Sluyter.
Sluyrer (P.), hieß peeer, wie er sich indes Guedeville kistoriqus ausschreibt
Schad'« pmacorhek S. 4. Basan (Lö. sec.)der ihn Georg nennt, greift seine Geburt zuUtrecht in 1724. auf; mit welcher schaamlosenUnwissenheit werden wir nun hören. Derselbe hatnämlich für Buchhändler viele Titelkupfer, Vig-netten u dgl. theils sehr mittelmäßig, theils schlechtgeetzt. So z. B. für C. Eommelin's ttorcusHmstelacsamensis 6»t. 1706. 4° ) Hz.
Tafeln mit Pflanzen, meist: ?. 8. so. bezeichnet;M. Eeidekker's 6e Uopublica Hlbraeorum(^msteloci. 1704. kol.) ein Titelkupfer in Fol.nach O. Ellinger, u. s. f. Einem Gantkatalogezufolge hatte er auch, nach Ger. Hoet's Zeichnung,die Sünden der Jsraeliten in Fol. gestochen. Ue«brigens vermuthen wir, daß etwa ein unglückli-ches Schicksal auf seine Kunst Einfluß hatte; in-dem man das Foliotitelkupfer zu dem ersten Theileder Werke des H. Augustin's (Hntverp. 1700.Fol.) wirklich ein schön gravirtes Blatt nennenkann. Auch kennt man von ihm einige Bildnisse;wie z. B. E. Menager's, des Jesuiten D- Petau,und der Aerzte G- Naudaus und G. Patin's, alleohne wettern Namen als den seinigen.
Smargiasso. S. Ciafferi.
S»narr (Georg), ein Kunsttischler (Qsblnet-nisker) zu London . In dem Leipziger-In-telligenz-Blatte Jahrg. 1795. N°. 20. S. 193.heißt es, er habe kürzlich nur eine neue und kom<pendiöse Art von Bettstellen erfunden, die vielesLob verdiene.
— — (Johann), ein Englischer Dildniß-(ir-gendwo heißt es Miniatur-) Maler, blühendum 1778., nach welchem Bartolozzi das Bild-lich des Commandeurs en Chef, in Amerika ,Heinrich Clintons, Sailliar dasjenige des Prin-zen von Wales, und Caroline Watson des Ge-neral R. Boyds seines, alle in Quartformat , inpunktirter Manier geliefert haben, welche beyBrandes schöne Blätter heißen. Unbekannt istes uns, ob dieser Künstler noch derjenige
— — (I.) sey, von welchem es bey Fi'orilloV. 8 o 5 . heißt, daß er nichts Denkwürdiges gelie-fert habe, da B. sein Kardinal Wolsey auf demTodtenbette, den er auf dem Salon i 8 o 5 . ausge-stellt , höchst mittelmäßig seyn soll. Anderwärtsinzwischen liest man davon etwas milder, bloß:Daß dieser (sonst wackere) Künstler dem Gegenstandnicht gewachsen gewesen, u. die Figuren zwar^flei-ßig gearbeitet, aber ohne Ausdruck seyen — was Al-les auf den Miniaturmaler deuten möchte, der —vielleicht schon im Alter — über seinen Leisten schritt.
* — — ( ), der Stein und Stempel-
schneider, Schüler von C. C. Reisen, arbeitetezu Paris 1722. Liorillo V. 559 — 60.
* Smayer (Egidius). So nennt der Kata-log von paignon- Dijonval einen Künstler vonMecheln , von welchem er noch 1810. eine AnzahlZeichnungen in Röthel u. a. Manieren besaß, welchetheils männliche und weibliche Köpfe, theils Bild-nisse (Rembrandts Frau , nach demselben), danneine H. Familie, und wieder einen trunkenen Sa-tyr (dies als Basrelief) darstellten. Ob derselbemit dem M. Smeyers des Lex. (ebenfalls ausMecheln gebürtig), oder mit dem nachfolgendenA. E. I. Smeyers Eine Person sey, ist unSunbekannt.
*Smearon( ), hieß Johann. Der-selbe war geb. 172 z. und gest. 1792. oder 90. u.allerdings einer der größten Baumeister Englands.Alle wichtigen Wasserwerke im ganzen Königreichwurden ihm anvertraut. Er machte den durchseine reißenden Ströme gefährlichen Fluß Calderschiffbar; nach seinem Plan wurde auch der großeKanal von Schottland gebaut. Die den Einsturzdrohende Londner - Brücke rettete er vor ihremFall. Er erfand diele Maschinen, und machte
Smids. 1655
sich besonders durch sein Hauptwerk, den Leuch-tethurn zu Edystone unsterblich. Ueber diesen letz-tem, erschien 1793. ein in Fol. mit 2Z. Kupferta-feln: l'ke LlAktdonse ok Lll^stone etc.
* Gmees (I). S. auch oben in den gegen-wärtigen Zusätzen Schmees, mit welchem Smeesvielleicht Einer und derselbe ist.
* Smeers (I.). Der kundige Barrsch IV.379 — 83 . führt von diesem übrigens auch ihmganz unbekannten Künstler fünf einzige geetzteLandschaftsblätter an, die er mit einer leichtenund an einigen Stellen geistreichen Nadel geetztnennt. Dieselben sind mit Gebäuden, Figurenund Vieh staffirt, Mit: A. ä'mees in. et fecitohne Datum unterzeichnet, machen eine Folgeaus, und halten etwas über 7" in die Breite,und 5 " in die Höhe.
* Smelzing (Johann und Martin). Die-selben waren vermuthlich von Nimwegen gebürtig
* Smeyers (Ae. I. oder A. E. I.), einMaler, nach dem P. Tanjö den Erzbischof von Me cheln , Thomas Philippus (Boßu) Dttuli 8.jZsIbinae schön in klein Fol. gestochen hat. DieUnsicherheit der Vornamen rührt daher, daß aufgedachtem Bildniß das große lateinische L. andas angelehnt ist. Auch der Katalog vonPaignon-Dijonval, indem er obiges Bildnißanführt, nennt ihn kurz einen Bildnißmaler, derum 1720. qeblühet habe. Ob derselbe etwa mitdem M. Smeyers des Lex. oder mit dem vor-stehnden Egidius Smayer Eine Person sey, istuns unbekannt. Doch denken wir eher das letztere.
Smeyfter ( ), ein in 1792. lebender
Landschaftsmaler zu Antwerpen , wird in S- Ire-lands malerischer Reise durch Holland angeführt.
Smibert (Johann), ein Schottischer Maler,geb. zu Edinburgh um 1684. „Derselbe" (heißtes bey Fiorillo V. 548.) „war mit seltnen Ta-lenten ausgerüstet, mußte sich aber anfänglich,so wie der berühmte Verriet, mit der Verzierungvon Kutschen beschäftigen. Einige Bilderbändler,für welche er Copieen verfertigte, verschafftenihm die Erlaubniß, die Akademie zu besuchen,worauf es ihm endlich mit vieler Mühe glückte,nach Italien reisen zu können, wo er drey Jahrelang die Werke Rapbael's und andre Muster stu-dierte. Nach seiner Rückkehr ereignete es sich,daß der fromme Berkeley, in der Folge Bischofvon Cloyne, ein Collegium in den BermudischenInseln zum Unterricht der Indianer in Wissen-schaften und Künsten stiften wollte und unsernKünstler beredete, ihm zu folgen, und die neuen,reichen Landschaften der warmen Zone zu schil-dern. Allein dieß Unternehmen scheiterte nach demTode des Königs, ob sich gleich Smibert ein-geschifft hatte und nach Boston in Neu-England ging, wo er auch im Jahr 1751. starb. Vonseinen Werken haben wir keine Nachrichten findenkönnen." Eine Lobschrift, zu Ehren dieses Künst-lers erschien 1720. im Journal: l'be Ooursnt.
G'nide (Andreas de). In Baldinger'sneuem Magazine für Aerzre Th. I. (Leipz.1779- 8 ". S. 234.) finden wir das Dildniß desArztes Franz Enrique; de Villa Corta, mit fol-gender, zum Theil unverständlicher Bezeichnung:
cke Leiste flel. k. cüs? Lües I^a-züuni166g. Fol. Dieses Blatt ist zu den Werken gedach-ten Arztes gehörig.
Smids (Heinrich). Ein solcher soll 1676.den Markusplatz zu Venedig auf zwey Platten,in Quer - Realfol. nach eigener Zeichnung gesto-chen haben. TkFsr.
— — (Ludwig), ein wahrscheinlich Nieder-
ländischer Arzt, der bisweilen gereimte Unter-schriften für die Stiche P. Schenk's zu fertigenpflegte. So z. B. für zwey sitzende FrauenzimzBbbbbbbbbb 2