Band 
Zweyter Theil [4].
Seite
2069
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Veldten oder Bellen.

änstria; aääe et st^uranäi et eül^ianäi, et slguiä in arte secreli sst, guoä tectius ooculi-rut eto. >. c. 457, 5 g, 62. Ein viertes bey vel-dener (i 483 .), wieder mit Holzschnitten gedruckttes Werk (Geschichte des H. Kreuzes) sah'Hei-ecke bey einem Geistlichen (Gockinga) in demHolländischen Dorfe Willemes bey Oudhuysen.6onf. Nachrichten ll. 49 - sZoZi. Anderwärtsfinden wir noch, daß er um 1480. auch zu Utrecht gearbeitet habe.

* veldten oder Veiten, auch Felring(Jurii Makwieewitsch, s. K. G), dessen schondas Lexik, unter der irrigen Benennung Leidren,und das gegenwärtige Supplement s. v. Feitenebenfalls an der unrechten Stelle gedenkt, veld-ren ist wohl sein richtiger Name. Ein sehr ge-schickter Baumeister, Hvfrath und Professor derAkademie zu St. Petersburg , geb. daselbst. Von1772. an O. b. noch früher) finden wir ihn bortbey bald allen wichtigen Bauunternehmungen an-gestellt. Von ihm sind nämlich die dasigen Bau-ten: Des zweyten von den zu der Kaiser!. Eremi-tagen gehörigen Gebäude (1776.), zwar nur dreyStockwerk hoch, aber in sehr einfachem Geschmacke;dann der Catharinen-Kirche (1776. a. h. 72.), derAnnenkirche(i77g.), der Armenischen Kirche (1788),des Lombards, und mehr anderer Hauptgebäudedieser Residenz. Reimer'« St. perersburgI. 357 . und Georgi's Beschreib, von Sr.perersburg S. 87. 96. n 5 . 2öi. Eben so ent-warf er die "Risse zu dem Hauptgebäude des Kais.Lustschlosses Tschesme, welches von 1770. bis inalles Detail ganz im gothischen Style ausgeführtwurde ssampenbausen's geographischeMerkwürdigkeiten des Perersburger-Gou-vernemenrs I. r 53 . In der Mechanick war erwohl bewandert. S. darüber und über einigenach ihm gestochene Blätter oben den Art. I.van Gchley (der nicht Schleys hieß). Oons.Bernouilli I V. rZr. Noch lesen wir von ihmbey FioriUo (Kl. Sehr. II. H6. u. 68.):Beyder Concurren; mehrerer seiner Kunstgenossen er-hielt er den Preis für den Plan des Gebäudes,welches dem Kaiser!. Pallaste gegenüber erbautwerden sollte. Von seinen vielen andern Model-len verdienen besonders diejenigen für die großeCascade zu Sarskonselo, und für einen Chinesi-schen Thurm daselbst, dann für die Kirchen Paurlowsky und Marienhof, ein anderes für einenBacchustempel, und endlich die Maschine genanntzu werden, womit der Granitfels zum Fußgestcllder Statue Peters des Großen fortgeschafftworden."

Velesinis ). So hieß ein geschickterDekorationsmaler zu Moskau , wo er um 1800.für das dortige Theater arbeitete. NordischesArchiv auf l 8 c> 3 . 8^. I. 128.

veIi od. velIi (Benedikt). Als veli nenntLanzi (dlä. ter2.) I. 240 einen uns bisher un-bekannten Maler der Florenkinischen Schule desXVII. Jahrh, von welchem, im Dome zu Pistoja,am Eingang ins Presbyterium, eine Auferste-hung von angemessener Größe, als Nebenstückeines Pfingstfestes des wackeren Pagani befindlichsey, und, eben dieser Nachbarschaft wegen, wohlkeine schlechte Arbeit seyn dürfte. Don, odernach ihm kennt man ein Blatt, welches die Der-mahlungefeyer der Prinzessin Christina von Loth-ringen zu Florenz i 58 g. darstellt.

Veline ( ). So heißt im Almanach 6.

Leaux-Hrts 1803. ganz ohne Weiteres ein damals»u Paris lebender Baumeister, der hingegen imdortigen Almanach äs Lomlnerce 1811. nichtmehr erscheint.

* vella, s. vela, oben und im Lex.

Vellani (Franz), ein Maler der Modenesi-fchen Schule, Schüler von Stringa (st. 1709.)

Veltron». 2069

und spater von Creti c st. 1749.), arbeitete imBolognesischen Geschmacke seiner Zeit. SeineZeichnung war eben nicht die richtigste, und seinColorit hatte, so wie Creli's, etwas Rohes, dasdenn doch die Augen zu blenden vermochte. ImStaate von Modena findet man Mehreres vonihm; zu Modena selbst das Hauptaltardlati in derKirche il Voto, und das Gewölb in St. Domi-nicus. Derselbe starb 80. I. alt 1768. La«««lfilä. tsrr. IV. 54 -. I'aFMri.

* vellano (Jacob). Derselbe blühete um1460. Von ihm, als Medailleur, führt vasarkdrey Schaumünzen, die schon im Lex. benannteauf Paul II. eine andere auf Ant. Roselli, undeine dritte auf Baptist Platina an. Dann glaubtder Verf, von Beyrr. zur Gesch. d Schau-münzen a. neuerer Zeit, an der Spitze derJen. A- L. Z. i8io St. Vl. neun verschiedeneSchaumünzen, alle auf ermeldten Pabsk zu ken-nen, die er für unsers Künstlers Arbeit hält. Siesind theils rund, theils oval; das Profil des Pap-stes auf den Averse» hat einen edeln, ins Großestrebenden Charakter, ist richtig gezeichnet, starkerhoben, weich und fließend behandelt. Das Ang'ergötzt sich am harmonischen Ganze», so wie über-haupt an der geistreichen Wahrheit der Darstel-lung. Eine davon stellt Paul schon vor seinerErhebung auf den Päpstlichen Stuhl, zum Gedächt-niß des von ihm als Kardinal in Rom erbautengroßen Pallastes di St. Marco vor.

vellerci (Andreas da), ein alter Künstlerdieses Namens, blühete um i 5 Z 4 . Eine Ma-donna von ihm, nebst einigen Heiligen, ungefährim damaligen Geschmacke der SienenscrSchule,mit erwähntem Datum bezeichnet, befindet sichnoch in dem berühmten Museum Borgia , zu ge-dachtem Velletri .. rer^. II. iZ.

(Lello da). Ein solcher malte zu Pe­ rugia um 1487. Ein Bild von ihm scheint nochdort vorhanden zu seyn, welches mit: Te/ir» cie

pinsle, ausdrücklich bezeichnet ist, ^.«»2». tsrr. II. 23 .

vello (Dominic). Das eigenhändig gemalteBildniß eines solchen rubrizier der Catalog derSammlung von Malerbildnissen des Grafen Fir-mian, welche um >780. auf oem Schlosse Leo-pvidskron bey Salzburg zu sehen war.

* velly (de), s. vailly im Lex. und oben.

* Veiten (Jurry), s schon im Lex. etwasvon ihm, unter dem irrigen Namen Beidren,dann oben in gegenwärtigen Supplementen einMehreres s. v. Feiten, das Meiste aber gleichoben, unter seinem acht geschriebenen Namenveidren.

velrbeim (Carl von). Unter diesem Namenfindet man schöne, um 1760. nach der Natur ge-malte Blumenstücke. shfrc.

velthem (D. von). Ein solcher etzte eingroßes Blatt: Ansicht der Stadt Lyon , nach St.Maupin.

(D. v.) So soll (wahrscheinlich derVorgenannte) ein Schlosser heißen, der eine Folgevon Arbeiten seines Faches in Kupfer gebrachthabe.

velrmann (W.), zeichnete 1776. zu Gro­ ningen anatomische Figuren, die Vinkeles zu ei-ner Dissertation stach, welche man auch in desN). L- Jansen IVssertt. select. Uel^. (Th. I.Abschnitt 2. Düsseldorf 1792. 4 °-) aufbewahrtfindet.

* veleroni (Stephans von Monte Sanso-vino, ein langsamer aber fleißiger Künstler, Vet-ter des vasari, den er auch nach Rom , Neapel ,und wieder nach Florenz begleitete. Zu Rom