Band 
Zweyter Theil [3].
Seite
1736
JPEG-Download
 

1736 Stephanoff.

datlrtes Bildniß des Grafen Romanzöw Zadu-naiskoi. S. auch den ff. Art.

Stephanoffs ). So nennt der einzigeKatalog von Paignon-Dijonval einen um 1786.blühenden Zeichner, nach welchem Mills (1787 )zwey punktirte Blätter, die Wahrheit und den Ruf,gestochen habe. Ob er mit dem vorstehendennicht Eine und dieselbe Person sey, ist noch dieFrage?

Srephanus (Benedikt). So nennt BafanLä. sec. (wohl apokryphisch) einen Stecher vonalten gothischen Zierrathen, den man zu den so-genannten kleinen Meistern zähle.

* — — (Carl), genannt de l'Aune, ist wohl,wie schon das Lcx. bemerkt, mit Stephan deLoene offenbar Einer und derselbe. Auch Li-porvsky nennt, ohne Zweifel den nämlichen Sre-phanus (ohne weitem Beynamen, doch ebenfallsmit Hinzuthun, daß ihn Einige für den Stephande Losne halten), der sich etwas Zelts zu Augs-burg befunden, und dort in 1676. etliche Plattengefertigt habe. Einige nennen auch von ihm, dochohne nähere Angabe derselben, Blätter nach Penniund Abbale.

^ — (Johann), des obigen Carls Sohn.

Von ihm nennt Gandellinr das Bildnis; seinesVaters, welches mit: Oaro/rL set. an

61. Ao/mmre tillo Inventars - 58 o. bezeichnet sey.

— — (Simon), s. unten Srevin.

— — ( ), ein Maler, nach welchem I.

F. Rosbach das Bildniß des Mediziners I. W.Pauli in Groß-Fol. gestochen hat. MöhsensAerztebildn. S. 10Z. Grepbanus blühcle ver-muthlich zu Anfange des XVIII. Jahrhundertsin Leipzig .

* — — secit. So pflegte sich gewöhnlich

Stephan de Losne oder Stephan de Laulnezu bezeichnen. -Wohl nur auf den wenigsten Blät-tern dürfte dies, wie das Lex nach Gandellinr«.v. Sr- de laHouve meint, auf den Unsrigenzu beziehen seyn.

— — ein Geistlicher der Cathedralkirche zuAuxerre im XII. Jahrhundert. Derselbe wirdln dem alten Nekrolog dieser Kirche mit: Obilt (?)L'tepüarm! 0anonicu8 et plctor angeführt, undist er ohne Zweifel einer von denen, welche derdamalige Bischof von Auxerre (der die Präbendenseiner Cathedrale als Belohnungen für solche aus-setzte, die ihre Talente als Maler, GlasarbeiterUnd Goldschmiede bewahrte») zur Kunst geleitethatte. Frorillo III. og.

Stephenson( ). Nach einem solchen,uns sonst ganz Unbekannten, kennt mandas Bildniß eines Thomas Smiths, von I.Smith.

Stepp (Gerhard), wurde im Jahr 1619. vonden teutschen Münständen, als Freiherr!. Rekumi-scher Münzwardein, anerkannt. Hirsch reursch.Münzarchw Th. VII. S. 469.

Steps, s. oben Gtaeps.

Sterky( ), ein Schwede, arbeitete um1770. zu Paris in der Lapctenmalerey.

* Stern (Jgnatius), der sich in Italien

Srella nannte, Nach Lanzi (L6. tem.

II. s 5 o.), gebore» um 1698. Derselbe (heißt esdort) war ein Schüler von Cignani und arbeitetein der Lombardie. Zu Piacenza sieht man vonihm alla Nunziata eine Verkündigung, mit derdiesem Künstler eigenen Anmuth und Grazie gemalt.Dann lebte er auch in Rom , wo sich in der Sa-kristei) St. Paolo Arbeit von ihm in Fresko, undin St. Elisabeth Bilder in Oel befinden; mehraber noch, selbst in Königl. Kabinetten, allerleyaus weltlicher Geschichte und Gattnngsstücke. In

Stern.

Deutschland besitzen, unsers Wissens von ihm ein-zig die Kaiser!. Gallerie zu Wien eine H. Jung-frau die dem Kinde die Brust darreicht, mittler-weile der kleine St. Johann ihm liebkost, einlebensgroßes Brustbild. München dann dreyerMadonna mit dem Kinde und St. Joseph vonEngeln umgeben; eine andre Madonna, die Händeauf der Brust, den Blick gen Himmel, wiederHalbfiguren; endlich einen Englischen Gruß, le-bensgroß. Uebrigens urtheilt von Männlichvon diesem Künstler, ganz anders, als Lanzi:„In seiner Zeichnung, Färbung, Compositionund Styl herrscht kraftlose Anmuth, welche folg-lich oft in Ziererey und Weichlichkeit ausartet."

Srern (Jgnatius), vermuthlich der Sohndesjenigen gleichen Namens, den daS Lcx. nennt,Bildniß- und Blumenmaler, lebte um 1758 undnoch in 1770. zu Rom , wo er geboren ward.

— — (Joh.), v. d. Jesuiten Stell«genannt,

ein Baumeister zu Jngolstadt von 1552—82. Indieser Eigenschaft erscheint er zuerst bey dem dor-tigen Bau des Jesuiten -Collegiums, ohne Tauf-»amen, dann mit demselben, und dafür ohne Fa-miliennamen, bey Erneuerung eben dieser Baute.Als am Michaelstage - 56 Z. zu Straßburg , alsder Haupthükte, die SteinmetzemBrüderschaft von70. deutschen Meistern und Zo. Gesellen erneuertwurde, befand sich unter den erstem auch ein Hansvon Jngolstadt, welcher wahrscheinlich der mistigeist. Diese Meister und Gesellen bestätigten dieArtickcl der zu Straßburg und Basel festgesetztenOrdnung. Nach derselben gab es zeitliche undzugleich nebliche (?) Baumeister von Stiftern(wie z. B. März Schau desjenigen zu Straß-burg), St. Stephans zu Wien , des Stifts zuKölln, welche zugleich oberste Richter in Bausa-chen in Deutschland waren, woraus sich dannauch die gleiche Bauart der Kirchen von Straß-burg, Wien , Landshut, München, Ulm und Jn-golstadt erklären läßt. Lipowskp.

— — — — — ein römischer Baumeister,

gab: plante, Llevsrüorii, protili e 8paccats6e Ali eäistcl clella Villa suburban» äl 6iulic»III. ?. Dl. fuorl flella porta klarninla, mlsu-ratl e äelineati 6a ä'ter» ^rckitetto

Romano. Uoms kol. 178/;. (mit öo. großen treffli-chen Kupfern) im größten Jmperialfolio. Obderselbe vielleicht ein Nachkömmling des gleichoben angeführten Baumeisters gleichen Namensvon Jngolstadt seyn dürfte?

* — — (Joh. Caspar). Sein Bildniß desBischofs Johann von Constanz ist ohne andernNamen als den seinigen.

* — — (Ludwig), der sich ,'n Italien Stell«

nannte. Die Hall. A. L. Z. 1812.

N°. 4 »- nennt ihn mit Zuversicht als Sohn vonJgnay; und setzt hinzu, daß mehrere italienischeKupferstecher nach seine» glücklichen Erfindungengearbeitet haben. So z. B. finden wir bey Winkrler und anderswo nach ihm angeführt, von P.CaMpana: Pult autem Oomiuus eum Joseph»auf welchem er sich: Imöovic. 8tern,

plnx. nennt; eine Steinigung Stephan«; dieMarter St. Fidelis von Sigmaringen ; den siig-makisirten St. Franzisc von Assisi , St. Anton vonPadua mit einem Becher in der Hand, von demJesuskind empfangen, und das Bildniß des sei.Joseph Calasancti, Stifters der frommen Schulen.Dann vonJ . Canale: St. Felix Cantalice, den Ca-puziner; und wieder St. Fidelis, von einer Hei-ligen gekrönt, der die — Ketzerey zu Boden stürzt.Fast lauter schöne Blätter.

— — (Raphael). So heißt im: -)ImanacI,a. Lom 1810. 8. 278. ohne Weiteres, ei» damalsdort lebender Baumeister. Ob derselbe vielleichtein Sohn des obigen Johann Sterns des sün-gern seyn dürfte?