V a l d a m b r i n o
valdambrino (Ferdinand". So nenntNuLdrio lll. 5 ii. einen Künstler, der seinenNamen von dem Ort in Veltlin entlehnte, woer geboren ward.
* val dani (Alexander) l. bey diesem Art.des Lex. die Citation (vielleicht) richtiger: Lm--to/i 1 . II.
Valdelvira od. Valdevira (Peter von),ein Spanischer Architekt von Valdcvira gebürtig,baute von i 54 >>— 55 . zu Ubcde, aus Auftrag desCommenthurs Don Franz de los Cobos, die doc-kige schöne Kapelle del Salvador, und für dentzvnimenkhur einen Pallast; beyde mit einem Ue-bermaaß von Verzierung. Nach seinen Rissen istauch die Kirche zu Caen . Endlich wird sein Ho-spital und die Kapelle von St. Jacob zu Baeza für eine der beßten Bauten in Andalusien gehal-ten, obschon es ihr an Correktheit gebricht. Mr-üÄük Läic. ter2, I. 220 -21.
valder (Jsabella) geb. ssarrasquille, s. so-fort den Art. ihres Gatte».
— — (Juan de) Leal, geb. zu Cordova ikso.Schüler (nicht des schon 162h. verstorbenen Roe-las, wie Palomino meint, jondern) des Anto-nio de Cagillo. Derselbe halte viele Talente zurKunst, und ließ sich zu Sevilla nieder, wo esihm wegen des großen Reichthums, den der Han-del nach beyden Indien daselbst zusammengehauflhatte, an Bestellungen nicht fehlen konnte. Auchnahm er an der neu errichteten Akademie im I.1660. Theil, unerachtet er wegen seines neidischenund anmaßenden Charakters mit den übrigenKünstlern, vorzüglich mit Fremden in Uneinigkeitlebte, Palomino, der ihn persönlich kannte, undin seiner Jugend von ihm unterrichtet wurde,erzählt einige interessante Anekdoten von seinerZanksucht. Man sieht von ihm zahlreiche Werkein Sevilla und Cordova; allein ihr Styl isi ma-nierirt, weil er, von Gewinnsucht hingerissen,keine Bestellung abwies, und mit unglaublicherSchnelligkeit mahlte. Er liebte gewisse gezwun-gene Stellungen der Figuren, kolorirte aber mitGeist und Geschmack. Eine merkwürdige Male-rcy von seiner Hand befindet sich in der Kircheder Karidad, und stellt unter andern einen Leich-nam, der bereits in Verwesung übergegangen ist,so täuschend dar, daß Murillo, als er ihn er-blickte, behauptete, daß man sich mit den Fin-gern die Nase zuhalten müsse. Leal starb imI. 1691. und hat auch in Kupfer gestochen. SeineGemahlin, Donna Isabel, geb. Larrasquille,und seine Kinder, Don Lucas de valdes undDonna Maria thaten sich ebenfalls durch ihreTalente zur Malerey hervor. Don Lucas führtezahlreiche Sachen, vorzüglich Alfresko's aus, diezu Sevilla gewiesen werden, und stach in Kupfer;Donna Maria aber war eine geschickte Oel-und Miniaturmalerin, und trat zuletzt in den Or-den der Cisterzienserinuen. Fiorillo IV. 284—65-
— — — — ein Spanischer Minister (seiOonsejn «je Hacientl.',) dieses Namens in denletzten Dezennien des XVll. Jahrhunderts, derwegen seiner besondern Kunstlieds genannt zu wer-den verdient. Fiorillo IV. oft.
— — (Lucas und Maria de) Sohn und Toch-ter von Don Juan. S. gleich oben den Art.ihres Vaters.
Valdiviess (Diego von), ein SpanischerGoldarbeiter zu Toledo im XVI. Jahrhundert.Theils eigene Glasmalereycn, theils Reparaturenalteier dergleichen von ihm, sollen sich, mit 1062.dakirt, in der Cathedrale zu Cuenca befinden.Fiorillo IV. 188.
") Mit Wasserfarbe gemalte
Valee. 19^5
Vüldivieso (Louis de), ein Spanischer Künst-ler gegen den Schluß des XVl. Jahrhunderts, dereine große Fertigkeit hakte, sogenannte Sargos-Tapecen *) zu malen, zu Sevilla lebte, und vonPaeco mit Ruhm genannt wird. Fiorillo I V.rög.
— — (Philipp de), ein Spanischer Maler, -der bey Fiorillo IV. im Register erscheint, denwir aber auf der dort angezeigten Seite, undauch anderwerts in dem Werke nicht auffindenkonnten.
* valdor oder wakdor (Johann, I>.
I. L>) Kupferstecher und Verleger, geb. um i 5 go.Er arbeitete seine meiste Lebenszeit zu Paris .Von ihm kennt man eine Menge andächtiger Vor-stellungen, die mit ausserordeiiklichcr Feinheit aus-geführt sind. Sein bedeutendstes Werk ist indessender schon im Lex. genannte Driompho so l^ouisIs zusta (XHl.), geschichtliche Darstellungen ausdem Leben dieses Monarchen von 1620—,',2. AmSchluß, wie es sich versieht, desselben — Vergöt-terung (1649.) Ein 20. Rubriken jener Darstel-lungen führt ein Derzeichniß meines sei. Varersan. Gestochen nach ihm haben auch I. Marok,und ein uns ganz unbekannter Mich. Pontianus.Von seinen eigenen einzelnen Stichen nennt manauch: Issus stlius Heus, und: Virgio (IrstlLValentin» — mirsculis olara, vier kleine Blakt-chen; aber, zumal die beyden erster», schön; fer-ner: Christus am Kreuze, von Callot geetzt, undvon dem Unsrigen mit dem Grabstichel Vollender.Dann ein Bildniß des Historiographcn I. Pugetde la Sarre, nach G> Düffet, und eine H. Fa-milie unter einem Baume ruhend, nach G. Reni,die Landschaft nach H. Swanevelt. (Einige be,zeichnen dieses Blakt bloß mit seinem exo.) RostV. Zsi. -Mc. Einer unserer Kunst-
freunde kennt von ihm ein Marienbild schon mit1608. datirt, und sehr zart ausgearbeitete Blat-ter, die er 1611. zu Lürtich gefertigt; und sagtvon seiner Arbeit, sie sey bisweilen so fein, daßsie der Schwarzkunst nahe komme, aber, diesesReitzes ungeachtet, etwas hart, steif und kalt.Dann nennt er noch von seiner Arbeit die Bild-nisse des Robert BellarminuS und des ArztesHeinrich Corvinus, letzteres nach Anna Corvinagestochen.
— — (I- B ) Die Abbildung einer StatueLudwig XIV. ohne Namen des Stechers (deraber Simonncau der Sohn ist) soll bezeichnet seyn:
I. 6. VValäor erexit Anno 1x04.
* — — (Ludwig). Nach ihm soll auch Er-tinger eine Sammlung von 12. Landschaften ge-stochen haben.
— — (L. I.). Von einem dieses Namenswerden irgendwo 5 . Duodezblatter angeführt:Christus am Oelberg, ein Ecce Homo, die Kreu-zigung, Sc. Lambert und noch ein Heiliger.
* vale (S.) So nennt Rost IX. 180. N°. 6.einen Künstler, nach welchem C. Grignon (i? 49 -)eine perspektivische Ansicht des Londncr - Findcl-hauses gestochen habe. Andere (z. B- Huben p.699.) kennen mehr ähnliche Blätter von Rooker,Canot u. a. nach dem Unsrigen, der aber wahrschein-lich kein Anderer, als der Samuel Wale des Lex.ist. S. auch unten den Art. Simon valee.
* valee (Alexander), arbeitete zu Paris . EinBildniß des Wundarztes I. Guillcmeau von ihm(^. satter» koo.) ist schon von - 585 - datirt. DieReise Heinrich IV. soll (»ach Einigen) statt ausneunzehn, aus — 59. Vl. besteh». Andere nen-nen noch von ihm: Jesus , dem Volke dargestellt,nach St. du Perac; etwas nach D. I. Clo-
X.