Smith.
(nach Einigen) schon 1804. erschien, führte zum
Titel: An Account and Lxplicstion oktkepsin-tin^s Lcc. ciiscovered In August , 8 oo snd tilllatei^ exi^tin^ on the VksIIs ok tüe presentHouse ok Lomnions b^ sokn 8 iäne^ ^ürrs-t/'»§ 5 , ksq.
Smidr (Wilhelm), von Chichester, der älte-ste von den drey Gebrüdern, welche gewöhnlichdie Smith s von Chichester genannt werden.Wer kennt nicht ihr ehrliches Gesicht, und ihrtrauliches Beysammenseyn und Arbeiten, aus demschönen hisiorirten Bilde von W. Pethers gemaltund von Ebendemselben meisterhaft in Schwarz-kunst geschabt? Der Uusrige malte mit gutemErfolge Landschaften, Bildnisse, Blumen undFrüchte, und st. 1764. Von ihm selbst gestochenkennt der Katalog von Brandes eine Landschaft,mit dem Urtheil von Paris staffirt, nach C>. Ge-lee — dann: 8 portstIve Innocencc und Kurskkcliclt^ nach Ph. I. Loutherbourg — tüe VII-IsAerg und: tke ^eperdcks nach I. Pillement,lauter dort schön genannte Blatter.
— — — — So hieß auch einKSnigl. Schiffs-baumeister (vermuthlich Engl. Ursprungs) in Schwe-den um 1728. Henel das Anno 1729. floriren-de Schweden S. 110. s. v. William Schmirr.
— — ( ) Miß, Tochter von obigem Ba-
phael Smith. Don ihr heißt es 180h., daßihre jüngsten Werke auf der letzten Londner-Kunst-ausstellung von einem Geschmack und von einemTalent gezeugt hatten, wie es, bey einem Al-ter von ,8. Jahren,^ nur selten anzutreffen sey.In jeder Rücksicht wäre ihre Zeichnung von demAbschiede des Hektors von der Andromache preißswürdig zu nennen. Nks kicture ok London kor»8o5. hond. 12°. p. 277.
— — ( ). Wer von den Obigen dieses
Geschlechts, etwa Johann (der jüngste), Sa-muel, Thomas, oder ein ganz andrer bishernoch Ungenannter mag es dann seyn, den Fio-rillo V. 829. unter diejenigen Englischen Malerund Kupferstecher zählt, welche sich um 180,.vereinigt hatten, die Nakurschönheiten ihres Va-terlands zu schildern, und deswegen eigene Rei-sen unternahmen; wo es denn dort ferner heißt,daß dieser Smirh zu derie» gehörte, von welchenman das Meiste erwartete.
— — ( ). Ein solcher heißt endlich, eben-
falls bey Fiorillo V. 870. der berühmte Englische Thiermaler, von welchem auf der Londner-Exhi-bition 1804. ein Tieger, der seine Beute verzehrt,ganz vorzüglich bewundert wurde.
Smirh-Barry (I.), ei» Englischer Kunst-dilettante des XVlik. Jahrhunders. Auf seinemLandsitze zu Beaumont in der Grafschaft Ehestersah man, neben Andern,, einen Antinous, der in1771. in Hadrians See-Bädern bey Ostia vonG. Hamiltvn gefunden wurde, und diesen Kaiser-Liebling unter dem Symbol des — Ueberflusses(l)darstellte. Der Kopf dieser Satüe gehörte freylich ei-nem andern Kunstwerke zu; der Leib soll vortreflich u.von hoher Natur seyn. Dann einen kleinen (so getauf-ten) Paris zu Pferde (nach Millin vielmehr eineAmazone, d. einen Krieger zu Fuß bekämpft), ein zwarebenfalls sehr restaurirkcs, sonst trefliches Grupp,gleichmäßig von Hamilton, zu Tor-Columbano, in ei-ner ehemaligen Villa von Galienus aufgefunden; einekleine Statüe von Homer (höchst merkwürdig,wenn sie ächt seyn soll, da manbisher bloß Büsten vonihm kennt); d. Rand eines Ziehbrunns, einst im Pal-laste Columbrano zu Neapel , dem Ienskms t 1772 )durch Zusätze die Gestalt einerVa'egab,mitvorttcfli-chen Basreliefs, welche die mystische Geschichte desAdonis mit Venus oder Proserpina darstellen (eineder merkwürdigsten Antiken in England), u. noch >0viel Anderes, das Dallawav lk. ,u 3 —iod. u. 124.zusammen in 3 o. Nummer), giebt.
Noch finden wir irgendwo nach einem G.Smith — ob aber nach Gabriel, Georg oderWilhelm (Oulllsume) ist uns unbekannt — von
Smuglewiez. 1661
einem Anonymus gestochen in R. Sayers Verlag«angezeigt: Lsrsctereg drsmmstiques ou por^trsits lliverb du Ikestre sn^lols 25 . Bi. Dannwieder nach Einem dieses Geschlechts, ohne Na-men, ein Bildniß des berühmten General Wolfe,von R. Houston; endlich von Einem derselben,wieder ohne Namen, ein Italienischer Meerportnach Vernet, und von einem zweyten ein vorzüg-liches Bildniß von Eh. Foxe in ganzer Statur.
Smiths, s. Schmiths.
Gmithson (Johann), ein Englischer Archi-tekt des XVII. Jahrhunderts, in Diensten desGrafen, nachher Herzogen von Newcastle , erbauteWelbeck (1604 ) und wahrscheinlich einen Theilvon Dvlsover-Castle, das dem erwähnten Herzo,gen gehörte, der ihn, um die Plane dafür zu ver-fertigen , nach Italien geschickt hatte. Einige sei-ner Zeichnungen kamen in den Besitz des Lord By-ron . Fiorillo V. 3 ,o.
— — ( ), ein Sohn des Obigen, besaß
ebenfalls Talente für die Baukunst. I. -.
Smits (I. B.) Schreibmeister zu Antwerpen ,gewann bey dortiger Akademie 1808. den erstenPreiß in Zeichnung schöner Zieratben.
* Smitz, auch Smith (Caspar ) Derselbekam kurz nach der Restauration nach England,und erhielt dort den Namen Magdalen Smith,weil er (wie schon das Lex. bemerkt) eine MengeMagdalenen gemalt hatte; diese copierte er nacheinem Frauenzimmer, das er für seine Gemalinausgab. Er reiste auch nach Irland und verfer-tigte dort (neben seinen Blumen - und Fruchtstü-ckei,) viele kleine Bildnisse in Oel , die ihm, wiejene, theuer bezahlt wurden. Dennoch starb er,von der Last einer zahlreichen Familie gedrückt, ,ganz unbemittelt 1707. (hex. I>. 1689.) In demVorgrunde seiner Magdalenen pflegte er immerDisteln anzudringen, die er meisterhaft ausführte.
In dem Gildenhause der Maler (zu London ?)sieht man von ihm ein kleines Bild mit seinemNamen und der Jahrszahl 1662. bezeichnet. Erstiftete eine Schule, und bildete wackere Künstler,von denen Maubert, und ein gewisser Gawdyaus Exeter die beßten sind. Liorillo V. 448—49.Petit, P. Schenk, und Joh. Smith der Aeltere(welchen Einige für seinen Bruder halten) habennach ihm von seinen — ewigen Magdalenen ge-stochen und geschabt. Diejenige von Smith wirdbey Brandes selten und schön genannt.
— — s. auch Schmiths.
Smoll ( ), vermuthlich ein Ingenieur.
Derselbe gab in schwedischer Sprache: Arcüttec-turg milltsris (8tockk. ,693. boi.) Schei b el'sEinleitung z marhem. Bücherkennrnist I. do2.
* Smour ( ). In Hirschings hsach-
richren v. Gemälde - und Bupferstichstrmm-lungen, Th. VI. (Erlangen 1792 S- 7» ) beißtes: Daß der damalige Fürstbischof von Eichstadt,Graf Smbenberg, sechs Conversalionsstücke (dieKünste, 2^ 2" Zoll hoch, 2' 9" breit) von diesemMater besäße. Wir denken aber, daß damit etwader Maler Schmaur des Lex. gemeint sey» dürfte.
Smuglers (Th.). So heißt im Cakaiogvon Paignon-Dijonval ein Landschaftsmaler um1778. von oder nach welchem dort zwey in Um-risse geetzke, und in Aquarell ausgemaire Land-schaften angeführt werden, die mit: I« Lontre-bsndicrs Ariglols rubrizirl sind.
Smuglervie; (Franz), Zeichenmeister desKönigs von Polen, zu Warschau 1790. Nachseiner Zeichnung hat (nach Blähe im GelehrtenDresden ) C. G. Raspe zwey große historisch«Blätter gestochen. Wir haben eines dieser Blätterin qu. fol. (Boleslaus Chrobry, wie er die Grän-zen seines Reiches, an dem Zusammenfluße derSaale mit der Elbe bestimmt) vor uns. SeinName ist darauf wie oben geschrieben; Blähe irrtmithin, wenn er ihn Smuglewic; nennt. Auchbey LNeusel III. s. v. Rasp. heißt er durch DruckeCccccccccc