Band 
Zweyter Theil [3].
Seite
1799
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Sylvius.

* Sylvius, s. auch Silvius.

* Symachus oder Symmachus. Wohlein andrer, als der Baumeister des Ley., aberebenfalls Zeitgenosse des Gothischen Königes Theo-dorich, der demselben die Aufsicht über die unterihm zu Rom ausgebesserten oder neu errichtetenBauten aufgetragen habe. Fiorillo I. 2425.nennt ihn überhaupt als einen Kunstdilettanten,der in mehrern Stellen seiner Schriften (Lll. Mo-8unr 1698. Ho Lpwt. vsr. VI. /,2. 49. 5 o.) Nach-richt von Werken der Malerey seiner Zeit ertheile,und neben Andern, einen Lucillus nennt, der seinHaus verziert habe.

Symeoneus, s. oben S»neoneus.

* Symons ( ). So nennt Fiorillo V.

Zu., ganz ohne Weiteres, einen Stempelschnei-der in England zur Zeit Jacob I. Ob er etwamit dem Tbomas Simon des Lex., den Fiorilloselbst (s. oben) ebenfalls sehr gut kennt, derselbeseyn möchte? Fast denken wir's.

* Sympol ( ). Auf einem von Tardieu

gestochenen Blatte (Jesus bey Martha und Maria)wird also der Maler desselben benannt, der aberkein Anderer als der Claudius Simpol des Ley. ist.8. K. v. wird schon oben in unsern Zusätzen dessel-ben gedacht.

* Sympson (I.). Der Katalog von Paig-non-Dljonval nennt ihn Zeichner, Schwarzkunst-stecher und Kupferetzer, der um ,76g. und noch1781. geblühet habe. Von ihm kennt man z. B.ein Bacchanal nach der Zeichnung von E Cheron;dann 2Z. Bl. berühmter Pferde in England, und2. von berühmten Hunden; ferner ei» Pferderen-nen von Newmarket , alle dies nach I. Woolton.Zwey andere Pferderennen (große Blatter) nachP. Tillemanns; sechs Marinen nach van de Veldeund Monamy; die Englische Laufe (dies ohneandern Namen als den (einigen) in Grün! ab-gedruckt; endlich eine Hirschjagd, nach I. Wick<1781). S. auch den gleich ff. Art.

* ( ). Ein Bildniß des Giov.

Bonancini soll mit: §r,M^5o,r )un. fee. bezeich-net seyn. Ob derselbe ein von Obigem Verschie-dener sey, ist uns unbekannt. ,

Synacher (Abraham). Ein solcher, zu Augs­ burg geborner, und dort ansäßiger Künstler, malte,neben anderm weit Bessern,, das Gewolb der Em-porkirche bey den Barfüßern daselbst. Er starb1706. 72. I. alt. von Srerren S. ZZ 4 «

Syner (Jacob). Ein solcher erscheint alsBau- und Maurermeister zu Danzig um , 55 n. inB. Ranisch Lirchengebauden von Danzig itig 5 . S. 69.

Syracusa', s. Swacusa.

* Syrlin (Georg), Vater und Sohn gleichesNamens, welche im Lex. unter dem Art. vonDavid Heschler erscheinen. Diese beyden großenKünstler lebten von ,470-, 58 o. Der Vater iwarein gelernter Schreiner, machte sich aber als Bild-hauer und Bildschnitzer in Stein und Holz unddurch andere Kunstarbeitcn mehr sehr berühmt,und zog an seinem Sohn einen eben so großenKünstler als er war. Beyde arbeiteten bald ge-meinschaftlich, bald einzeln. Als der Vater dieArbeit an der Kanzel des Uimer-Münsters , 5 ,o.vollendet und überhaupt schon mehrere Kunstwerkefür diese Kirche gefertigt hatte, so bat er seinenMagistrat um ein wöchentliches Leibgedinge von04 Kreuzer 4 Heller; aber vergebens. Hierübererzürnt verließ er Ulm und ging nach, Wien , woer verschiedene Kunstwerke verfertigte, darauf aberin großer Armuth (?) nach Ulm zurückkam undelend dort im Spitale starb. Vater und Sohnfertigten, neben andern Kunstwerken, auch fol-gende: Das Chorgestühle in der Kirche zu Och-scnhausen; den St. Christoph an der Brunnen-saule auf dem Weinhofe in Ulm ; die Bilder desBrunnens auf dem Fischmarkte ebendaselbst, von

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Georg dem Vater ,482.; den Altar bey denMengen ebendaselbst; den im Kloster Zweyfalten;den im Kloster Blaubeuren von ,496. Eine kleinehölzerne Statüe, einige Schritte davon, stellt seineigenes Bildniß dar. »Er soll sie als blind nochverfertigt haben". Hirsching's Aachr. V.g 4 >; das künstliche Gestühle der Kirche zu Geißlin-gen, von beyden , 5 , 2 . ausgearbeitet. Im Mün­ ster zu Ulm ist von Georg dem Vater: DasGestühle zur linken Hand beym Hintern Altar desChors mit biblischen Geschichten ,484.; dann dieFiguren vorn im Chöre (acht heidnische Philosophenmit Denksprüchen u. s. s.) ,469 - 74 - ausgearbei-tet. Diese wurden Georgen mit nooo st. bezahlt.Der Taufstein mit acht Brustbildern aus der Bibel,470. u. a. m., dessen schon das Lex. gedenkt.Ü)ey ermann'« VIachr. von Ulmer-Gelehr-ten S. 497 .

Svsa-ng (Andreas), Vater des unten folgen-den Joh. Christophs, wird zu Anfang des XVIII.Jahrhunderts als ein Künstler zu Leipzig (alsKunstdrechsler) angegeben, der in Gold, Silber,Metall, Elfenbein rc. sehr fein gearbeitet habe.Flor. Leipz. Nachdem: Leipziger-Aller-ley St. XXII. S. 022. starb er dort als Ober-meister seiner Zunft ,761. 82 I. alt.

* (I. C.), hieß Johann Christoph.Derselbe arbeitete um ,72, zu Halle, dann zuLeipzig ; von 1724Zi. zu Dresden , späterhinwieder zu Leipzig (wo er auch ,700. geboren wurde)und starb daselbst 1767. 54 I- alt. Auf einigenseiner Stiche nennt er sich: Kupferstecher der Uni-versität Halle. Man kennt von ihm, leider! andie 4 ov. theils schlechte, theils mittelmäßige Bild-nisse. Leipz. Adreßkal. Leipz. Allerley,Jahrg. 1757. S. 464. Dreyhaupr's Be-schreib. des Saalkreises Th. II- S. 5 g. (K55.Ein Verzeichniß meines fel. Vaters nennt derselbenan die , 5 <>. meist ohne weiten, Namen als denseiuigen; dann nach Fasolt, Hausmann, Hoepf-ncr, Mengs (den Buchhändler I. L. Gleditsch),Mitke, Rüdiger, Schmidt, Spitzel und A. Tisch-bein (Heller und dunkeler Männer aller Nationenund Zungen), welche gewöhnlich zu Titelblättern,bald vortrefflicher Werke, bald elender Wischedienen. Mit Alle dem werden denn doch seineStiche zu von Schönaich's Hermann (Tüb.Morgenbl. 1808. S. 64.)zierliche Blatter"genannt. Noch führt Gandellini von ihm einTitelblatt zu Brisson: äs Verdorren, iii^nllwic--tlons (1740.) an.

* (Johanna Dorothea), des ObigenTochter, vermahlte Vbilipp, geb. zu Dresden 1729. und gest. zu Leipzig 1791. Von ihr kennenwir, neben Andern, das Bildniß des Arztes B.L. Trolles, ohne weiter» Namen als den seinigen.Leipz. gel. Tageb. ,791. S. 5 . ( 1755 .

* Syricus und Syrius, f. Siriens.

Szmeigberviez ( ), Maler aus Po­ len

, studirte um ,775. zu Rom . Der Graf Po-tozky zu Warschau bekam von ihm ein großesund vortreffliches Bild, welches den Tod Hanni-bals vorstellte. Ein Bruder von ihm arbeitetein eben dieser Kunst zu Warschau . Bernouilli Vl., 7 Z. 245.

* S;oon (Michael). P. van Doort hatMarinen nach ihm gestochen.

Szymon (Georg). Einem Kupferstichver-zeichnisse zufolge, hat er vier Folioblätter mitPlafonds, nach Laz. Baldi, gezeichnet und gestochen.

Gzyrorvsky (A. I. de). Ein solcher sollzwey Hunde, Cuperbe und Papillon getauft, inqu. 4° gestochen hohen.

S- (E. L ). Nach einem solchen hat ein Unge-nannter in N. N. Massard's Verlage einen vonseiner Mutter gezüchtigten Amor: Mollen kervvirgss st ordern, schön gestochen.

^ OX-