Band 
Zweyter Theil [3].
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1642
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r642 Simon.

I. Opie; die drey H. Kinder/ nach W. Peters;der berathende Astrolog/ nach I. R- Smith;tke Covers ^v§er (das Mädchen mit entblößterBrust/ vor dem Jüngling am Schreibepult), nachWheatly. Ausführlich beschrieben dann sind sechseseiner Blatter für die Shakespeare's -Gallerie im:Zourn. s. bi!6. Xünste, 8.8798. 8pars. Näm-lich aus: Viel Lermens um Nichts, Act. III.Sz. i. nach Peters, und Act. IV. Sz. 1. nachHamilton. Dann aus: Wie es Euch gefällt, Act.IV. Sz. 3 . wieder nach Hamilton, und aus: Ro-meo und Juliet, Act. V. Sz. 3 . nach Northcote.Endlich aus den: Lustigen Weibern von Windsor,Act. III. Sz. Z. nach Peters, und Act. I. Sz. 5 .nach Smirke. Alle datiren sich von 179193.und sind sehr angenehm in pnnktirter Manier ge-liefert. Indessen wird I. c. die mangelhafte Zeich-nung und verfehlte Beleuchtung an mehrern der-selben gerüget, jedoch nicht bemerkt, ob die Rügemehr den Maler oder den Stecher gelte. In 1800.endlich sah man noch von ihm, dann von Lhew,Ogborne, Tomkins und Lenox gemeinschaftlich,nach Smirke, gestochen: Shakespear 'ü sieben Men-schenalter, aus: Wie es Euch gefällt; welche inDeutschland 55 . st. kosteten.

Simon von Paris. Einen solchen zahlt Fio-riollo III. in6. unter die vielen französischen Schü-ler oder vielmehr Nachahmer von Roßo und Pri-Maticcio, als diese sich in Frankreich befanden.

(Romanus). So heißt in Sikul'sAnnal. S. 53 o. ein Maler zu Leipzig , von demuns aber nichts anders bekannt ist, als daß sichauf der dortigen Rcithsbibliorhek das Bild desbarmherzigen Samariters von ihm finde, und daßin 1727. seine Wittwe gestorben sey.

(R.). So nennt der Catalog vonPaignon-Dijonval einen uns sonst ganz unbekann-ten Künstler, welcher um 178t). zwey punktiereBlatter : H l-over-^n^er und Celadon und Cle-lia, theils braun theils in Farben abgedruckt, ohneweitem Namen als den seinigen, gestochen habe.

(S ). In den Allgemeinen geogra-phischen Ephemeriden B. IX. Weimar 1802.S. 74 - Wird rubricirt: (vessinateur

stta>cli6 a I'^mbsssaüe stu I.orä blscartne^)Vuen, 0 o 8 tumes, Noeurs et Il8gAe8 äe InObine, ^rave p. 5 . Ämo» <j'riprö8 l'OnAinsIpublie ä Honllre8, p. k. 8uite ä Is l'racluctionsranc. stn Vo^s^e clu horü IVIacartuev, et ä«eile van llraam, aveo leur explication( psri'8 cke2 8imon st 6uis8on 1801. en 6. I.ivr.

ä Z. b'r.). Das letzte VI. Heft erschien 1803.

* Sim 0 n v 0 nSiena, ist Simon Memmiin dem Lex. sowohl als in den gegenwärtigen Zu-sätzen.

* (Thomas), des oben angeführtenAbrahams oder, wenn man lieber will, And-reas jüngerer Bruder, soll in einer Stadt inUorkshire auf die Welt gekommen seyn; alleinman kennt weder den Namen derselben, noch auchseine Lehrer. Er wurde zuerst durch den Münz-meister Nicolas Briot bekannt, der i. I. i 6 Z 3 . nachEdinburg reiste, um daselbst neue Stempel zuMünzen und Medaillen zu schneiden, und ihn alseinen talentvollen Mann unterrichtete und bey derköniglichen Münze anstellte. Für seine erste Arbeithalt man ein Siegel des Großadmirals, das eingroßes Linienschiff mit vollen Segeln und der Jahrs-zah! 16Z6. vorstellt. Als Briot i. 1 .1646. London verließ, wurde Simon zum ersten Stempelschnei-der bey der Münze ernannt, in weichem Posten erviele vortreffliche Sachen hervorbrachte und auchums Jahr 1648. für das Parlement arbeitete,wodurch er etwas in der Gnade des Königes fiel.Indessen wußte er sich während der Stürme desKriegs auf seinem Posten zu behaupten, und ver-fertigte mancherley theils für Dl. Cromwell, theilsfür dessen Sohn, und sogar für Carl II-, dessen

Simon.

Gunst er sich durch einige schmeichelhafte Krvnungs-medaillen zu erwerben suchte. Allein der Königtraute ihm, als einem alten Anhänger des Parle-ments und Cromwell's, nicht mehr, und stelltedaher auch die Roettiers ums Jahr 1662. bey derMünze an, mit denen er bis an sein Ende inewiger Feindschaft lebte. Wahrscheinlich starb erwährend der großen Pest zu London im Jahr it- 65 .Fiorillo V- /joi. Nach einer andern Erzählungkam er als ein eifriger Anhänger des Protectors,nach Carls II . Wiedereinsetzung, wirklich ,ns Ge-fängniß, wo er dann das Bildniß dieses Königesso schön in einen Kronstempel schnitt, daß er da-durch wieder seine Freyheit erlangte, was indessenmit obigen Nokizzen, und dem bekannten Charak-ter des erwähnten Monarchen trefflich gut bestehenkann. Das Werk von G. Vertue, dessen schondas Lex. gedenkt, führt zum Titel: lVIeclall«,Loins, 6reSt-8cal8 örc. Impressions from tkselsbvrate )Vorks o( Uromar 8H0» go753. Späterhin noch (1760. u. 61.) haben nachihm gestochen: I. B. Cipriani (wahrscheinlichebenfalls nach Schaumünzen oder andern Reliefs)die Bildniße der (glorreichen) Republikaner, Ed­ mund Ludlow und Algernon Sidney , und F.Perry diejenigen der Könige Eduard VI. und danneben Carl II. (lln.

Simon (V-). So heißt im Catalog von paig-non-Dijonval ein uns sonst unbekannter Künstler,der, nach Salvator Rosa , ein großes Blatt: Zweydurch des Himmels Gunst (?) vom Scheiterhaufenbesreyte Heilige gestochen habe.

(Wilhelm de Samt). So heißt irgend-wo, ohne Weiteres, ein Maler, nach welchemMuntink gestochen habe.

* der antike Bildhauer von Aegina ,welcher im Lex. unter dem Art. desjenigen vonAthen erscheint, lebte zwischen der 55 . und 60.Olympiade. Sein Hund und sein Bogenschützewaren von Erzt. Nebendem kannte man von ihmein Pferd, das ein Mann am Zaume halt- Diesesstand in Altis.

.* s. auch im Lex. Fiorentino (Simon).Hier holen wir von ihm nach. Derselbe wurdein i/, 5 i. von dem Pabst Eug n IV. »ach Rom berufen, wo er eine der metallenen Thüren derSt. Peterskirche verfertigen sollte. Ueber diesemmit vielen Sculpturen gezierten Werke brachte erzwölf Jahre zu. .

ein Glasmaler von Nantes , arbeiteteum den Anfang des XVIII. Jahrhunderts zu Pa­ ris , unter dem jüngsten Wilhelm le Vieil, giengaber einige Zeit darnach in sein Vaterland zurück.1.6 Vieil D /. 6) 17.

mit der linken Hand, der um denersten Vierkheil des X VI. Jahrhunderts zu Nürn­ berg in großen Ansehn stand, und Augustin Hirsch-vogeln, wenigstens für die Menge seiner Kunstar-beiten vorgezogen wurde. Er war Bildhauer,Maler, Goldschmied, Uhrenmacher; und überhaupt,sagt man, sey nichts so künstlich gewesen, wozuer nicht Einsicht und Verstand gehabt hätte. Be-sonders wußte S-mon den Thon so zuzubereiten,daß er die feinsten Bilder daraus formen undschneiden konnte; so wie er auch vortreflich inVerfertigung großer und kleiner Zirkel war, der-gleichen vor ihm noch tkie gemacht worden. Will'sHurnbergische Münzbelufi. IV. Z62.

( ), ein Bildhauer. Wir kennen

ihn einzig aus dem Dresdner polir. Anzei-ger Jahrg. 1755. N°. XIII. wo er, in dem mit-getheilten Thorzettel der zu dieser Zeit in Dresden einpassirten Fremden: »Snnon Bildhauer ausBerlin " genannt wird.

T" ( ). So scheint ein Gehülfe des

berühmten Falconets zu heißen, dessen er sich bey