Stevens.
«ss 8" lang, 7" breit, auf Leinwand, und einenZank zwischen Dauern, wieder klein auf Holz.Dann von Partikularen: H. Kaufmann Fischerin Potsdam 0 / 94 . noch) zwey kleine, aber sehrschöne, mit i 635 . datirte Bilder, deren eines einheftiges Reutergefechr, das andere ebenfalls Reu-ter und Fußvolk im Handgemeng darstellte. Meus.N. Mus. G. 93 — 94. und H. Hof- und Landge-richts-Assessor Schmidt zu Kiel (1809. noch):Mann und Frau singen und mustciren. S- dessenBaralog N°. 628. sszach ihm oder gar von ihmselbst, in Schwarzkunst geschabt, kennt man eineSoldaten-Gesellschaft. Dann (nach Brandes)von L. l'Empcreur: le kesrin Italien , ein großes,sehr schönes Blatt, welches zwar eher nach !)a-lamedes des ältern, im Lex. ohne Taufnamcn ge-nanntem älterm Sohne seyn dürfte. Ferner, nacheinem oder mehrern dieser Steven's, mit demZunamen palamedesz arbeiteten: A. Blooteling,ein Ungenannter in F. Carelse's Verlag, und Ph.Kilian, alle drey das Bildlich von Joh. Coccejus,C. Queborn dasjenige des Gottsgelehrtcn L. Todi-näuö, und C. Bischer des Robert Junius .
* Stevens (Richard), ein niederländischerBildhauer aus der zweyten Hälfte des X VI. Jahr-hunderts, der aber mit seiner Hauptgattung zu-gleich die Architektur, Malerey, Stein- und Stem-pelschneidekunst vereinigte, und, wie es scheint,den größten Theil seines Lebens in England zu-brachte. Dort war ein noch jetzt, in einer Kirchezu Boreham in Suffolk , vorhandenes Hauptwerkvon ihm, das Grabmal des berühmten Pairs,Thomas Radcliffe, Grafen von Sussex, LordKammerhcrrn der Königin Elisabeth, und erklär-ten Feindes ihres Günstlings Leicestcr. Dasselbekostete i 5 »n Pf Steel., von welchen Stevens in-dessen für seine Arbeit bloß 292 Pf. erhielt DieFiguren an diesem Denkmale sind in einem edelnStyl ausgeführt. Von seinen Gemälden werdeneinige bey der Familie Lumley aufbewahrt; wiez. B. das Bildniß eines Lords dieses Namens,von 1H90. datirt. Allein seine schönsten Arbeiten,zugleich aber die seltensten, sollen seine Münzenseyn. Zwey der berühmtesten besaß der Dr.Mead,und diese sind auch durch Evelyn's Werk bekannt.Diejenigen, die er für Holland verfertigte, sindsatyrischen Inhalts, mit witzigen Legenden verse-hen, und beziehen sich auf den gedachten Grasenvon Leicester , der in i 586 . seine Stelle als Gene-ral-Statthalter der Niederlande verlassen mußte,Fiorillo V. 253 — 54 .
— — (Thomas), ein Englischer Kupfer-
schmied aus der Mitte des XV. Jahrhunderts,arbeitete, mit mehrern wackern Künstlern, an demprächtigen Monumente, welches die Gräfin Jsa-bella von Warwick zu ... . zum Andenken ihresGemahls errichten ließ. Fiorillo V. 189.
Stevenson (Thomas), ein Engländer undSchüler von Robert Aggas, malte in Wasserfar-ben Landschaften mit Thieren, und Architektursiücke.Er zeichnete sich besonders im Theatermalen aus,worin er aber nachher von Andern sehr übertreffenwurde. Dieser Künstler blühete um 1680. Men-sel'« M-scell. IV. 14.
Stxuer ( ), ein schlechter Etzer zu Halle
im Magdeburgischen um 1808, lieferte gefärbteBlatter für das gemeine Volk mit Lagesbegeben-heiten u. dgl.
Steuer! ( ), ein Maler von München «
Der Plafond des großen Saales der Sommer-abtey zu Kremsmünster , welcher 17-9. erbautwurde, ist von seiner Hand gemalt.
Sreuermarck (Friedrich Anton), vonBraunschweig gebürtig; malte 1689. die Empor-kirche der Dorfkirche zu Bienstadl im HerzoglhumGokha. Gorhaisch. Ruch- und Schulstaar.Th. II. St. 9. S. 75.
Srevlii oder Srephanus (Simon), be-diente das Amt eines Damm-Inspektors in Hvl-
Skkyer.
land, und war von Brügge in Flandern gebürtig.Er erfand die Segel-Wagen, die mittelst aufge-spannter Segel, ohne Pferde, auf ebenem Landesehr schnell fortgehen; führte auch die Decimal-Einthrilungen auf den gnodätifchen Maaßen zuerstein, und starb zu Leiden 16ZZ., oder, wie Andrewollen, zu Brügge 16Z5. Prinz Moritz von Nas sau , ein Liebhaber der mathematischen Künste,hielt ihn sehr hoch, und ließ sich von ihm in derMathematik unterrichten. Auch soll er der erstegewesen seyn, welcher verzogene Bilder oder Ana-morphvsen geschrieben hat. vauzelard u. a. m.folgten ihm hierin, priestley's Geschichted. Optik, ubers. von Rlügel I. 81. „Mit Un-recht" (bemerkt einer unsrer Freunde) „schreibenBusch, und vor ihm Belidor (/Ircültectursb^llrsulique III. 63.) die, i/j8i. durch vlterbeschon geschehene Erfindung der Schleusen, unsermverdienten Manne zu, dem übrigens die erste kunst-mäßige Beschreibung und Verbesserung derselbenbeyzulegen ist". Beckmann'sLirrer. d. alrernRelsebeschre,bringen, Bd. I. St. 2 S. 216.Simon hat viele Schriften herausgegeben; wirhaben die Titel von folgenden nach und nach auf-gefunden: I)e beAkinselen ües Waterwiclits;der VVeeZK-Eonsc; ^Vee^ü-Oaet; diese dreyerschienen Leyden i586. 4°. m. Kupf. Dann:
lll, Vol-äes ILIemoires mathematchues. I., üs1g LosmoArgyüie. II., se lu praetlljue «je Geo-metrie. 111,, gs Perspektive (Leyden 1608. Fol.M>t Kupf.); Ia Lastrametatlon; und: Xouv.manjsre lls fortikicution pur L5cluse8 (beydeRotterdam 1618, Fol. Mit Kupf.); tle dterckbenbouvving (Amsterd. 1624. 4°. Mit Kupf); cieportuum lnvesn'grinsorum raliane ete. .SeineSchriften sind, wie man schon aus gleich ange-führten entnehmen wird, in mehrere Sprachen, undauch ins Deutsche übersetzt worden.
Sreur (Gerard van der), ein Maler zu Ne man -, den man in des I. A. Dlankhofs Lebens-beschreibung bey Deecamps II, 410, angeführtfindet.
* Sreurer (Carl Anton). Ein solcher war1768. des Herzogs von Würcemberg Wasserbau-inspektor und Hofmechanikus. Mc.
* Sreurhelr ( ), ein Kupferstecher des
XV ll. Jahrhunderts in Holland . Ein altes Ver-lagsverzejchniß: Lutalo^ue so Lartcs ^eo^ra-pkiczues» Villes, IHlles üouces, et (.ivres äscette nuture, üe Xicol. Viksoher (a ^M8terllarus. a 8° ) p. 9. u. 17. rubricirt von ihm.- Mart.Luther und I. Calvin, beyde in ganzer Statur;dann die Apostel in i5 Blattern von ihm und d«Jode. Wir denken übrigens, er und F, Sruer-helr des Lex. wären nur Ein und Dieselbe Person.Unter dem Namen (und zwar eben auch F.)Steuerhe.lt kennt man, von ihm gezeichnet undgestochen, auch das Bildniß des Predigers undgekrönten Poeten Joh. Rist's.
Stenrner, s. Steudner im Lex. und obenin den Zusätzen.
Steward (Robert). So heißt ein EnglischerKupferstecher, welcher nach Townsend (1776.) dasBildniß von James Ferguson geliefert hat.
Stewart (Carl). So nennt Dallaway I.168. einen Englischen Baumeister, der den be-rühmten Spitthal zu Grecnwich restaurirt habe,und sagt von dieser Baute: Für klassische Zeich-nung und Verzierung finde sich nichts Gleiches inEngland, und vielleicht Weniges in Italien .
— — ( ). So nennt Fiorillo V. 664.,
zwar ganz kurz, einen in Amerika gebornen, aberin England in der zweyten Hälfte des XVIII.Jahrhunderts lebenden Maler, den er, nebenReynold's, mit unter die berühmtesten zahlt.
Steper (Adolar). So hieß ein Bau- undMauermeister zu Witkenberg, wo er r586. verstor-ben war. Hkc.