Band 
Zweyter Theil [3].
Seite
1690
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1690 Spaitz.

Stecher oder Reyser umzuwandeln seyn? ob wirgleich auch keinen solchen, des, vielleicht auchfehlerhaften, Vornamens A. kennen.

Spaitz (Peter) warum 1780. als Professor derTaukunst bey der Universität zu Ofen in Ungarn angestellt.

Spalding (Johann Ludwig Emanuel), er-scheint 1784. zu Sonnenburg, im Brandenburg !-scheu, als Bauinspektor des St. Johanniter,Ordens.

Spalts (Jacob) Bildhauer, ward in 1807.zum Professor der Sculplur auf der Akademie zuTurin , auch Conservator des dortigen Museumsseiner Kunst, und zugleich zum Bildhauer desKaisers jenseits der Alpen , mit 6000. Fr. Gehalternannt. Im Tüb. Morgenbl. 1811. S. öt6.heißt dieser Künstler irrig Spalle, und werdendort von ihm angeführt: Ein marmornes Bildnißdes Kaisers Napoleon , und in Alabaster ähnli-chem Marmor ein sitzender Apoll, der an einPostament die kurze Charakteristick des H. Königesvon Bayern schreibt, dessen Bildniß auf diesemPostamente steht; beydes dort vorzügliche Kunst-werke genannt. Noch in ganz neuern Tagen dann(G. Monitsur 1812. p. i4«4-) beendigte er zuTurin einen verwundeten Philoctet für den H.Kronprinzen von Bayern ; dann mehrere Basre-liefs, welche die ausgezeichnetsten Epochen derKaiser!. Französ. Regierung darstellen, und denPallast von Turin zieren sollen, und endlich einsehr ähnliches Brustbild des Königes von Rom .

Spallarr (Robert von). Ein solcher gab1806. einen Prospekt von einem Prachtwerke:l'ablenu kistorique stss Lostumss , cles Noeursst lies 6es principalere (sie !) peuples rie

1'Ant'iguite et än moven a§e. 8^. 6. Um. Text undKupf. quer Fol. 6.'Hefte. Viere waren fertig,enthielten isb. Kupfer,in» 8°. und 126 in Fol.colorirt, und kosteten,;usammc» 82. st. 20. kr. —(Bis 1807. sollten,e»uch die zwey letzten Cahierserscheinen).

Spalt«tz (Jacob) von Ober-Pirna in Chur -fachsen, arbeitete 1627. als Steinmetzgeselle nochzu Wittenberg .

* Spalucci (Camillus). Entweder er selbst,oder ein Ungenannter nach ihm, hat auch eineAnbetung der Weisen gestochen.

Spampani (Carl). Auf dem KöniglichenKupferstichsalon zu Dresden , findet sich in demVolumen der Kunstliebhaber ein Prospekt des Pal-lastes des Pohlnischen Grafen Brzostowski von1775. in quer Fol. worauf sich der Etzec oderArchitekt bezeichnet: (Äro/rit Vexill-

fsr Lxercitus l). I^ituanise.

— — (Johann Baptist), ist uns nur durchden irgendwo angezeigten Titel folgenden Werkesbekannt: II VlZnola illustrato, proposto lia

Hvarvxam e Car/o ^»torrrrrr (letzt-er ist oben als römischer Kupferstecher aufgeführt),lioms «770. mit vielen Kupf. in 4°.

Span (JohannChristoph), einMünzwardeinin chursächstschen Diensten; erscheint um das Jahr1728.

— — (Joseph Jgnatins). Ein solcher wurdeum 17Hz. Herzoglich Esthnischer Hofmaler zuAltenburg ; wo er auch 1772 gestorben zu seynscheint. Gorhaisch. Hofkal.

— — ( ). Maler zu Berlin . Von ihm kenntman das Bildniß von Achmet Efferdi (Effendi),Türkische» Gesandten an den König in Preussenum 177a. welches I. F. Bause nach ihm gestochenhat. Mensel <Ck. R. L. s. v. Dause. S. auchden gleich folgenden Art.

— — ( ) der Türkische, genannt; ein

Miniaturmaler zu Dresden , wo er zwischen «720 —

Spanmann.

20. sehr berühmt war. Dabey verstand er auchdie Goldschmiedsarbeit und Chymie. Magaz. d.Sächs. Gesch. Th. I V. S.679. Hasche Dres-den Th. I>. S. 892. Fast vermuthen wir, erdürfte Vater des vorerwähnten Malers zu Berlin seyn.

Span (von), war um 1760. als Hofmalerzu Braunschweig in Bestallung.

— s. auch Spähn, oben und im Lex.

Gpandel (Carl Wilhelm), ein von Pößneck gebürtiger Porcellainmaler. Derselbe wurde in derLeipziger-Zeitung 1809. von dem Rathe seinesGeburthsortes, dermilitairischen Conscription we»gen, einberufen. Alles was wir von ihm wissen.

Spang (H.). So nennt eine unsrer Hand-schriften einen Bildhauer, welcher Lhomson'sGrabmal, nach Adam s Zeichnung gefertigt habe.

Spangenberg (Benjamin Ehrenfried),Oberältester der Maurer zu Dresden , und Amts-maurermeister, starb daselbst 55 . Jahr alt «768. '

*— — — (Hans Friedrich), Maler vonFrankfurt , dessen Blüthezeit uns aber unbekanntist. Von ihm besaß Hüsgen (N. A. S. 122.)sein selbst gefertigtes Bildniß. „Es ist", sagt er,„ein Kunststück in Spanischer Tracht, mit Bley-stift meisterhaft gezeichnet; er hält Pinsel, Paletteund den Malerstock in der Hand. Der Mannsteht so ganz im Geist der großen FlammändischenKünstler da, und ist vermuthlich ein Schüler jenerberühmten Schule gewesen."

— — — (Heinrich Daniel Theodor), Hof-maler zu Golha seil «792. oder 92., geb. zu Jena 176',. Derselbe hatte sich Anfangs den Studiengewiedmet; allein seine Neigung zur Malercy lenkteihn davon ab, und nach Gotha , wo der Herzogihn unterstützte und ihn auf die Kunstakademie zuCassel schickte, wo er unter Tischbeins Anleitungseine Studien trieb. Dabey besuchte er fleißigdas Museum Fridericianum . Von ihm kannteman schon um 1789. Kopien »ach Tischbein,Schalk und Rembrandt . Mensel II. Auch inEbendess. Vl. L. L- (1809.) wird er noch, ohneneuere Notizzen, außer, daß er „Bildnisse undAnderes" malte, unter den Lebenden aufgeführt.Indessen st. er, wie wir seither vernommen, zaGotha um 1806. Nach ihm hat Capieup bereits1792. Vögel zu Sechste, n's AarurgeschichreDeutschlands Th. 111 . geetzt.

— — — (Johann) von Hardeysen, einConversus der ehmals berühmten Cistercienser -Abtey Valkenried. Derselbe bemalte die Fensterder dasigen Klosterkirche „auf das netteste"; fielaber, da der Strick mit dem er sich auf undnieder zog unverhoft zerriß, im Jahre 1619., zumBedauern seiner Mitdrüder, die ihn seiner Kunstwegen schätzten, zu Tode. I. G. Leuckfeld:Antiquität«« WsUcenresenses, oder Histor. rc.(Lechz. und Nordhausen 1705. 4°.) Th. II. S.89. «66.

Gpangenberger (Johann Kilian), einMaler zu Fulda , den eine handschriftliche Chronikum «704. benennt.

Spanien (Elisabeth Königin von), Gemah-lin König Philipp V -, geborne Prinzessin vonParma; geb. «692. Dieselbe fand Vergnügen ander Malerey. Dem Kardinal Aquaviva, der sieauf ihrer Dermählungsreise nach Spanien beglei-tete, schenkte sie ein schönes Bild von ihrer Hand.Amaranrhes Frauenzimmer-Lex. Leipzig 1716. gr. 8°. S. 4^2.

Spanmann (C. W) Maler. Nach ihmmittelmäßig gestochen hat ein A. C- D. F. Ecisch-mann (?) das Bildniß des Bremischen GeistlichenJac. Hier. Lochn»