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97—IVI. Auch DaHarvay >. 167. urtheilt vondieser Baute: Dieselbe trage an ihrem Aeußernkeinerley Charakteristisches. Die massive Mauermit den horizontalen Canneluren (eben unsersSoane's Werk) sey seltsam genug; und noch selt-samer der Sarkophag am Eingänge, statt einesFrontonS. Von ihm kennt man auch: 8ketckcin Hrchitecture; containinA Plans null kleva-ti»N8 «f Lott»§es, Villas snä otlier usekulduilsinAL. xvitk ckaracteristi^ scenerzr, (Lon-don , bey F. Taylor) mit (,7. Kupferplatten, wasin 1796. bey Doß in Leipzig für rg. Thl. 16. Gr.zu Verkauf ausgebvten wurde- /iksc.
Soares (Peter Cölestin), Ingenieuroberstund Lehrer der Zcichenkunst bey der Königl. For-tificationsakademie zu Lissabon ; erscheint in demPortugiesischen Staatskalender auf i 8 » 5 .
»acü 4 o r8»5. Trrüoa 16".).
Soda (Bernard). Ein solcher wird folgenderGestalt in einem Kupferstichverzeichnisse aufgeführt:LMßie« I). Henrici Valesii, moclo in liebempolonise I.itksiuaniscgue Oucem electi. Ovalin Folio, sauber von Bernard Soba 1674. >»Holz geschnitten; ein seltenes Blatt."
Soberr ( ). So heißt im Almanach
lies üeaux-> 4 rts 180Z. ein damals zu Paris le-bender Gemaloehandler.
* Gc> bleau (Michel). Vorzüglich bewundertman zu Venedig viele Bilder v. ihm, welche vollkom-men den Styl seines Lehrers Guido verrathen. Fio-rtUo II. 597. Auch Lan;i (Lid. terr. V. 117.)spricht von ihm s. v. /)es«ü/eo, nennt ihn vonGeburt einen Flammänder, und von seinem ge-wohnten Aufenthalt einen Bologneser, seinen Stylaber eine Mischung von Guercino und Guido,wie aus einigem (zwar Wenigem) von ihm zuBologna erhelle. Sein Bild bey den Carmeliternzu Venedig wird auch hier als gepriesen genannt.Gestochen nach ihm haben I. Georg das Bildnißdes Mediziners F. Licetus, zu dessen: de Intel-lectu «b^nte Tibr. V g" patsv. 627. (s- Lssloeh-sens Aerzrebildn. S. 78); dann I. Scacciali:Melanger und Atalanta.
Sobolerv (Demetri Michaeolwitzsch de), ge-boren zu Moskau , eines Officiers Sohn, studirtezu Dresden das Bildnißmalen bey Graf seit 1798.Auf den dasigen Kunstausstellungen (wo auch einst,von Heinrich Albert gemalt, sein Bildniß getrof-fen wurde) sah man von seinen Bildern in Oelu. s. f. die aber, so wenig wie seine andern Ar-beiten, von irgend Jemanden Lob erhielten. Um1808, damals ungefähr 24. Jahr alt, gieng erwieder nach Rußland zurück, -Vrc.
Sobre ( ), ein Baumeister zu Paris , der
im TAmsnack des sieaux -Arcs 180Z. unter dendamals zu Paris lebenden erscheint, und vonwelchem dort seine schon 1792. gemeinschaftlich mitHappe aufgeführte Baute des sogenannten Bata-vischen Hofes, welche holländische Kaufleute undFabrikgnten zu Auslegung ihrer Waaren in derStraße St. Denis errichten ließen, angeführtwird. Beschrieben und im Umrisse abgebildet,findet sich in Landone Anna!. XI. 85 . dieFarads und Xl. Zg. einiges Detail des Rez-de-Chauffee derselben. Theils früher, theils später-hin hatte er mehrere Preise, und namentlich 1795.denjenigen der Regierung für den Entwurf einesDenkmals auf dem Platze de la Dictoirc davon-getragen, das, nach dem Sinne des Künstlers,einen gedoppelten Zweck erfüllen, und sowohl alsprachtvolle Triumph - Säule zur Ehre der Na-tion prangen, als auch die Namen derer, die imDienste d. Vaterlands ihr Leben opferten, d. Nach-welt überliefern sollte. Vier Elephanten tragen denSarkophag, den Behälter der Ueberreste der Hel-den. Auf diesem erhebt sich ein Obelisk, in des-sen vier Seiten die Namen derselben eingegrabenfind, in Hieroglyphen, die auf Ort und Umstände
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ihres Todes Bezug haben. Dieser Entwurf wirdebenfalls bey Landon V. ioj— 6 . beschrieben undabgebildet, und erhält dort großen Beyfall. Nichtminder l. c. IX. 23 — 24. ein spaterer ähnlichersolcher Entwurf von Colonnen , die in jedem De-partements-Haupkorte zum Gedächtnisse des Va-terlands errichtet werden sollten womit er (dies-mal, nach der Natur der Arbeit, gemeinschaftlichmit dem Bildhauer Anger) im I. VIII. ebenfallsden Preis gewann. Von ihm heißt es beyLandon: „Dieser (gleichfalls ausgeführte) Ent-wurf hat allen den Adel und die Würde, welchesein Gegenstand erlaubte (verdiente); die Eben,Maaße sind ganz der Trojanischen Säule gleich",u. s f. Und endlich finden wir I. c. III. 96—96.die Beschreibung und Nachbildung, wahrscheinlicheiner der allerfrühesten architektonischen Ideen un-sers Sobre, welche ganz das Gepräge einesjugendlichen, seltsam aber hoch aufstrebenden Gei-stes «ragt. Um nämlich den großen, weitumfas-senden Gedanken der Unsterblichkeit durch ein deut-liches und wahres Sinnbild darzustellen, gab derKünstler seinem Tempel die Form des Erdballs.Er setzt seine Halbkugel in die Mitte eines kleinenLandsees, der indessen genugsam große Oberflächehaben muß, daß, von einiger Entfernung betrach-tet, die Halbkugel sich ganz in dem Wasser spiegle,und das Bild einer vollkommenen Kugel darstelle.Um die Mitte geht ein Band oder Kranz, derdurch die Zeichen des Thierkreises in zwölf Theilegetheilt ist. Unter jedem Zeichen sind Reliefs,die die Erzeugnisse der Erde darstellen. Auf derOberfläche der Kugel sollte eine Weltkarte gegra-ben werden, ei» nützliches Mittel zur Belehrungdes Beobachters, und zugleich deutlicher Versinn-lichnng des Charakters des Denkmals Oben aufsteht der Tempel der Unsterblichkeit, gebildet durcheine Säulenreihe aus Marmor, mit angemessenenallegorischen Verzierungen in vergoldeter Bronze.In das Innere des Gebäudes gelangt man durchvier Oefftiungen, die den vier Weltgegenden ent-sprechen. Die Thüren sind von Bronze mit mar-mornem Gewände, und dergleichen Säulen vonkorinthischer Ordnung. Man kommt zuerst in eineweite Gallerie, in welcher die Fußgestelle geord-net sind, aufweiche die Statüen der großen Män-ner aufgestellt werden solle»; über diese kommenBürgerkronen, als Verzierungen der Wände, undJunschriften, welche die Thaten der Helden derNachwelt verkündigen. Unter der Erde befindetsich ein ähnlicher Saulengang mit Nischen, in de-nen die Todtenurnen stehen , und welche zum Bey-setzen der Leichname oder zur Aufbewahrung derAsche dienen könnten. Diese Säulenlaube stößtauf das Sanctuarium, welches in Gestalt einesAmphitheaters gebaut ist, und Plaz stcnug für eineansehnliche Menge Zuschauer enthalt. In derMitte dieses Sanctuariums würde ein Altar zustehen kommen, von weissem Marmor, mit Blu-men und Fruchtbändern in Bronze geziert. Indem Hlrnsnsck de Cnmmerce vom I. 1811.findet sich dieser Baumeister, wenigstens unter dendamals zu Paris lebenden nicht mehr. In Braft'sPlans etc. des plus belles msisons de ParisHeft IV. sieht man nach seiner Zeichnung von1796. die Dekoration eines Salons der Mad.H*** in der Rüe Vivienne, so wie im XX.Heft den Aufriß seines Batavischen Hofes; dannin der III. Lieferung von Derournelles Kernel!d'Hrclntecture seinen Entwurf eines Triumph-bogens , zum Gedächtniß des Friedens von Amiens ;und endlich in dem Xlll. Hefte der: Orsnds Prixd'^rcliitecture seinen und Gobre's schon ge-nannten Entwurf einer Departemental - Säule.Ako«u. 4 . I. Z27. II. 208. IV. 192. 224.
Socinus (Marianus). „Ein Mann vonsanflmüthigem Charakter, und großer Gelehrsam-keit, dem die Natur, die kleine Statur ausgenom-men, nichts versagt hakte. Er war der Bered-samkeit und Rcchtsgelchlsamkeik wegen berühmt,und dabey in der Geschichte, der lateinischen und