Band 
Zweyter Theil [4].
Seite
1835
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T e n rr.

endlich erschien: T^mstsräam ek Deipslo eherJrkstes et kkercus r/ 55 . unter dem Titel: lez;ranä Eabinet cles tableanx cle l'^rchläuc h>eo-polll Ouillaume, pemt par stez maitres Italiens«t clesslnes par 7 ls»re,-L, stit /e r/rcr-a: *)

etc. Noch bemerken wir am Schluße, daß auchDavid der junge nur wenige der Blatter zudiesem Werke selbst gezeichnet hat, und der Nameder übrigen Zeichner ebenfalls auf den Stichenbefindlich ist. Oixi.

Tenn oder Thenn Albrecht) Münzmeifler zuBassau, und dann, wie es scheint, zu Augsburg .Er st. in letzterer Stadt i 554 - />a§c/r Lpitapd.^uZust. I. 3 ZZ.

-- (Johann und Marcus), beydesMünzmeister des Erzbischoss zu Salzburg . Jo-hann erscheint 1825. und Marcus i 54 ». Hüh-ners Beschreib, von Salzburg II. 47- 120.

(Marcus), s. gleich vorstehnd. Jo-hann Tenn.

Tenneker (S. von). Von ihm erschien:Erklärungen zu A. F. winkler's Studien fürangehndePferde-Zeichner, dann weiter zu des Ba-raillen-Malers Herzen's Reitschule u. s. f. Inwie ferne der Erklärer selbst Kunstdilettante sey,ist uns unbekannt.

Tensi ( ). Von einem jungen Künstler

dieses Namens sah man ein Gemälde oder eineZeichnung, auf der Kunst- und Industrie-Aus-stellung , die in i8c>Z. zu Antwerpen , in Gegen-wart des Ersten Eonsuls Buonaparte veranstaltetwurde. Meusel's Arch. I. (2.) i6Z.

Tensini (Franz) gab ein Werk über dieKriegsbaukunst mit Kupfern, was betitelt ist:ha torcistcaLione, Auarllia, llit'ssa e expnAna-Li'one stelle forterbe, experimentale in stl-verss guerre, stsl Lavaliero BuuL sta

Eroma. VeneLta i62j.Fol. Eine andre Auflageerschien ib. itzöü. Fol.

Ce'ltori (Anton) s. den ff. Art.'

(Franz). Ein solcher, und seinebeyden Söhne Anron und Paul, Baumeister zuPadua , baueten von ibgZ. bis 1702. an einerKapelle der dafigen Kalhedralkirche. Lr-ancko/Mkitture, 8culture, ^rckitetturs stl kastovaI 7 g 5 . P. 12). Z02.

(Paul) s. den vorstehnden Art. FranzTenrori.

Tenyel, s. oben Taenzel.

Teodoli (Hicronymus) , Marchese. Erbildete auch Schüler, die er mit viel Geschicklich-keit unterwies; so z. B. den wackern JosephSubleyras. Seine Theorie war gut nnd richtig;aber in der Praxis gab er bisweilen ins Gezierteund Plumpe. . Auch war er, bey aller seiner übri-gen Gutmüthi'gkeit, von einem seltsamen GeisteDes Widerspruchs besessen, so daß Schüler, wennsie über etwas seine Billigung haben wollten, esnur erst zu tadeln brauchten. Milizia (blst. ters.)Z. Zgo. beschreibt seine Kirche von St. Peter undMarcellin zu Rom , und nennt diese Baute leidlich:Am Ganzen ein gutes griechisches Kreuz, undin der Mitte eine schöne Kuppel; aber dann ebenin äußerer und innerer Verzierung ein Gewirrsvon unnützen Pilastern und Risaliten; ein unge-heures Fenster in der Mitte, u. dgl. Dann dasTheater d'Argentina, nicht rund oder elliptisch,sondern in Roßeisenform, wovon indessen dieZeichnung Einige nicht ihm, sondern Fredianrzuschreiben. Allein Mllizi'a kann dies kaumglauben, da Teodoli nicht bloß ein Baukünstler,der weit Besseres, als jene Schaubühne machenkonnte, sondern dabey ein würdiger Kavalier war,der sich sicher nicht mit fremden Federn schmücken

*) Wie schon gemeldet, irrig.

Teoscopoli. i 8 Z 5

Wollte. Ungeachtet er ein einziger Sohn und reichwar, blieb er unverheirathet, und theilte seineZeit in seine Studien und in gelehrten Umgang,machte sich so seinem Vaterland nützlich, und gabdem Adel durch sein Beyspiel eine schöne (wenigbefolgte) Lehre. Noch werden hier, als nach sei-ner Zeichnung gebaut, die Kirche de Vicovaro,und das Haus della Madonna de' Miracoliim Corso zu Rom genannt. Milizia setzt seinTodesjahr in 1766., seine Lebensfcisi aber gleichdem Lex. auf 89. I. an.

* Teodon (Johann). Sein Geburtsort undJahr ist unbekannt. Derselbe hat wenig fürFrankreich gearbeitet. Man behauptet, er seydurch einige Bedrückungen, welche er von seinenKunstgenossen erfahren, veranlaßt worden, seineTalente nach Rom zu tragen. Wahrscheinlich aberkannte er diese Stadt schon, und hatte dort sei-nen ersten Unterricht empfangen. Hier wurdeseine Arbeit sehr geschätzt; und hatte er eben sowohl die Ehre, durch seine schöne Figur von St.Johann von Lateran mit Beruhst, als in St.Jgnaz mit le Gros, durch seine Gruppe zu wett-eifern, die den Glauben darstellt, wie er denGötzendienst zu Boden schleudert. Jener wirddurch eine Frauensperson bedeutet, die sich ineine Schlange endigt; neben ihr ein König vonJapan , der das Christenthum annimmt: Beyde Künstler erhielten gegen mehrere Italiener denPreiß. Ein anderes Basrelief fertigte er für denRömischen Monte di Pieta: Die Söhne Jakobs,wie sie, des Bccherraubs beschuldigt, vor Josephgeführt werden, und ein drittes für das Grabmalder Königin Christin» in St. Peter (das somitnicht, wie das Lex. meint, ganz seine Arbeit ist)Zu Versailles sieht man von ihm die beyden Fi-guren (Thermen) des Sommers (Ceres) und desWintere, und eine Gruppe: Arria und Paetus,die er schon in Rom anfing, und nachwerts leDaurre, ziemlich plump, vollendete, jetzt in denTuilerien. Nach Einigen st. er zu Paris um 1680.»ach Andern erst nach 1716!! Kasteiet

Jene beyden Thermen sind in dem dürftigen Werkevon Thomassin (N°. 192. u. 9Z.) abgebildet.

* Teodoro. So ist bey Gandelkini derFranzösische Landschafter des Lex. rubrizirt.

* Manruano, s. Theodor Ghigi

im Lex. sowohl als in gegenwärtigen Zusätzen.

* (Monsieur). So wurde in Welsch-

land der Niederländer Theodor Helmbreckergenannt.

* Teofane, s. Tbeophanes, im Lex.

Te 0 li ( ). So heißt im T ü b i n cz. Mor-

genbl. 1809. S. 1196. ein Römischer Marmor-Arbeiter, von welchem damals der König vonNeapel einen schönen geschnittenen Stein gekaufthatte, in welchem die eiserne Krone, mit der In-schrift: 6uai ctst la tocca eingegraden war.

Teolon, s. unten Theoion.

Teoscopoli, auch Tbeorocopuli (Do-minicus), il (Lreco oder delle Grecche genannt,war nicht i» Spanien (wie das Lex. meint) son-dern in Griechenland geboren. Einige setzen seineBlüthezeik schon in i 5 b'o. I» dem Verzeichnisseder Schüler von Titiau wird er, als solcher,nicht ausdrücklich erwähnt. Indessen besitzen seineersten Arbeiten wirklich die Vorzüge der'Titi'ani-schen Schule; da man ihm aber Mangel an Ori-ginalität vorwarf, so verfiel er in alle Ausschwei-fungen der Manier, und wähnte nun, durch denSchein die Federungen der Kenner befriedigt zuhaben. Zu Toledo führte er verschiedene Werkeaus, von welchen einige mit 1677. bezeichnet sind.Zu den beßtcn derselben gehören: Von Architekturdie Kirchen des Hospitals der Caritas und der

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