Stolze.
scheint 1776. als Horoptikus zu Kassel , wo er auch1799. zum Hofmechanikus ernannt wurde. Grrle-ders Hessische Gelehrrengesch. XV. 271.
Stolze (Carl), ward 17Z4. Königl. Kriegs-und Domainenrath bc» der Churmärkischen Kam-mer, und Oberbaudirektor. Von ihm sind inBerlin verschiedene Privathäuscr, worunter seineignes, und zu Potsdam der Königliche Bauhoferbauet worden. Er starb 1746. Vukolai.
Srolzenberg (F.W.), zeichnete einen Prosspekt der Stadt Ussenheim in qu. Fol., zu einer,von I. G. Klinger gestochenen Kundschaft fürHandwerker. Schad's pinacorhek S. 117.N°. 27. Srolzenberg lebte in der letzten Hälftedes vorigen Jahrhunderts.
* Srolzius. So nennt Florentin le Eomreirgendwo den alten Formschneider, der im Lex.s. v. Stolz oder Srolzhirs erscheint, und denhinwieder der Abt von Marolles bald FranzStoß, bald eben auch Srolzhirs heißt. AemecLs1<iöe p. 219.
^ Srom (D.), der im Lex. unter Marrh.Srom oder Sromer erscheint. E. auch denff. Art. I. I. D- Sroinrne.
— oder Stomer (Matthäus). InDeutschland besitzt von ihm, unsers Wissens, dieeinzige Gallerie zu Dresden vier Schlachtenstückeund eine Landschaft, meist von mittlerer Größe,eines der erster» jedoch von i? 5 " Breite zu P 2^Höhe. S. auch unten Sromo.
St 0 mlller (Joseph). So nennt der einzigeKatalog von Paignon-Dijonvai eine» um 1722.blühenden Zeichner und Kupfcretzer, von welchemdort ein Blatt (Todtenkopf; auf demselben einSchmetterling, und neben ihm eine Rose) ohneandern Namen als den seinigen, angeführt wird.
* Stomius. Nach Einigen blühete dieserGriechische Bildhauer schon zwischen der 45 . ». 60.Olympiade. -ZImsn. s. Ilom 1810. Xünstl.Xsl. 2. ^pr. Nach Andern erst in der 70. Olym-piade. Meusel's Arch. I. (2.) 126.
Sromme (I. I. D.), ein Maler, der umi 65 o. , vielleicht zu Gröningen . lebte. TheodorMatham hat nach ihm ein sauberes Bildniß des/Sam. Maresius (sonder Zweifel zu dem WerkeXstlßies 6c vitse prokessorum ^Zcsclemiss 6rü-uiu^ss 6c Omlsnclise. Lrünlngse i 654 - Fol.gehörig) in 40. gestochen. Wir vermuthen, daßdieß derjenige D- Skom sey, den das Lex. unterMarrh. Srom oder Sromer angiebt, und nachwelchem eben auch Marham gestochen haben soll.
* Sromo (Matthäus). So nennt die hand-schriftliche Beschreibung einer i. d. Jahren 1758—60. gethanen Reise in Italien , einen Künstler,von dem man dort, besonders in Neapel , vielehistorische Gemälde finde, und der (woran wirjedoch zweifeln) von dem oben und im Lex. genann-ten Matthäus Srom verschieden seyn soll.
Sromph (Heinrich), war um V,66. als Buch-senmeister, b. l. Gießer, in Diensten des Pfalz-grafen von Iweybrücken. Exrer's Samml.pfälzischer Ajünzen II. 7r.
Gr 0 ne (Heinrich), des nachfolgenden Mclausdes Aelrern ältester Sohn, Bildhauer und Maler,hielt sich eine Zeit lang in Italien , besonders aber37 > I- in Frankreich und Holland auf. Nach demTode seines Vaters trieb er anfänglich gemein-schaftlich mit seinem jüngern Bruder Mclaus dieSculptur, legte sich aber zuletzt auf die Malerey,und wurde ein guter Kopist des Vandyk sowohlals mehrerer italienischer Meister. In Englandkennt man ihn gewöhnlich unter dem Namen vonOld-Srone, vielleicht um ihn von seinen jüngernBrudern zu unterscheiden. Von seinen Arbeitenfindet man genaue Nachrichten bey^Lvalpole S.70. u. ff. Man kennt von ihm auch: ttis tbirä
St 00p.
?srt ok tlie grt ob psintinA, tsken mostlzcfrom tks /Zncient8, wovon vielleicht die erster»Theile einen andern Urheber haben. Fiorillo V.808—9. InMeufe l's Miscell. IV. i 4 > beißter irrig Johann, wird dort übrigens, als Maler,Schüler von Croß genannt; alsdann von ihm ge-urtheilt: Daß er es in Nachahmung berühmterMeister ziemlich weit gebracht habe, und endlichsein Tod in i 653 . zu London gesetzt.
Srone (Johann). Dieser nun warMclausdes Aelrern jüngster Sohn, erzogen zu Oxford ,zu einem Klerk bestimmt, nahm aber wahrendder bürgerlichen Unruhen Kriegsdienste, und tratauf die Seite des Königs. In diesem Zeitraumsschrieb er anonym ein Werk über den Festungsbau,mit dem Titel: Lnokirirlion, und fügte kleineBlätter hinzu, die er selbst geetzt hatte. Nachlangen Abentheuern flüchtete er nach Frankreichs fand sich aber endlich in dem väterlichen Hausewieder, und wiedmcte sich dann der Sculptur.Fiorillo V. 007—8.
— — (Niclaus), der Festere, geb. i 586 .und gest. 1647., war unstreitig der angesehensteEnglische Bildhauer seiner Zeit, wenn auch seinGeschmack nicht der reinste gewesen seyn mag. Erkam zu Woodbury bey Exeter auf die Welt, undbegab sich in seiner Jugend nach London , wo ereine Zeitlang mit Jsaak James lebte. In derFolge ging er nach Holland , arbeitete daselbst fürPeter van Keyser, der Stadtbaumeister von Am sterdam war, und reisete, nachdem er dessen Toch-ter gcheirathet hatte, nach London zurück, wo erfür die vornehmsten Personen Skulpturen verfer-tigte. In 1616. wurde er nach Edinburgh ge-schickt, um in der Königl. Kapelle zu arbeiten,und in 1619. beschäftigte er sich im Banqucting-house in Whitehall u. s. f. Endlich ernannte ihnKarl I. im Anfang seiner Regierung zum Architek-ten, Bildhauer u. s. w. der Pallaste zu Windsor.Viiclaus pflegte ei» Buch zu führen, und alleArbeiten mit den Preisen derselben darin aufzu-zeichnen. Dieß kam in die Hände von vertueund Lvalpoie, der einen langweiligen Auszugdavon mittheilt. FioriUo V. 006—7.
— — — — der Jüngere, des Aelrern
zweyter Sohn, hatte große Talente von der Naturempfangen, und bildete sich in Italien nach denbeßten Mustern des Alterthums. Der BildhauerBird besaß von ihm vortreffliche Modelle aus ge-brannter Erde, die er in Italien verfertigt hatte,eine meisterhafte Kopie des Laocoon, und eineNachahmung der Gruppe des Apollo und derDaphne in der Villa Borghcse. Er war auch eingeschickter Zeichner, und hinterließ ein Buch mitVorstellungen der merkwürdigsten Pallaste, Kir-chen und anderer Gebäude Italiens , deren Schön-heit vertue nicht genug rühmen kann. In 1642.kam er nach England zurück, und starb, gleichseinem Vater, M/- Fiorillo V. 5 o 8 .
Sronga ( ). So wird, ohne Weiteres,
in Vkorhnagel's Verzeichnis N". 280. u. 8t.ein Feldschlachtenmaler genannt.
Sroop (Franz), von Baesel. Ein solcher er-hielt 1806. den ersten Preis in der Perspektiv, undden zweyten in Architektur-Kompositionen bey derAkademie zu Antwerpen .
— — (I. P-), vermuthlich ein Bruder vonssornel. Stopp des Lex., geb. zu Hamburg imXVll. Jahrh. Er lebte lange in Holland , undmalte Schlachten im Geiste Hughtcnburgs sehrmeisterhaft, dann Bambochaden und Pferdestückewie P. de Laar, Alles mit einem ausführlichen(ausgeführten) meisterhaften Pinsel. Rreuchaufnennt von ihm, N°. 546 . im Winklerschen Kabinetein Schlachtenstück, und zahlt ihn den Holländer»bey. Er starb in Holland . Ilsmb. Xünstler-nsckr. 8. 69. Von ihm besaß (1809.) H- Hof-und Landgerichts-Assessor Schmidt zu Kiel : Einen
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