Speekner.
Buchdrucker?») enthalten ist. Von Specklm selbst,als Künstler, dann nennt Lartsch IX. 589. einBlatt, welches das Münster ;u Straßburg dar-stellt, »lud Mit: 0 nstum l'emplum ^r§sn-
torsnse — ä'xecl/ru kac. 1087. bezeichnet
ist. Ob es gestochen, oder in Holz geschnittensey, wird nicht gesagt; in welch letzter,» Fall esfreylich die Arbeit eines andern Formschneiders,nach Speckll'is Zeichnung seyn konnte. Zwarheißt auch der winklersche Katalog unsern Speckslin Zeichner und vortrefflichen Formschneider, ver-wechselt ihn aber vielleicht mit Veit RudolphSpeckle, dem vortreflichen Künstler des Fuchsi-fchen Kräuterbuchs, und führt dann freylich eben-falls das 20" hohe und » 4 " breite Blatt des Mün-sters an, das mit äusserster Feinheit in Holz ge-schnitten, mit einer historischen Notitz überdiese Baute begleitet sey, und zur Ueberschriftführe: »Gestellt auf's einfältigst durch DanielSpeckle und Bernhard Jobin , Formschneiderzu Straßburg i 566 .", was uns ebenfalls vermuthenlaßt, daß Speckle bloß der Zeichner beyder vonBarrsch und wrnkier angeführten Blätter seyndürfte. Ueber sein oberwähntes Münster zu Straß-burg giebt eine uns späterhin zugegangene Notitzff. Erläuterung: Erstlich habe er solches i 566 . inGesellschaft von Bernh. Jobin auf zwey Folio-Tafeln vortreflich in Holz geschnitten; dann 1087.eigenhändig in kl. Folio ffi Kupfer gestochen.Beyde seyen selten.
Speckner (Johann Laurent). Ein solchergab eine Karte von der Stadt Ereuffen (in Anspach-Bayreuth ) und deren Gebiet, nebst Prospekt, wasals Titelkupfer vor: Joh. Willi»: Historir» Lru-8ISS, ksrntki iLgi. 40. (selten) gefunden wird.Schad's pinacorhek S. 106.
* Speculi (Alexander), s. oben und »m Lex.Specchi.
Spedeling (Johann), ein Goldschmied zuNürnberg uin i4bo. Sein Name kommt inGrrieders Hessischer löelehrrengefchichreTh. VII. S. 4go. vor.
* Speekarr (Hans). So ist auf einigenKupferblättcrn Johann Speccard geschrieben.
Spee! ( ). So heißt irgendwo ein geschick-
ter Holländischer Medailleur um 1780.
Speer (Christian) Hof-und Kabinetstischlerdes Königs von Dänemark zu Kopenhagen 1789.Ihn nennt der Dänische Hof-und Staats-kalender.
* — — (M.), hieß Martin, gebürtig oderdoch wohnhaft in Regensburg , wo er um 174»-biühete. Hall. A. L- z. ,812. N°. 4 ». SeinTodesjahr ist uns unbekannt. Derselbe war auchMaler, und, wo nicht Schüler, doch Nachahmervon Solimena- Von ihm sieht man zu Regens-burg mehrere gerühmte Altarblatter. Dann hater Mehreres nach Solimena geetzt; so z. B. vierGegenstände aus dem Leben der HH. Bcnedikt,Maurus, Placidus und Ragusius, wovon dieUrbilder einst zu Monte Caffino standen, späterhinaber bey einem Brande zu Grund giengen, wasdenn diesen ohnehin seltenen Blattern noch einenHSHern Werth giebt. Noch nennt ein Verzeichnißmeines sel. Vaters eine Bekehrung Paul», Simonden Magier, Tugenden u. s. f. Alles wieder nachSolimena ; dann ein Leben der H. Jungfrau in 7.Vl. nach ). C. Steinberger (s. unten s. v. Stein-herger eine ganz entgegengesetzte Notitz); denKrieg (Plünderung einer mit Sturm eingenom-menen Stadt), die Pest, eine H. Familie, undden enthaupteten St. Johann den Täufer (dieseohne andern Namen als den seinigen); und end-lich nach ihm eine Reinigung Maria von G. I.Nesselthaler. Die genauere Litteratur von obigen«. a. seiner Blätter s. bey LDinkler, wo beson-ders eine Flucht nach Egypten von ihin (1792.)nach eigener Erfindung schön geetzt genannt, und
Spengler. 169z
überhaupt bemerkt wird, daß seine Arbeiten mitder Nadel in Italien gesucht wurden, S.auch den ff. Art.
* Speers ). So heißt auch bey L-vonWmkeimann ein Künstler, der zu Regenspurggeistliche Geschichten malte, dessen stark gemischte(?) Farben ins Bräunlichte fallen. Ob derselbenicht mit dem Obigen Einer und derselbe seyndürfte?
— — s. unten auch Sper.
Gpeerh (P.) Architekt von Würzburg . ImTübing. Morgenblarr 1809. Extra-Beyl. N°,s. wurde von dem Buchhändler G. Kilian znPesth , unterm 2-s. Nov. im Namen eines Ungar-'schen Gutsbesitzers der Preis von 20. Dukaten,für den beßten: Entwurf eines allgemeine»»Todten - Denkmals ausgeschrieben, das bloßein ascherisches Erinnerungsmitrel an unsere.Sterblichkeit und bessere Zukunft wäre. Nachdein Urtheil der Preisrichter ward zwar die Auf-gabe von keinem der (, 3 .) Concurrenten ganz be-friedigend gelöst. Indessen erhielten die einge-sandten Entwürfe des Herrn Speeth's, unddann des Gcschichtsmalers, Herrn Lalliauersvon Wien vorzüglichen Beyfall, und wurde daherjedem derselben die Hälfte des Preises, als Ac-cessit, zuerkannt. Tüb. Morgenbl. 1L10. Extra-.Beyl. N°. is.
Speiner ( ). Nach einem solchen, uns
sonst Unbekannten, hat C. Romstedt das Bildnißdes Rcchtsgelehrten C. Pinker's gestochen.
*Spekert und Spekart (Johann). Auchso wird auf einigen Blattern Job. Speccardgenannt.
Spelmann (H.). So nennt eine unsrerHandschriften, ohne Weiteres, einen Etzer vonLandschaften in Kohlenmanier.
* Spelt (Adrian von der). Sein Bildniß(ob von ihm selbst gemalt, ist uns unbekannt?)hat D. Vaillant in kleinem Format in Kupfergeschabt.
Spencer (Lavinia, Gräfin von), eine Eng«lische Kunstliebhaberin und selbst ausübende Zeich-nern,, nach welcher I. Gillray um 1780. einpunktirteö Blatt: Das Findelkind, dann Ch. White( 1784.) den Moment der Einbildungskraft, unddenjenigen der Ueberlegung, beyde geschabt, lau-ter sehr schöne Blätter geliefert haben. Lianllc-.Auch Fiorillo V. 822. nennt dieselbe, nebst an-dern ihrer Landsmänninen, welche um gedachteZeit die zeichnenden Künste mit besondern» Glückgetrieben haben.
— — ( ). So heißt ebenfalls bey Fio-
rillo V- 60g. ganz ohne Weiteres, ein 17Hz. ver-storbener Englischer Miniaturmaler.
* Spengler (Johann Conrad). So hießder, im Lex. unter dem Artikel feines SohnesLorenz, erwähnte Bau-und Mauermeister.
— — (Joh. Georg), geschickter Glasmalerzu Constanz , der dort um 1618. blühete, und nachverschiedenen alten und neuern Meistern, wie z.B- nach I. Junker, Fiedler, Schütz u. s. w.kopirte, wird von Meufel Miscell. XVII.261. angeführt. In dem Freyherrl. BerberichschenGemälde -Verzeichniß findet man eine Menge seinerBilder beschrieben.
— — (Lorenz), geb. zu Schaffhausen in der
Schweiz 172«. kam bereits 1743. auf seinen Rebsen, als Kunstdrexler, nach Kopenhagen , wo er.bey der überall gefundenen guten Aufnahme blieb,und in 1771. (2. t>. 1791.) die Stelle eines dor-tigen Kunstkammer-Verwalters erhielt, auch da-selbst 1807. verstorben ist. In Elfenbein arbeiteteer mit besondrer Zartheit Sein kurzer Ne-
krolog in Meufel's Archive II. (4.) G9.
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