Spre >iger.
rer, aus der Lichtenstadt) im Jahre 1610. denThurmbau und die Erweiterung der Stadtkirchezu Eybeustock, im Chursächsischen Erzgebirge .Verreis Histor. von Eybenstock S. 26.
Sprenger (Niclaus), Bau- und Maurer-meister zu Danzig , wo er iüi 5 . arbeitete. B-Ranisch Luche,igebaude von Danzig i 6 g 5 .E. 63 .
— — ( ). So heißt bey Mensel II.
(1789.) anderwerts mit dem Vornamen l). eindamals lebender Kupferstecher zu Wirzburg, vonwelchem dort im Allgemeinen Prospekte von Ge-genden des Fränkischen Kreises angeführt werden.Das Nähere dann vernehmen wir aus Ebend.Mus. V. 94. wo solche auf Unterschrift, dasBlatt schwarz für 45 . Kr. und nach AaberlischerManier illnminirt für das Gedoppelte angekün-digt wurden. Ob solche erschienen, und über-haupt , was weiter aus diesem Künstler gewordensey, ist uns ganz unbekannt? In Meusel'sift. R. L. (1809.) erscheint er nicht mehr Einzigfinden wir noch von ihm in vorerwähnter ZeitschriftVl. ^9-26. eine Beurtheilung der Schrift:Betrachtungen über die Rats. Rünigl. Vil-dergallerie zu Wien . 8° Bregen; 1785. DannVlll. 160—66. zwey andre lesenswerthe Aufsätze:Die Landschaft, ein Gemälde von rJ. Berg-hem (freylich eine seltsame Aufschrift!) und:Ueber die neu erfundene Öunzirkunst (imGanzen gegen dieselbe, im Besondern aber zumPreist dreyer solcher Blätter von Sinzenich). Ir-gendwo heißt es auch, daß dieser O. Sprengereinige Blätter zu dem ersten Theil einer (Über-setzung von la vaillant's Reise ins Innerevon Afrika (8°. Frankfurt a. M. 1790). geetzthabe. S. auch den ff. Art.
— — ( ). So hieß auch (doch schwerlichder Obige) ein Zeichenmeister zu Altenburg imOsterlande 1811.
Spriet (Johann Franz Joseph)., ein jungerKünstler von Tvurnay, gewann in 1808. bey derAkademie zu Antwerpen den ersten Preiß in derZeichnung nach großen Köpfen.
Sprinck (Carl Heinrich). So ist in demDresdner - Adreßkal. auf 1812. der untenfolgende Christian Friederich Sprint, irriggeschrieben.
— — s. auch unten Sprint.
Springer (Wolfgang) zu Schneeberg , undDaniel Fuchs in der Aue (beydes Oertcr in demChursachsischen Erzgebirge) baueten in 1628. dieKirche zu Lauter. G> Rörner histor. Llach-richren von Aue , Bockau u. Lauter (Schnee berg 1755 . 8°) S. 01.
Springsnklee (Hans.) Bartsch (?oin-tre Graveur VII. 322 — 33 o ) scheint ihn nichtso fast für Formschneider, als für Zeichner zuhalten, und führt dann 61. Bl. an, die mit sei-nem Monogramm bezeichnet sind. Vörverst eineFolge von 5 o. (schönen) zu dem Gebetbuche mitder Aufschrift: Hortulus animos cum Korl8bsatso Virßinis. secunstum consuetustlrieniRomanse ecclesire etc. 8<>. Nürnberg in dreyenAuflagen von 1618. 19., und 20. Aus dem altenTestamente (mit seltsamer Auswahl) einzig — Da-vid und Bakhscba; dann ein Zehnd aus der Ge-schichte Jesu und der H. Jungfrau; eine Aufer-stehung; zwölf Apostel ; der Ueberrest Heilige bey-derley Geschlecht. Dem nämlichen Werke sollennoch andere Blätter, ohne das Zeichen diesesKünstlers, (und welche auch nicht nach ihm ge-schnitten zu seyn scheinen) beygerückt seyn. Dannwieder eine Folge von Aposteln, meist zwey aufEinem Blatt (diese mit 1620. u. 21. bezeichnet).Ferner: Einen St. Hieronymus ; einen Königauf den Knieen vor St. Georg (dies zu der Folgeder Heiligen aus Oesterreich gehörig; wovon die
Sprüugli. 170g
übrigen nach Hans Burgmairs Zeichnung sind);eine Dreyeinigkeit; Engel, welche die Seelen ausdem Fcgfeuer retten; endlich eine mit Weinrankengekrönte knieende Frau, die mit der RechtenMilch aus der Brust drückt, um damit eine —Traube zu besprengen, die sie in der Linken hält(G22.). Ein Urtheil über den Werth oder Un-werth dieser Blatter wird von Barrsch nichtgefällt.
Gprlngll vermuthlich Sprüngll (Jacob)von Zürich , vermehrte mit Jost Ammann, Pe-ter Gchanbruck, Lucas van valckburg unddenen Iamnitzer (alles Künstlern) das berühmtePaul Praunische Kunstkabinet zu Nürnberg . —Springst namentlich schenkte dem Sammler uiy»598. sechs schön von ihm auf Glas gemalte histo-rische Bilder, wofür der Künstler hinwieder vonOraun (hören dieß gewisse schaamlose Dilettan-ten!) ein Geschenk von vierzig Dukaten erhielt,F/»»-»- S. 4?5.
— — s. unten auch Sprnngli.
Sprint (Christian Friedrich, gewöhnlich nurFriedrich), ein um 1812. zu Dresden noch le-bender Kupferstecher, geboren daselbst 1769. einesSchusters Sohn. Seit 1782. studlrke derselbe indortiger Kunstakademie die Zcichnungskunst unterAnweisung Mietschen's und Toscani's Seit1784. dann widmete er sich der Kupferstecherkunstunter Canale, (nicht Carale, wie es bey Men-sel zJ. R L. durch Druckfehler heißt) und seit179a. unter Darnstedt. Dort werden von ihmangeführt: Blätter zu Grohmann's Ueberrestender Aegyptischen Baukunst, und zu EbendesselbenBruchstücken der Gothischen; dann mit Hüll-mann (Leipzig 1797.) gemeinschaftlich gestocheneTrauer - Monumente. Anderwerts ein in 1796.punktirtes Bildniß Benj. Fränklins, im (JenenBilderbuch für Rinder, in vier Sprachen(40. Leipzig bey Baumgärtner s. a. auch einzeln,zu 3 . Gr. jn der Waitherschen Buchhandlung zuDresden ), und gefärbte Prospekte SächsischerGegenden in kleinen Blättern, wie z. B. des Schlos-ses Moritzburg . In neuern Lagen soll er sichvorzüglich mit Schrift - und Wappenstechen be-schäftigt haben.
Sproegel (Ferdinand), ein Kupferstecherin Schrift, der um 1801. zu Berlin für Buch-händler Titelblätter gab.
Gprüngli (Niclaus), geboren zu Bern 1725.(a. ü. 1706.) lernte die Baukunst anfänglich beyHaus, und späterhin, auf Empfehlung seinerObern, zu Paris bey Blonde!, wo er acht Jahreblieb, und von der Akademie einen Preiß erhielt.Mit dem berühmten Ritter Servandoni gieng erdann nach London , auch zu zweymalen nach Dres den , und nachher nach Berlin . An diesen zweyletzter» Höfen verfertigte er Pläne zu Pallastenu. s. w. Nach seiner Zurückkauft in's Vaterlanderhielt er die Stelle als eines Land - und einigeJahre hernach eines Gtadkbaumeisters. Zu Ber»bauete er, neben Anderin, das schöne Hotel deMusique, die nicht weit davon stehende Haupt-wache, und die Bibliothek. Auch wurden ihmPlane zu einem Pallast für die Kaiserin Catha-rina von Rußland aufgetragen. Jn 1776. erhielter einen vortheilhaften Ruf nach Hanvver, deuer aber ablehnte. Seit 179V. bekleidete dieser ge-schickte Mann die Stelle eines ersten Baumeistersseiner Vaterstadt, und st. 1802. Fußli V. 96,Mensel rJ. R- L- heißt es: „Er gab auchschöne illnm. Schweizerprospekte heraus". Aufdem Kunstsalon zu Bern (1804.) also nach seinemTode, wurden noch verschiedene seiner Zeichnungenausgestellt; wie z. B. die Idee einen Lhrentemvelsder Freyheit, Wissenschaften und Künste (colorirk);das Modell des Brunnens bey der Kreuzgaße znBern , u. s. f. Meusel's Archiv II. (1) 4.
— — s. oben auch Sprmgli.