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Suhrland.
thenen Texte von einem achtungswürdigen Ham-burgischen Schriftsteller versehen war. Eine aus-führliche Beschreibung dieses Ausrufs s. im Tüb.sorgend. 1807. S. 5 i 6 . wo einzig eine etwasstrengere Auswahl der Gegenstände vermißt wird.Mit dieser Arbeit sowohl als mit derjenigen seinerKleidertrachten soll sich der Künstler ein nicht un-bedeutendes Vermögen erworben haben. i. 0. 1809.S. 270. Mensel R. L. — Geffenrl.Nachr.
Suhrland (Carl, a. b. wohl irrig R.), desNachfolgenden Sohn, geb. zu Ludwigslust ixbj.studiere seit 1802. in Dresden das Bildniß, undzwar seit 1804. bey Grassj. Auf der Dresdner -Kunstausstellung von , 8 o 3 . fand sich von ihm einzum Sprechen ähnliches und auch sonst gut ge-maltes Bildniß des dortigen Bibliothekars Daß-dorf, aus welchem die bey Einheimischen undFremden so wohl bekannte freundliche und zuvor-kommende Gefälligkeit dieses liebenswürdigen Grei-sen jedermann ansprach. Zsllg. Runsiz. 8°. G.255. Hierauf gierig er nach Wien , und späterhinnach Rom , wo er sich i8w. und noch i 8 r 3 . be-fand und mit Beyfall arbeitete. Dort sah manz. B> von ihm auf der bey Anlaß der Feyer desNapoleonsfcstes veranstalteten Ausstellung ein PaarBilder mittlerer Größe. Tüb. Morgenb. r8io.G. 878.
— — (Johann Heinrich), Herzogl. Mek-
lenburgischer Hofmaler zu Ludwigslust , geb. zuSchwerin 1742. Sein Vater aus Dransfeld imHannöverscher gebürtig, war Hofmechanicus zuSchwerin . Der unsrige lernte zuerst beym dor-tigen Hofmaler Lehman, aber mit schlechtem Vor-theil ; desto mehr bey dem damaligen HofbildhauerBusch, (nachmaligenBaurakh und Hvfbaudirektordaselbst) der ihn im Zeichnen unterrichtete. Ne-benher mußte er für seinen Vater in Metall, El-fenbein, Perlmutter u. a. Materialien arbeiten,und bekam dadurch Lust, die Bildhauerkunst zulernen. Ohne Anweisung übte er sich auch imKupferstechen. Endlich aber widmete ec sich ganzder Malerkunst, unter einiger Anleitung des Schwe-rinischen Malers Fistdorf. Das meiste lernte erfür sich. — So hieß es schon bey Meusel II.(1789.). Damals kannte man von ihm, nebenAnderm, ein Altarstück in der Kirche zu Ribnitz .In Ebendesselb. R. L. (1809 ) erscheint ernoch als lebend, ohne neuere Notizzen, derglei-chen wir auch anderwerts nicht das Geringste ver-nommen haben.
* Svicer, s. gleich unten Suizer.
Suilden (Joh. Matthäus). So nennt dereinzige Basan (Lö. 8«o.) wohl apokryphisch oberverstümmelt, einen Kupferstecher, geb. zu Mün chen 168g. von welchem dort ein Band Plane undAufrisse von Gebäuden und Gärten mehrerer deut schen Fürsten , nach einem — LneUer angeführtwird, den wir eben so wenig kennen.
Suinderen (N. V.) s. Schrvinderen.
Suive ( ), ein Maler, dessen Cornelia ,
Mutter der Gracchen 1804., in der Gobelinsfa-bricke zu Paris von Claude, dem geschicktesten derdasigen Weber, verarbeitet wurde. BenzenbergBriefe auf einer Reise »ach Paris II. Z25.
* Su 1 zer ( ) , der Bildhauer. Derselbe
war von Straßburg gebürtig, und verließ Pots dam in 1772. ^c.
Sullin (P. D.), von einem Kupferstecher die-ses Namens kennt man ein allegorisches Blattauf die Geburt des Dauphins nach de Lorge'sErfindung (1770.)
* Süll rvan oder Sulrvsn (kucas), Mi-niaturmaler, Zeichner und Stecher mit der Nadelund dem Grabstichel, geb. im Irland um 1700.und blühend zu London um 1750. (Basan Lö.80L. nennt ihn Ludwig, und setzt seine Geburt,
Suizer.
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wohl Alles irrig, in 1698. zu Troyes in Champagne an). Derselbe war der Sohn eines Stallknechtsdes Herzogs von Beaufort. Da er Anlage zuden zeichnenden Künsten zeigte, gab man ihn demgeschickten Th. Major in Unterricht, bey welchemer große Fortschritte im Zeichnen und Kupferstecher,machte. Die Miniaturmalerey lernte er von sichselbst, und übte solche mit Glück. Hogarth, fürden er einige Platten stach, gab sein Bildniß un-ter der Figur des Engels, in dem Blakte: Paulvor Felix. Sullrvan war in der Landschaft stark.Ausschweifungen, denen er sich ergeben, verkürz-ten seine Tage; er st. in der Blüthe seines Lebens(doch über 5 o. Jahre alt!). Rost IX 126—27.Dort werden von ihm angeführt: Sechs von ihmselbst gezeichnete Ansichten Englischer Lustschlösser(Woobure, Oatlands, Cliffden, Escher, Wiltonund Ditchcley). Dann eine Versuchung St. An-tons nach Tenrer aus dem Kabinet Beaufort. NachHogarths Gemälde im Finbelhause: Die MutterMoses , die ihren Sohn der Tochter Pharao's über-gicbt, und St. Paul vor Felix, nach den. Bildein Lincoln's Hall (1762.). Endlich: Hie Nsrckvo kinckle^, öeürcatest tc» tüe XiriA of ?rus-sla, as an eneournAer os tbe ^rt8, von Ho-garth verbessert (176,-). Ob nach des KünstlersTode? Noch nennt eine unserer Handschriften vonihm ein Titelblatt zu Lirby's Perspektive, eben-falls nach Hogarth.
Sully (Maurice de), ein Französischer Bischofdes XII. Jahrhunderts. Frorrllo lil. 53 . nenntdie Cathedralkirche zu Paris ein Werk desselben(seiner Angabe).
S»Itnon oder S"lmont ( ). So heißt
bey Landen: 8alc>n 2808. (2.) 112. unter derRubrick der Maler von Blumen u. a. naturge-schichclichen Gegenständen, ein Künstler, der aufdem gedachten Salon von seiner Arbeit ausgestellthatte. Auch der: k> 3 U 83 nis 8 lH»n>,'si8 p.HZä— 36 .nennt, schon aus dem Salon 1806. von ihm zwey an-dere, und zwar geschichtliche Produckte: Calypso,die Telemach und Mentor auf ihrer Insel em-pfängt, und Calypso, die in den Wald lauft, u.s. f. Aber mit der beygefügten Bemerkung:„Glauben Sie mirs! man muß wenigstens einMeynier seyn, wenn man es versuchen will, dieBilder jenes großen Malers zu übersetzen, denman Fenelon nennt."
Sultan (Hans), ein Baumeister aus Vene dig , der sich i 544 - zu Schwibsen aufhielt, und da-mals nach Crossen (in der Lausitz ) berufen wurde,um das neue Kaufhaus, die Fleischbänke rc. da-selbst zu erbauen, was er auch vollbrachte. I.I. Möller Trößnrsche Landpredigr. Görlitz I 7 «g- 4 °.
Gulzberger (Conrad). So heißt irgendwoein Kupferstecher (wahrscheinlich gebürtig aus demK. Thurgau in der Schweiß) lernte die Kunst inAugsburg bey Kirschner (Kirsner, lebte noch 1789.),und nach dessen Tode vollends bey Lcitzel. SeineHauplsiärke besteht im Schriftstechei,. So hieß esnoch um 1809. — Proben dieser letzten Kunst sahman von ihm auf dem Zürchersalon 1801. und voneinem T-Sulzberger (wahrscheinlich ebenfalls vonihm) in 1802. ebendaselbst einen alten Manns-kopf in schwarzer Kreide.
— — (Leonhard ), ein Goldschmied
zu Salzburg , woselbst er r 54 r. das Inventariumder von dem bekannten Theophrast Paracelsus nach-gelassenen Effekten fertigen half. Hübner'sBeschreib, von Salzburg 1 . 545 .
Sulzer (David), Bildniß-Maler, von Win-terlhur in der Schweitz . Auf dem Kunstsalon zuZürich 1802. sah man von ihm zuerst eine Madonnamit dem Kinde, nach van DnÄ, in Oel; in 1804.den Erzengel Michael , nach Raphael , nnd desKünstlers eigenes Bildniß, Kniestück. Um dieseZeit gierig er nach Paris , wo er gute Studien
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