IQ Vorbereitender Theil der Oryktognosie,
I. Aeufsere Kennzeichen*
Hauptfarben.
Nähere Angabe.
Arten der einzel-nen dazu gehörigenFarben.
Weitere Bestimmung.
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Übergänge,
Beispiele.
Allgemeine
Bemerkungen.
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IY. Blatt.
in einegrüne. Sieist zugleich eineder seltensteni m M i n e r a 1 r e i c h eu n # rührt t h e i 1 svonKupfer-theilsvon Kobalt-Oxy-den u. s. w. her.
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Aus blau undgelb gemischt.Seine Arten thei-len sich in einebläulich- und ineine gelblich grü-ne Suite. Unterd e n F o s s i 1 i e n fi n-
6. Berlinerblau.
Das reinste Bleu.
Saphir (Zeylon) ; gemein erQuarz (Finnland ) ; strahlig'-eK xi p f er 1 a su r (Santa Rosa inChili); blaue Eisenerde (New-Jersey , Steyerniark, Siberien ) ;Zyanit (St. Gotthard ).
Das Blau de*, Kornblumen , dieBenennung ist vonder , bekanntenMahlerfarbe ent-lehnt.
7. Sclnnalteblau.
Aus herlinerblau mit weifsund einer Spur von roth ge-mischt.
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Ins Milchweifse.
Erdige Kupferlasur (Fal-kenstem in Tyrol ) ; strahligeK u p fe r 1 a s u r (GaZlizien) ; K a 1-z e d o n (Felsöbanya) ; meist etwaslichte).
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Die Farbe de*lichten Sorte de®Kobaltglases, wel-che man in de*Kunstsprache E-scliei nennt.
8. Indigblau.
Berlinerblau mit schwarzund etwas grün gemischt .
Side rit (Goliing im Salzbur-gischen, an den dunkelsten Stellen) ;späthiger Flufs (Zinnwald ) ;elektrischer Schörl, Iu-dikolith (CJto).
9. Entenblau,
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Mischung aus berlinerblaumit vielem Grün und weni-gem Schwarz.
Zeylonit ( Zeylon ); Fett-stein (Arendal).
10. Himmelblau.
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Aus berlinerblau mit schma-ragdgrün und etwas FVeiJs.
Ins Spangrüne.
Kupfer-Sammeterz (Ban-nat) ; Hauyne ( Laacher , Meerbei Andernach ) ; T ti r k i s ' (Per-sien ;; Spinell (Zeylon;.
Die Farbe desheitern Himmelsam Tage.
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1. Spangrün.
Schmaragdgrün mit herli-nerblau und einer kaum merk-lichen Sj>ur von weifs,
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Ins Himmelblaue.
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Dichter Malachit (Ringen-wechsel in Tyrol ; ; faserigerMalachit (los RemoJinos in Chi-li); gemeiner Feldspath(Siberien); stänglicher Arra-g on (Schwaz in Tyrol;.
Erscheint nufselten rein.
2. Selädongrün.
Mischung aus spangrün undetwas Schwarz.
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Grüner dö (Verona, Klau-sen in Tyrol ;; edler Beryll(Rathhausberg im Salzbui'gischen) •
S a h 1 i t C Sahla und Arendal ; ;Sodalith (Pargajs in Finnland ;.
Findet sichgleichfalls nichthäufig. Wird mitUnrecht von man*chen Schriftstel-lern Malachit-grün genannt.
3. Berggrün.
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Aus schmaragdgrün mit et-was berlinerblau und lichtemAschgrau^ zuweilen auch schonmit einer Spur von gelb.
Ins Grünlichgraue.
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Beryll ( Siberien ) ; g 1 a & a r-tiger Strahlstein (Ingelsbergim Salzburgischen) ; faserigerMalachit (Siberien).
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Die Benennungist von der be-kannten Mahler-farbe entlehnt.Fin-det sich nur seltendeutlich.
4. Lauchgrün.
Schmaragdgriin mit sehr we-nigem Braun und Grau.
Prasem (Breitenbrunn) ; Berg-krystall mit ein geschlos-senem Chlorit (Bourg d’Oisansin Dauphine) ; splitte rigeredler Serpentin (Mähren ).
Wird ungemeinhäufig angetrof-fen.
5. Schmaragdgrün.
Das reinste Grün, aus blauund gelb in einem solchenVerhältnisse gemischt, dafs kei-ne dieser beiden Farben her-vorstechend erscheint.
Schmaragd ( Perxi ,Heubachthal im SaTzburgischen ;;faseriger Malachit ( Sibe-rien); blätteriger Malachit(Rheinbreitenbach ;; sp'äthigerFlufs ( Bach bei Regensburg ) ;salzsaures Kupfer (Ataka-ma in Chili).
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V. G r ü n.
6. Apfelgrün.
Schmaragdgrün mit grau -liehweijs.
Ins Grünlichweifse.
Nicke locker (Piiechelsdorf) ;Chrysopras (Kosemiiz) ; edlerS c li 6 f 1 (Airolo am St. Gotthard ) ;blätteriger Prehnit (Bourgd’Oisans , Ratschinkes in Tyrol ) ;spathiger Galmei (Bannat).
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7. Grasgrün.
Schmaragdgrün mit zitro-nengelb,
G r ü 11 - B 1 e i e r z (Hoffsgrundim Breisgau ) ; faseriger Mala-chit ( Szlowenka in Ungarn ) ;U r a n g [immer (Johann - Geor-genstadt); S c h m ar a g d 1 1 (Nant
de Praz bei Bossons ) : sfathi g e rFlufs (Bach bei Regensburg ) ;SpUAne (St. Gotthard;}.
Die Farbe des juo'gen Grases, zumalin der Nähe vodQuellen. Meer-grün ist ein mdwenigem Blau g*'mischtes Gras-grün.
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