Simo >l.
dein» um I// 5 . zu St. Petersburg vollzogenen,Gusse der Statue Peters des Großen bediente.Teutsch. Merkur 1782. Dritt. Quart. S. 69.
Simons ) Zweye dieses Namens studiertenauf der Dresdner-Akademie die Baukunst. Dereine um 1782 verändere, Schüler vom ProfessorHoelzer, um 1808. Die Dresdner -Kunstausstel-lungen zeigten, zu gedachten Zeiten, von ihrenarchitektonischen Zeichnungen.
— — ( ). So heißt auch irgendwo, ganz
ohne Weiteres, ein französischer Baumeister um1760. S. auch tQuirot in künftigen Zusätzen.
— — ( ). Und so bey Basan (L6. sec.)
ein Kupferstecher, geb. zu Paris 1769. der gemein-schaftlich mit Coiny die Blättchen zu einer Duo-dezausgabe der Fabeln von la Fontaine, nach derZeichnung von Jakob Duvivier, Schüler vonCasanova, gestochen habe. Ob dieser Künstlerder nämliche sey, der noch 1811. in dem ^lma-nsclr lle Commt-rce unter den damals zu Paris lebenden Kupferstechern erscheint, ist uns un-bekannt.
— — ( ). Und so bey Hüsgen (N. A.
S. 21.) ein Glockengießer zu Frankfurt am Mayn,der in 1H2Z. zum ersten, und >524. zum zweytenMal die dortige Rathsglocke gegossen hatte.
— — ( ). Und so im lles
kssux- Art?? 180Z. ein damals zu Paris lebenderGemälde - Händler.
— — ( ). Und so in Mensels Arch. I.
(4.) 64. ein taubstummer Jüngling, von welchemauf dem Kunstsalon zu Bern >804. ein gezeichnetesDenkmal eines braven Landschulmeisters Kum-mers und seiner Gattin ausgestellt wurde, dasseinem Herzen eben so wohl als seinem KunsttalentEhre machte.
— — ( ), ein junger deutscher Bildhauer,
vielleicht ein Sohn des obigen. Auf der Berliner-Kunstausstellung vom I. 1804 befand sich vonihm ein Basrelief nach Flaxmanns Zeichnung zumAeschylus , das den Prometheus am Fetten ge-schmiedet darstellt, und durch die Große in derComposition viele Aufmerksamkeit auf sich zog,so mittelmäßig auch die Ausführung war. Gestfenrl. zslachr.
— — ( ), der Sohn (ohne Zweifel des
oben angeführten Heinrichs), ebenfalls ein fran-zösischer Stemvclschneieer neuester Zeit, ward inr 8 o 5 . zum Kabinctsr Graveur (der Frepniürhigesagt, erzdeutsch: HostErabstecher) des KaisersNapoleon und 1808. zum: 6ruvaur prÜ8 leLonssil llu 8^eau lle8 Dltre8 ernannt. Um die-selbe Zeit hatte er ein sehr ähnliches Bildniß desKaisers aus einem Agath-Onix von zwey Lagen,in halb erhobener Arbeit und mit grösser Voll-kommenheit verfertigt. xmül. Späterhin
(1812.) wurde er zum Graveur des Königes vonRom erkiest, und erhielt den Auftrag, das Wap-pen desselben zu stechen.
— — ( ), ein Andrer dieses Geschlechts,
Und von dem oben angeführten Heinrich aus-drücklich unterschieden, wird im /Zlmanscli llsCommerce r8>>. ebenfalls unter den damals zrtParis lebenden Steinschneidern genannt, dürsteaber leicht mit dem Obigen Eine Person seyn.
— — (Madame). So heißt in RIebe'sGorha S. 247. eine Pettschaftsstecherin um 179h.
— — ( ). S. Lusighe in gegenwärtigen
Zusätzen.
— — und Merke ( ). So heißt im
/clmansck lle8 Ke:rux-^rt8 180Z. ein Künstleroder Ragion, welche dort unter der Rubrick derdamals zu Paris lebenden Stempel-und Edel-steinschneider erscheint.
Simone««. 1643
* Simone (Anton di). Derselbe malte dieFiguren in die Landschaften von tzJ. Massaro.Seine Arbeit (heißt es bey Lanzi lull. rers. II.862.) war eben nicht fleißig; in Schlachtenstückenaber hatte er einiges Verdienst.
— (Franz di) des nachfolgenden Sohn,blühete um 1Z40. Ein sehr gelobtes B'ld vonihm sah man in St. Clara zu Neapel , Grau inGrau in FreSco gemalt, welches bey einer Re-stauration dieser Kirche geschont wurde. LanziLll. ters. II. 285. Indessen soll es jetzt nichtmehr vorhanden seyn; wohl aber zu St. Lorenzoim Capitelzimmer, ebenfalls zu Neapel Mehreres,und (nach Domimci) besonders bemerkenSwertheine von reihenden Engeln emporgehobene Mariavon Loretlo. Fiorillo II 775.
- (Mr d.i. Maestro), nach Einigenein Cremoneser, weit wahrscheinlicher aber, wieauch gewöhnlich geglaubt wird, ein Neapolitaner;und eben so, wohl sicherer, Schüler des Tesauro,mit dessen Manier die seinige eben 10 viel Ähnlich-keit hatte, als (wie z. B. d'Amaro behauptenwollte), mit der des Giotto, von dessen Styl derseinige freylich auch Manches an sich trug alsoleicht möglich von beyden). Derselbe (heißt esbey /iorillo l>. 73Z— 5 a.) halte sich zwar An-fangs zu Neapel keinen ausgezeichneten Namenerworben; und als vollends um »aaä. Giotto leibstdahin berufen ward, iö verdunkelte das Anschndesselben den mistigen gänzlich. Dieser sah' wohlei», daß jener ihm in der Kunst übel legen war,besaß aber einige Lalcnte, welche dem Floreuiini-schen Künstler mangelten, voiznalich in der Gabeder Erfindung Er ergriff davck die Partey- ihnselbst zum Richter seiner Arbeit z., wähle», undfand, daß Giotro seiner Geschictlichteit vollkom-menes Recht wicdersahren ließ, lv d.,ß er vonihm mehr als von seinen eigenen Mitbürgerngeachtet, und dem Kvurge Robert als ein treffli-cher Gehülfe empfohlen wurde. Jetzt matte er ineiner Kapelle von Sr. Ckiara zwey Bitt er in Oel :St. kucia und St. Dorvchra; dann für die Kirchedell' Jncoronala einen todten Christ, von der Ma-donna unterstützt, mit ver,ch!cdnen Heiligen, undfür die dortige Sakristei) ein Crucifix. Jene Pictarühmt Dominici vorzüglich, uud aci tct sie Giot-to s Arbeit gleich, fugt aber im Allgemeinen (demoben angeführten Urtheile von FioriHo geradeentgegen) bey: Uebrigens habe er es in der Er-findung nie so weit gebracht als der Florentiner,noch seinen Kopfe» so anmukhige Physiognomiengegeben, und eben so wenig die l ealiche Färbungdesselben erreicht. Nachdem sich hierauf Giottowieder von Neapel wegvcgeben, führte er voucnds,für den König und die Königin (Sancia) mehrereWerke auS, hauptsächlich in St. Lorenzo: Voc-derst einen St. Anton von Padua, der zwar vonEinigen (doch irrig) dem Simon Memmi Sancsezugeschrieben wird; dann aber besonders den Kö-nig Robert selbst, wie er von seinem Bruder, demH. Ludwig, Bischöfe von Toulouse , gekrönt wird,und eine diesem Bischöfe, nach dessen Tod, ge-weihte Kapelle, ei» weitschichliges Werk, das ernicht mehr vollenden konnte. Ferners in der Kirchedella Croce (jetzt im dortigen Kloster) eine, vor-züglich wegen det Symmetrie und Anordnung derTheile merkwürdige Madonna mit dem Kinde, aufGoldgrund, nach der Meisten Meinung in Oelgemalt. Lont'. DanL! tüll. ter?. II. 284. DerVermuthung eines unsrer Freunde, dag dieserKünstler mit S»non Memmi Eine Person seyndürfte, könne» wir, neben Anderm schon darumnicht beypflichten, da vasari u. a. in ihren aus^führlichen Nachrichten von diesem letzter», einesAufenthalts desselben zu Neapel keinerlei) Erwäh-nung thun.
* Srmoneau oder Simonneau eCarl),oft, seines Sohns oder Bruders wegen, der Kel-tere genannt, Zeichner und Stecher mir der Nadelund dem Grabstichel. Derselbe war Anfangs zum