heißt auch bey Mensel
II. (178g.) ein aus Italien gebürtiger, damalszu Stuttgard lebender Professor der Akademie,und dortiger Theatermaler, von dem man auchPlafonds kannte. In Ebendesf. N. R. L.(1809.) erscheint er nicht mehr. S. auch den vor-hergehenden Art.
Scotts (Felix), ein alter, um 149b. lebenderMaler, vielleicht von derselben Familie mit demoben angeführten Andreas oder Stephan Scors.Zu Como malte er Vieles für Partikularen, dannaber auch Namhaftes in Fresco, aus dem LebenSt. Bernardins, in der dortigen Kirche St. Croce .Lang! (L6. ter2. IV. 184.) nennt ihn mannig-faltig, ausdruckvoll und verständig in der Com-position, kurz einen der beßten Quatrocentistenseiner Landesgegend, der wahrscheinlich in einre an-dern Schule gelernthabe, da seine Zeichnung ange-nehmer und sein Colorit fröhlicher sey, als es beyden Mailändern seiner Zeit gewohnt war.
* — — s. auch Scoto.
Scorus (Johann Alexander). Ein solchersoll eine Folge von 5 . Blattern (darunter Gott befiehlt dem Noah die Arche zu verlassen; Abrahamim Begriffe den Jsaak zu opfern; Jakobs Traum;der feurige Busch, 1717. u. 18. zu Rom in gr.quer Fol. geetzt haben.
— — s. oben Scotti (Carl).
Scovarr( ), vielleicht Schrvarz. Nacheinem solchen hat Dequevauviller 1777. ein Blatt:köte cle LampSANe holIsnrlÄi8e, und Mouchyden Pendant: kietour «je In I'öte lle OumpsAuehollanllolss gestochen.
* Scret« (Carl). Einige setzen seine Geburtbestimmt in iki i. und seinen Tod in 1671. Er lernteanfangs bey einem mittelmäßigen Maler; hieraufgieng er nach Venedig und Rom , und machte dortschnelle Fortschritte. In 1644. nahm ihn dieMalergesellschaft zu Prag zu ihrem Mitgliede auf.Alsdann erhielt er einen Ruf nach Dresden , umden Churfürst Johann Georg III. dessen Gemah-lin, und seine zwey Prinzen zu malen. — InDeutschland besitzen von ihm: Die Galerie zuN)ien ein lebensgroßes Knieestück: HäuslicheScene. Ein Knabe giebt einem Hund auf einemgedeckten Tisch einen Teller abzulecken, u. s f.München : Die Samariterin am Brunnen, einkleines Bild. Dresden : 10. welche früherhinauf der Bibliothek des Baarfüßerklosters St. Wen-zeslas zu Prag standen: Brustbild Mosis, derdie Gesetzestafeln emporhält; die vier Evangeli-sten; St. Paul, St. Gregor, St Hieronymus ,St. Ambrosius, und das Bildniß des Malthe-scr-Commandeurs Bern. Witte. (Wo sind jeneder Churfürst!. Familie hingerathen? Auf alle Fallehat S. Weißhnhn sie gestochen). Sein eigenhän-dig gemaltes Bildniß sah man noch 1782. unterden Malerbildnissen, die der Graf Lack. v,on Fir-mian auf dem Schloße Leopoldskron bey Salz-burg besaß. Ein Verzeichniß meines sei. VaterS