,gz4 Trechsel.
Ferver - Drdnunge -- der Stadt Töburg.Das. »6»8. 4 °
Trechsel (Johann Martin),' Großkopfge-nannt, geb. it>6i. zu Nürnberg , eines dortigenMarkt - und Waagmeisters Sohn, gab, nebenAndern», auf etlichen zusammengesetzten Bogen,eine Karte des Nurnberger-Gebiets. Dann bat«r auch selbst in Kupfer gestochen. Müller'sAürnbergische Kupferstiche l. i 56 . führennämlich (unter der Rubrik: Einzelne Sinnbilder)auf: 8ckema 8tatuarum, konoil et Onn.Heptem-Viroram älFnitati» in luäis scenioiserectarum, a N. 8imone Lornmsi8tero. kect.»ä.8j>. 8. aerig. incisarum aA'olr. A^art. Drerü-r/1679. Xorlmber^ae, litteris Knocrianis. Do-gengröße. Er st. 170b.
Treder»» (Ludwig Sebastian, Graf von),auS Esthland. Derselbe studirte zu Jena , undließ dort 1808. 40. drucken: Oissortaüo 5l8tensovisrium kistoriae er inorabationis proäromum,wozu er auch eigenhändig das von C. Schnorrgestochene Kupfer zeichnete.
Treffkorn (Johann Samuel), Rathszim-mermejster zu Halle im Magöeburgischen 1783.
Treffl er (Johann), Silberdrechsler zu Augs burg 1689. Das Hocbbeehrre Augsburg ,od. Einzug beyder Röm. Raiserl. Majestä-ten rc>, von M. I. F. w. Augsb. »690. 4°,S. 4 ^. In des F. Frisius Eeremoniel derDrechsler, wird er unter die vorzüglichstenDrechsler seiner Zeit gerechnet.
Treiber ( ), ein berühmter Baumeister
jn Aachen , zu den Zeiten Earlü des Großen. M-c.
Treille (Franz de la). Von ihm nennt manfolgendes Werk: msniere äe fvrtiüer Vil-
1 e 8 , Lnssteaux, er faire l^ieux forts, m >8 enkran^ois par le 8 ei^neur cie /ieroii, ^ranfvrrsie ia Drer//e, Lomm> 88 »ire en l'/Vrtillerie. I^yoni 5 z 6 . 4°. Dann auch: viZcours cles Villeg,Dtiasteaux et Lortere 85 e 8 batrues, a 88 r>illieset pr> 8 e 8 par la force äs 1 '^rtillerie äurantIe 3 re§ne 8 äe 8 lioy 8 Henry II. et Lksrleg IX.?sr!s i 566 . 8 °.
* Tremblaye (F. F. de la), ein Baumeister,s. oben und im Lex. Job. Tourain.
Trembler (Bartholome), ein französischerBaumeister. Sein Bildniß erschien bey OdieuvreL°., von A. P. gemalt und L. F. gestochen.
Trembley( ). Ein solcher erscheint im^lmanack äv8 Keaux-^rl8 i8aö. unter den da-»nals zu Paris lebenden Modellirern u. Stucca-toren. Im Almanach äs Loinmeree r8t». fin-ben wir ihn nicht mehr.
— — ( ). Ein solcher erscheint zum
erstenmal im ^lmanacli äe Lommerce 1811.unter den damals zu Paris lebenden Malern.
* Trernblin ( ). Wir haben ein in kl.
Fol. radirteü Blatt vor uns, mit der Darstel-lung des Feuerwerkes, das in 1745. zu Paris ,wegen der Einnahme von Tournay , gegeben wurde,und von de Deausire, Architekten des Königs ,Mitglied der Königl. Akademie der Baukunst undStadtbaumeister zu Paris , angegeben worden.Dieses Blatt ist bezeichnet: Dr«rb/r» ls jeuneet (der aus Versehen oben gedoppelt,
als Abbe und Labbe erscheint) pinx.; und:-V karls cke2 7 >a-»b/»r. Ebenderselbe, oderdann ein Anderer dieses Namens, soll, alsThese, gezeichnet, und Doßier gestochen haben:Das Bildniß des Controlleuos Eust . Boußelin.
Tremmel ( ) , Hofmaler des Fürsten
Zobkowitz in Böhmen , wird 1810. unter den in Dres den einpaffirten Fremden aufgezählt. Dreedn.Anzeiger, Jahrg. iLiv. S. »79g. Ohne Zwei-
Trenk.
fel ist dies der nämliche Friedrich Tremmelvon Prag , der schon i 8 v 5 . von der Gesellschaftder patriotischen Kunstfreunde daselbst den zwey-ten auswärtigen (?) Preiß für eine uns unbe-kannte Arbeit erhielt. Meusel Arch. I. (4.) 19s.
*Tremoillere (Peter Carl), aus eineradelichen Familie gebürtig. Zu Rom zeichnete ersich , als vier und zwanzig jähriger Jüngling, soVortheilhaft aus, daß man ihm die schon im Ley.erwähnte Copie nach Vanni's Simon dem Zau-berer zu fertigen auftrug, welche nachher in Mo-saik gebracht werden sollte. Eben so sah mandaselbst von ihm ein Bildniß Denedikt Xlv. undein anderes des Herzogs von St. Aignan, wieer dem Prinzen Daini, im Namen des Königes,das Cordon bleu ertheilt. Auch für Privatper-sonen mußte er dort viel Staffeleigemälde liefern.Bey seiner Rückkehr nach Frankreich hielt er sicheine Zeitlang in Lyon auf, wo man von ihmtheils Altarblätter, theils zahlreiche Bildniße sieht,und ging endlich 1724. wieder nach Paris , woer 17Z7. in die Königl. Akademie ausgenommenward. Sein Aufnahmsbild war die Landung desUlysses auf der Insel Calypso. Späterhin malteer noch ein Paar Altartafeln für die Karthcuserzu Lyon , und für den König Mchreres, das inTapeten gebracht wurde. Sein letztes bloß an-gefangenes Werk war eine Darstellung des gol-denen Zeitalters, welches erst nach seinem Todevon Lobe! vollendet wurde. Fiorillo lll. 824—24.Bey Wareler heißt es ganz kurz von ihm: „DieArbeiten dieses Künstlers hatten Anmuth, Leich-tigkeit und Simplicität; sein zu kurzes Leben er-laubte ihm aber nichts weiter, als bloß Hofnunrgen von sich zu geben". Bey Gauir de Sr-Germam (etwas seltsam): „Mit einem kleinenGeschmack (petir ^our?) wußte er Anmuth überseine Figuren zu verbreiten, und sie mit einemwahren und natürlichen Eolorit zu beleben". Dannwieder: „Sein unterscheidender Charakter war,sinnreich in der Erfindung, correcc in der Zeich-nung , im Helldunkel wohl erfahren, richtig imEffekt, glücklich im Colorie, von leichtem undgeistreichem Pinsel". Zeichnungen von ihm sahman im Kabinett des 181,9. verstorbenen Fran zösischen Künstlers I. A. de Eilvcstre. Nochmehrere (an die Zc.) in verschieoenen Manieren,noch 181«. bey dem Erben des KunstdilettankerrPaignon-Dijonval zu Paris . Er hakte angefan-gen, nach seiner eigenen Erfindung und Zeich-nung die sieben Werke der Barmherzigkeit zuetzcn, davon er aber nur zwey zu Stande brachte;und eben so kennt man von ihm einige Studiennach Watteau. Dann haben nach ihm gestochen:St. Fessard Alphcus und Arerhusa, Venus undAmor, Amphitrite und Amor; Patton, Venusvon Amor weggckapert; I Maillet, ein Dianen-bad; F S. Ravenet, Vignetten zu Boileau ; I.van Schley , Sancho Pansa geprellt; Tanje end-lich, DonquiMte empfängt den Ritterorden.
Tren^) (Heinrich), ein Jrländervon Abkunft,lernte die Malerei in JtaUen unter GiuseppeChiari, und erhielt seiner Geschicklichkeit wegeneinen Preiß in der Akademie des H. Lucas zuRom . Da er sich auf geschichtliche Darstellungengelegt hatte, so fand er in London wenig Auf-munterung, und ging daher z»m zweyrenmal nachItalien , wo er zwey Jahre blieb. Endlich kehrteer 172^. in sein Vaterland zurück, und starb dann zuPaddington im folgenden Jahre. Flortllo V. 5 jg.
Trenk (Friedrich Freyherr von), ein aus einerguten Familie 1728. zu Königsberg in Preussengeborncr Edelmann. Obwohl er von der Naturmit schönen Anlagen ausgestattet war, so fehlteihm doch die gehörige Brauchbarkeit für die Welt,mit der er fortwährend im Hader lebte, und sichdadurch ziemlich berüchtigt machte. Allbekannt,mehrfach übersetzt und mit Enthusiasmus auf-genommen, wurde in -787. seine eigenhändige