Band 
Propaedeutik der Mineralogie
Seite
10
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IQ Vorbereitender Theil der Oryktognosie,

I. Aeufsere Kennzeichen*

Hauptfarben.

Nähere Angabe.

Arten der einzel-nen dazu gehörigenFarben.

Weitere Bestimmung.

Übergänge,

Beispiele.

Allgemeine

Bemerkungen.

IY. Blatt.

in einegrüne. Sieist zugleich eineder seltensteni m M i n e r a 1 r e i c h eu n # rührt t h e i 1 svonKupfer-theilsvon Kobalt-Oxy-den u. s. w. her.

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Aus blau undgelb gemischt.Seine Arten thei-len sich in einebläulich- und ineine gelblich grü-ne Suite. Unterd e n F o s s i 1 i e n fi n-

6. Berlinerblau.

Das reinste Bleu.

Saphir (Zeylon) ; gemein erQuarz (Finnland ) ; strahlig'-eK xi p f er 1 a su r (Santa Rosa inChili); blaue Eisenerde (New-Jersey , Steyerniark, Siberien ) ;Zyanit (St. Gotthard ).

Das Blau de*, Kornblumen , dieBenennung ist vonder , bekanntenMahlerfarbe ent-lehnt.

7. Sclnnalteblau.

Aus herlinerblau mit weifsund einer Spur von roth ge-mischt.

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Ins Milchweifse.

Erdige Kupferlasur (Fal-kenstem in Tyrol ) ; strahligeK u p fe r 1 a s u r (GaZlizien) ; K a 1-z e d o n (Felsöbanya) ; meist etwaslichte).

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Die Farbe de*lichten Sorte de®Kobaltglases, wel-che man in de*Kunstsprache E-scliei nennt.

8. Indigblau.

Berlinerblau mit schwarzund etwas grün gemischt .

Side rit (Goliing im Salzbur-gischen, an den dunkelsten Stellen) ;späthiger Flufs (Zinnwald ) ;elektrischer Schörl, Iu-dikolith (CJto).

9. Entenblau,

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Mischung aus berlinerblaumit vielem Grün und weni-gem Schwarz.

Zeylonit ( Zeylon ); Fett-stein (Arendal).

10. Himmelblau.

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Aus berlinerblau mit schma-ragdgrün und etwas FVeiJs.

Ins Spangrüne.

Kupfer-Sammeterz (Ban-nat) ; Hauyne ( Laacher , Meerbei Andernach ) ; T ti r k i s ' (Per-sien ;; Spinell (Zeylon;.

Die Farbe desheitern Himmelsam Tage.

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1. Spangrün.

Schmaragdgrün mit herli-nerblau und einer kaum merk-lichen Sj>ur von weifs,

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Ins Himmelblaue.

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Dichter Malachit (Ringen-wechsel in Tyrol ; ; faserigerMalachit (los RemoJinos in Chi-li); gemeiner Feldspath(Siberien); stänglicher Arra-g on (Schwaz in Tyrol;.

Erscheint nufselten rein.

2. Selädongrün.

Mischung aus spangrün undetwas Schwarz.

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Grüner (Verona, Klau-sen in Tyrol ;; edler Beryll(Rathhausberg im Salzbui'gischen)

S a h 1 i t C Sahla und Arendal ; ;Sodalith (Pargajs in Finnland ;.

Findet sichgleichfalls nichthäufig. Wird mitUnrecht von man*chen Schriftstel-lern Malachit-grün genannt.

3. Berggrün.

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Aus schmaragdgrün mit et-was berlinerblau und lichtemAschgrau^ zuweilen auch schonmit einer Spur von gelb.

Ins Grünlichgraue.

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Beryll ( Siberien ) ; g 1 a & a r-tiger Strahlstein (Ingelsbergim Salzburgischen) ; faserigerMalachit (Siberien).

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Die Benennungist von der be-kannten Mahler-farbe entlehnt.Fin-det sich nur seltendeutlich.

4. Lauchgrün.

Schmaragdgriin mit sehr we-nigem Braun und Grau.

Prasem (Breitenbrunn) ; Berg-krystall mit ein geschlos-senem Chlorit (Bourg dOisansin Dauphine) ; splitte rigeredler Serpentin (Mähren ).

Wird ungemeinhäufig angetrof-fen.

5. Schmaragdgrün.

Das reinste Grün, aus blauund gelb in einem solchenVerhältnisse gemischt, dafs kei-ne dieser beiden Farben her-vorstechend erscheint.

Schmaragd ( Perxi ,Heubachthal im SaTzburgischen ;;faseriger Malachit ( Sibe-rien); blätteriger Malachit(Rheinbreitenbach ;; sp'äthigerFlufs ( Bach bei Regensburg ) ;salzsaures Kupfer (Ataka-ma in Chili).

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V. G r ü n.

6. Apfelgrün.

Schmaragdgrün mit grau -liehweijs.

Ins Grünlichweifse.

Nicke locker (Piiechelsdorf) ;Chrysopras (Kosemiiz) ; edlerS c li 6 f 1 (Airolo am St. Gotthard ) ;blätteriger Prehnit (BourgdOisans , Ratschinkes in Tyrol ) ;spathiger Galmei (Bannat).

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7. Grasgrün.

Schmaragdgrün mit zitro-nengelb,

G r ü 11 - B 1 e i e r z (Hoffsgrundim Breisgau ) ; faseriger Mala-chit ( Szlowenka in Ungarn ) ;U r a n g [immer (Johann - Geor-genstadt); S c h m ar a g d 1 1 (Nant

de Praz bei Bossons ) : sfathi g e rFlufs (Bach bei Regensburg ) ;SpUAne (St. Gotthard;}.

Die Farbe des juo'gen Grases, zumalin der Nähe vodQuellen. Meer-grün ist ein mdwenigem Blau g*'mischtes Gras-grün.

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