Band 
Zweyter Theil [4].
Seite
1825
JPEG-Download
 

Tellan.

nonicus C. Kellner zu Zinnendorf, und wie wirglauben, auch dasjenige eines Grafen von Zinszendorf gestochen.

TeIla »r ( ). In dem Verzeichnisse der Ma-

lercyen im Besitze des Grafen von Pembrocke zuWentworthpark wird ein solcher als Maler an-geführt. -

Teller (Johann Gottfried) Obermauermeisterzu Würzen in Sachsen . Er und August Höhnewaren auch 1796. Rathswerkmeister daselbst,

Teller (Claudius). Ein solcher soll nach eignerErfindung eine Marine gestochen haben.

* Teil, er (Carl Franz le), der im Lex. unter

den Künstlern dieses Geschlechts N°. 2. erscheint.Stecher mit der Nadel und dem Grabstichel, geb.zu Paris um 1760. und blühend daselbst um 1786.Gestochen hat er nach F. Boucher, Bounieu,(a. K.Bonnier), Drion de la Tour, Capet, A.V.Coster, Dumenisl, Filloeuil, Greuze, Rubens ,A. F. Vincent; dann auch ohne weitem Namenals den (einigen: Bildnisse, Jagden, Gattungs-blätter, u. s- f. Hier nennen wir nur.- DasBildniß der Anna Vallayer Coster, nach ihr selbst,und dasjenige des Priesters L. Petit, ohne andernNamen als den (einigen; dann die ausgescholteneTochter, nach Greuze ; zwey Löwenjagdcn, nachRubens (Kopien im Kleinen, nach Bolswert undSuyderhof), und den Ausdruck der Freude undder Liebe an dem Pferde, nach Vincent. RostVIII. 3 Zg. Hinwieder hat Romanet nach

»hm das Bildniß des Prinzen L. F. von Conti(st. 1776.) und Elluin den guten Haushalt gelie-fert. Irgendwo heißt er auch Maler; und soller auch für St. Non's Vo^aZs pittoreske»'Italic, und für die Vo^a^c pittoresgus äcIn 6rece gearbeitet haben.

* (P. le). Im Lex. unter den le Col-

liers N°. 3 . Das von ihm gestochene Bildniß inden: 6Ioris »cgli Inco^niti ist dasjenige desOctavian Gratiani.

(le); Thauleman; Emond; leTomre; ZZorvic, und Dubais , kommen 1757.als Geschworene unter den Tischlern zu Paris vor.Almanach ciss klarchancls p. 187.

(le). Mir lesen, daß man einenPlan vom Schloß, Garten und Park von Gaillon in Kupferstich mit 1760. datirt kenne, den einsolcher auf Befehl des Erzbischofs von Rouen aufgenommen habe.

( ) Künstler dieses Namens (ob

von den Obigen, oder Andere, ist uns unbe-kannt) haben gestochen: Ansichten des Gehölzesvon Villers - Coterets (dies gemeinschaftlich mitVictoria Chenu); Vignetten nach St. Anbin;die Amme, und die Erziehung, nach N. B. Le-pieic; ein Bildniß von C- Bourgelat, nach F.A. Vincent; die lustige Liebe, und den angeneh-men Schlummer, »ach I. B. Renaud.

Telliob ( ). So nennt sich der Stecher

von klenen bunten Blattern, welche Mädchenmit Blumen u. dgl. darstellen, und fabrikmäßigzusammengearbeitet sind. Dieselben tragen engli-sche Unterschriften und französische Verlagsadressen,erschienen ungefähr gegen Ende des vorigen Jahr-hunderts, und mögen etwa Kopien EnglischerOriginale seyn.

Telroh (Wilhelm), ein Historien - und Thier-maler, dessen Marolles gedenkt. Wir kenneneine runde Schaale, worauf allerhand Meergöttorbefindlich sind, nach ihm in Kupfer gestochen.Dieses Blatt ist bezeichnet: /^i//r. ?e/,-/ro inv.;^ac. »e (Hievn so. 1287., L. F Viiscber etc.Die frühern Abdrücke kragen die Verlags-Adressedes H. Golzius. Einer unsrer Freunde

nennt es (unter der Rubrik: Das Reich des Nep-tun, 9" 9"/ rund) ein prächtiges, und wahr-

Tempest. 1825

scheinlich seltenes Blatt. Dasselbe stellt erstlich ineiner Vertiefung den Vater Neptun, von dreySeepferden umgeben, und auf einer Muschel sichausdehnend vor; um ihn her ei» Zug von Trito-nen und Najaden, mit Genien, Seepferden undallerley Fischarten. Die weiblichen Figuren sindbesonders gut gezeichnet; an den Männern hinge-gen zu viele, nicht bestehnde, Muskeln.

* Temanza (Thomas). Dieser gelehrte undberühmte Denetianische Baumeister ward geb.-7«5. und st. 1789. Lra-rcio/ese: kitturc, 8cul-turs. Hrckitstture »i paclovs. 1796. 8°. p. Zc>2.Der Marchese Joh.Poleni unterwies ihn in seinerKunst. Unter seine Bauten zählt man auch dieKirche St. Maria Magdalena . Anderwärts lesenwir, er habe auch herausgegeben: ^ntica piantaciella citta cii Vene^ia »slineata circa la inetaclel XII. 8ecolo, illustrata 1781. Thomas WarCorrespondent der Königl. Akademie der Architek-tur in Paris .

Temini (Alexander). Wir kennen von einemKupferstecher dieses Namens schmale lange Blät-ter mit Seegöttern und Ungeheuern u.. dgl. ra-dirt. Dieselben sind von Stephan Scolari in Ve­ nedig verlegt.

Temisien d'Audrincourt ( ). Ein

solcher (ob selbst ausübender Künstler, ist unsunbekannt) gab, wir glauben um i 8 v 3 . ein Ku-pferwerk: kastes clu keuple prsn^ois aus Licht.

Temmler (Adolph Friedrich Rudolph), si.den gleich ff. Art.

(August Carl Bernhard) Hofadvo-kat zu Weimar um 1764., und -780. ein Kunst«dilettame. In des S. C. F- Weischner Anwei-sung zum Fechten, finden sich einige Blatter, dieG. C- Schmidt nach seiner Zeichnung schlechtgenug gestochen hat. Auch zu I. S. SchrötersEinleitung zur Kenntniß und Geschichte der Steineund Versteinerungen, und zu desselben Journalfürs Steinreich und der Konchyliologie VI.(1780.) hat er gezeichnet. Aus dieser Familiemögen noch herstammen: Johann HeinrichTemler Hofrcgistrator und Schreib - und Rechen-meister der Herzoglichen Pagen zu Weimar um1755., der ebenfalls die Zeichenkunst übte; undAdolph Friedrich Rudolph Temler, Zeichen-meister der Herzoglichen Pagen und des freyenZeicheninstitutes zu Weimar um 1811. il/n.

(Joh. Heinrich), s. den gleich vorstehn-den Art.

Tempel (Abraham van den). Nach einem sol-chen hat L. Cossin ein Bild des Arztes I. A- van derLinden zu desselben Ausgabe der Werke des Hip-pokrates (Im^ci. Lat. iV 65 . 80.) gestochen.

Tempeman (Ol. Samuel) Königl. Hofar-chirekt und Professor der Civilbaukunst bey derKunstakademie zu Stockholm 1797. s. 8veri§esXriZs- ocli Livil-Lalencier 1797. 8tockkolm iho.

( ) Königlich Schwedischer Bild-

hauer, und Sekretar der Akademie der Maler - undBildhauerkunst zu Stockholm 1797. Höchst wahr-scheinlich mit Obigem Einer und Derselbe. Ober die Bildhauerkunst eben so wie die Baukunstwirklich geübt habe, dürfte noch die Frage seyn.

* Temperello, s. Christoph Caselli, odervielmehr Castelli, im Lex. sowohl als eben in ge-genwärtigen Zusätzen.

*Tempest(P.), hieß pearce, und warKupferstecher, Buchdrucker, und Kupferstichhand-lcr zu London . Er hat sein Bildniß zweymal ge-schabt. Das einemal mit dem Motto: OvetsVobis Principes ; das andremal in der Kleidungeines Non-Conformisten. Sonst kennt man vonihm: König Jacob ll. ohne Namen desMalers-aber nach Lely; die Königin Maria, Wahlschein,

Aaaaaaaaaaa