Band 
Zweyter Theil [4].
Seite
1812
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iZir Tardieu.

Cazes, E S. Cheron, S. le Cleec, Cochkn, M.Corneille, I. Colclle, C. Coyvel, (L. v.. Delo-bei, Descourt, A. de Dien, Dupleßis, F. Eisen,D. le Febure, Ferdinand, de Gengenbach, I.B. Granger, Guillebaud, C. Halls, N. Halls,L. de la Hire, Humblot, I. de la Joue, Jou-venet, D., N. Laueret, N. de Largilliere,N. Loir, A. Luigi, I. de Lyens, C. Maratti,

F. Marok, W. Mkeris, N. de Montagne, Nanrteuil, Nattier, Nonotte, Oppenord, A. Paillet,I. Parrocel, C. F. Poerson, Regnanlt, Restout,

H. Rigaud, Noettiers, Rubens , I. B. Sansteere, L. Silvester, C. Simpol, H. Sourlay,

I. Steen, E. le Sueur, N. Tardieu, D. Tenier,Al. Thiele, la Tour, C. Vanloo, T. Vecelli, F.Verdier, Vernet, du Vivier, P. d'Ulin, A. Wat-teau , D. Zampieri. Einer der neuern Tae-dieu's war auch, mit dem deutschen Niepenhau-sen u. a. bestimmt, die Kupfer zu dem i8io. zuFlorenz erschienenen Werke: I'ltuU-» avanti ilclommio rler komunl zu liefern. Tüb. Morsgeubl. r8og. S. 736.

T<rrdieu( ) Ein solcher wird auch in Beug-nor's (Prafekten des ttlicer-Seine-Departements)Observations Asnersles sur Pin8truetlon pub-liqus clans la vills cis Konen, als geschickterLehrer der Zeichenkunst in dein dortigen Pensio-nate des H. Bricard's genannt, Xouv. Ü68Hrts (i8c>3.) III. ijz.

( ) Ein solcher ohne Tanfnamen,

wohl aber sicher der schon oben angeführte I.T. Tardieu, wird als Maler eines Bildes ge-nannt, das den Kaiser Napoleon darstellt, wie erdie Königin von Preußen zu Tilsit empfangt. Vondemselbeu heißt es im Tüb. Morgenbl. 1808.

G. H27.:Die Königinn sieht aus, wie dieTochter Pharaonis auf alten Gemälden, und diePreußischen Offiziere haben ein Costume, dasman in der Wirklichkeit nirgends, als im Van-deville-Theater von Paris findet. Ucberhaupt"(wird danu hinzugefügt) glauben viele Franzö­ sische Maler, deu deutschen Offizier nach demLeben dargestellt zu haben, wenn sie ihm einenZ/ langen Zopf geben, u. s. .f. Mit alle demwar dieses Bild eines von den kleinern, welchesder Kaiser Napoleon damals aus mehr andern,die ihren Stoff in der neuesten schrecklichen Staaks-gcschichte gesunden hatten, für sich ankaufen ließ *).

Tars ( ). So nennt der ^lmanacli llss

Keaux-^rt8 180Z. einen damals zn Paris leben-den Bildnißmalcr, der hingegen im Blmanssir«js Lommsrcs von i8li. nicht mehr erscheint.

Targuin» (Josephe, ein Baumeister zu Rom (Schüler von Earl Marchioni in 1770. , als die-ser den wichtige» Ban im Haken von Ancona führte), der um die Mitte des X^Il!.Jahrhun-derts ein neues Theater von- Tordinonc erbauete;und von dem unsere Quelle Dab. IV. den Rißgiebt. Auch er selbst ließ darüber eine Schrift(mit einem Kupfer von Casalctci) ans Licht tre-ten. Zur Ausführung gedachter Baute bedientesich Joseph des Mauenncisiers Angela Lui-

Tarrä.

gione. s. OescriHone istorlca flel Psatro 6!Doröinons, üi 6ioi§r lu Koma 179h. 8°. p.

26. 28. 869.

* Taricco (Sebastian), geb. zu Cherasco inPiemont 1645. und gest. 1710.Aus seinen Wer-kten sieht man, daß er mit Guido und Domesnichino in der Schule der Caracci studirt habe",heißt es irgendwo. Aber alle diese trefflichenMänner waren ja damals schon todt. Immerhinaber bemerkt man, daß Guido und dessen Nach»folger Nuvolone und Peruzzini auf seinen StylEinfluß haben mochten, der in den Köpfen undüberhaupt schön, aber etwas flüchtig, und ohnejene Feinheit ist, die den klassischen Künstler deszeichnet. So in seiner Altarkafel in der Dreyfalrtigkeitskirche zu Turin , u. a. seinen Oclbilderndaselbst. Mehr gerühmt wird von ihm ein dor-tiges al Fresko im Saale der HH. Gotti. Nochwird im VIl. Th. der Tettere pittorlsks einerTafel mit St. Joachim und Anna in St. Mar-tina maggiore Erwähnung gethan, dessen Bild-ner mit Dar. unterzeichnet ist, woran aber derStyl eher Sabbakmesisch, und somit älter, alswenigstens der gewöhnliche des Unsrigen ist./.an«! K8. terr. 38485.

Tarif« (Marquis von). Ein solcher wirdbey Fiorillo l V. 55- unter die Spanischen Kunst-dilettanten während der Regierung Kaiser Carls V.(151755.) gezählt.

* Tarillio (Joh. Baptist), ein Mailänder,/.mrsr kil. tel-2. IV. 238. nennt St. Martinain Compito, worinn sich ein wackeres Bild vonihm befinden soll, eine eingegangene Kirche.

Tarin (Bartholsmä Paul), ein junger Künst-ler, gebürtig von Paris , Schüler von GauthereLund David, erhielt schon 1809 (damals i5. Jahrealt) von der kcols 8psciais üs par>8 eine Aufsniuntcrungs-Medaille , für einen sogenannten Aus-druckskops, aus der von dem Grasen von Caylusgemachten Stiftung.

Tarino ( ) der Ritter, wird im Ealsn-

flario per la fleal Lorts 1789. Vorino 16°. un-ter den damaligen Ehrenmitgliedern der Kunst-akademie zu Turin aufgezählt.

Taror (Bernhard) Bildhauer des Königsvon Frankreich . Nach seiner Erfindung habenwir eine Folge mit verschiedenen Carkouchen iu6 Blatt klein Fol. vor uns. Dieselben har B>Pavillon gectzt, mit der Adresse: 8e vsnä ckesilaltliarrarfl Pavillon, kus üez äerriers8 kaig-nisr8 , a Laix sn Provence. Wir glaubenaber vermuthen zu dürfen, daß der Schriftstellergedachter Folge einen verfälschten Namen eiligergraben habe, und daß Taror deu unten folgen-den Bernhard Thors oder Toro bedeuten möge.

* Tarquinio di virerbo, s. viterbo .

Tarre ( ). Ein solcher erscheint im eLl-

mangsk 6e krause /)nn. VI. als Zeichenmeisierder Centralschule zu Paris .

*) Wir können die Art. Tardieu unmöglich ohne das Geständniß schließen, daß wir mit der Ausfertigungderselben keineswegs zufrieden sind; einzig glanben wir darein etwas minder Verwirrung gebracht zu haben,als wir hingegen in den mehrcrn unserer Quellen vorgefunden. So z. B., um des Auffallendsten mgedenken, schreibt Neuard's <.atalo§ue lla Lnblnst ä« i>i. die Blatter nach Pjpr im

Äabinet Crozat, welche wohl znverläßiq dem Nictaus Heinrich gehören, dem erst lange nach Erschei-nung des Crozatsche» Werkes gebornen Peter Alexander zu; und Ebendemselben (hier mag er immer-hin Recht haben) die Blätter nach Paiiitti, welche wir hingegen dem Peter Franz zugeeignet. Einervon Bevde» dann (Beuard meint wieder Peter Alerander) hatte nach P. Belotti eine Ansicht vonPirna , lind nach I. A. Thiellc dergleichen von Meisten und Kcnigstem gestochen, und jener oder dieserdürsten demnach sich eine Weile in Dresden aufgehalten haben. Noch schreibt Benard abermals demPeter Alexander zu: Christus, der auf dem Meere wandelt (kleines Blatt), nach H. Carracci ; dieEnthauptung St. Pauls, nach L. de Boulogue, und die Steinigung desselben (?) nach Ph. de Champagne;dann nach le Brun: Die Niederlage der Türken (Medaillon aus der Gallerie Orleans ); nach F. Girar-don die Ritterstatüe Ludwig XIV. Ferner nach P. C. la Fargne (gemeinschaftlich mit diesem und mitCharpenticr) Holländische Ansichten; und endlich nach Kimlv: l'k-ipolr llu Xetour, ein großes Blatt.Endlich theilt er dem Peter Franz zu: le; baikant; bis» svl->e; . nach St. Aubin; kauki-»^ sux envl-ron; äs büsuport, nach Backhuysen; Diana »nd Akteon, nach Böttcher; Pcrl'eus und Andromeda, nachRubens ; und wieder einen Äcbiffbruch, wo eine Frau mit einem Äind entflieht, und: le kocker äitiigs-rsux i diest beyden ebne Iveilern Namen als den seimgen.