Band 
Zweyter Theil [4].
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3038
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Z0Z8 Villanueva.

villanueva (Marchese del Fresno ). Soheißt einer der vorzüglichen Beförderer der Künstein Spanien, unter der Regierung Philipp IV .Fiorillo IV. Zg.

* s. auch im Lex. und gleichfolgend dieArt. Villanuova.

Villanuova oder Villanova (Michaelde), aus dem Dauphin« gebürtig, berühmter Arztzu Vienne . Er gab i 84 l. des Ptolomäi Geo-graphie vermehrt heraus, und zeichnete auch 2s.neue Landkarten dazu. s. Gregor ius Ge-danken von Landkarten S. rbo.

* (Don Thomas de). Von einemsolchen ließ um 1786. der König von Spanien ,nahe beym Prado zu Madrid , ein Gebäude auf-führen , was zum Königl. Naturalienkabinelte be-stimmt war, und zu dem man die innere Ein-richtung ungerechnet eine Million Thäler ange-wiesen hatte. Lichrenbergs Magazin fürPhysik und r^arurgeschlchre B. il. St. 4.(1788.) S- 18,4. Einer unserer Freunde hält ihnmit des Lex. villanuova ohne Taufnamen fürEine Person. Wir nannten ihn oben Don Diegos. v. villanueva; doch wollen wir nicht ent-scheiden.

villard ( ). So heißt im TVmsnscli

6« Ccimmcrce 6e ?ari8 1811. ein damals dortlebender Maler, der sich besonders durch seine'kablssnx au dessus cies portes auszeichnete ,was uns eben nicht auf Großes zu deuten scheint.

Villa - Reale ( ), ein Sizilianischer

Bildhauer, Schüler von Canova. Um 1800. hielter sich zu Neapel auf. Dann sah man von ihmi8n. zu Rom einen 5 ^ hohen Amor in Marmor,an welchem die reine Zeichnung, die Grazie derEontoure, und der belebte Ausdruck sehr gerühmtwurden, so wie überhaupt dieser junge Künstlerunter die hoffnungsvollsten seiner Gattung in Ita-lien gezählt wurde. Auch wurde jenes Bild so-fürt von einem angesehenen Liebhaber für hohenPreiß erhandelt. ülouiteur universel clu 20.1 'evr. 1810.

viIlaret ( ). So hieß ein Cavitain-Jn-

genieur, Königl. Geograph, der in 176g. auf vierBlättern eine schöne geometrische Karte der Div-erse Cambray gezeichnet hatte, welche (Pr. 4 st-)in Deutschland zu Tübingen bey Cotta zu findenwar.

villars ( , ). In dem Verzeichnisse der

vom Leibarzt Brückmann nachgelassenen Samm-lung von Gemmen und Pasten, Braunschw. i 8 i 5 .8°. rubricirt man von einem solchen den Kopfeines jungen Herkules, Camee ; Jupiters Kopf,schwarz auf grauem Grunde in Porzellainmasse,Camee ; und noch andere drgl. mehr.

* ( ), dcr Secmaler, ist wohl Eine

Person mit Adam villaerrs.

villarsi (I.), ein Dildniß des Jak. Baroziogenannt Vignola, soll ohne Weiteres mit: cd«?ss. Villarsi bezeichnet seyn.

Villa« (Anton de las). So heißt bey Fio-rillo IV. 67. ein ursprünglich aus Flandern stam-mender Künstler, der, wie man glaubt, in Dien-sten Carls V in Spanien stand, und von welchemverschiedene Landschaften sich im Pallaste del Pardobefinden.

* Villa vicencio (Don Pedro Nunnez de),welcher im Lex. und auch wieder oben s. v. Hun-ne; erscheint; nach Fionllo (IV. 26Z.) geborenzu Sevilla 16ZH. und gest. 1700. stammte aus ei-ner der angesehensten Spanischen Familien, undlernte die Malerey bloß zu seinem Vergnügen,aber so eifrtzq, als hätt' er seinen Unterhalt damitverdienen müßen. Unter der Anleitung des M.

Vil leb ru ne.

Preti zu -Malta machte er sich. ein kräftiges Hell,dunkel eigen. Nach seiner Rückkehr in Spanien setzte er seine Studien unter Murillo fort, undtrug durch seine thätige Unterstützung viel zumGlanz der Akademie in Sevilla bey. Er war einvertrauter Freund des Murillo, und verließ ihn,während seines letzten Krankenlagers nie. Nachdem Tode desselben ging er nach Madrid , undüberreichte Carl II. ein Gemälde, das einen Bekk-lerknaben in Lumpen, aber so treu nach der Naturund naiv darstellt, daß man es für eine der beß-ten Arbeiten des Murillo hielt. Er malte auchheilige Geschichten, ganz im Geiste seines Lehrers,und Bildnisse, und beschloß seine Tage zu Sevilla ,nachdem er dem König in mannigfaltigen Ge-schäften gedient hatte.

Villa umbrosa (Gräfin von). So heißtbey Fiorillo IV. 340. eine Spanische Kunstdilek-tantin unter der Regierung Carls II. welche mei-sterhafte Bildnisse malte, und deren schönes Ta-lent von vielen gleichzeitigen Dichtern gepriesenwurde.

ville (Anton de). So heißt irgendwo einberühmter Kriegsbaumeister, geboren zu Toulouse 1896. Ritter der Orden von St. Mauritius undLazarus. Vor uns liegt: I^es kortistcations cluLkevalier etc. I.e tont repre-

sente en cinguante - cincz plauches, prospec-tives et psyssges etc. a k.^ou r6so. Antonradirte eigenhändig dazu den Titel und alledie zum Werke selbst gehörigen Kupfer, mit ei-ner leichten, malerischen Nadel. Vorzüglich dieLandschaften, die er häufig als Staffage an-bringt, zeugen, daß er ein großer Künstler hattewerben können, wäre er nicht ein bloßer Dilct-tanle geweseu. Man trifft hier auch sein BildnißMit der Umschrift: ^»tom'rrs cke Tolosss^et. XXXI. 1827. Lques 8. Mlsurltii ct llsrarr40. Artemisia 6ent. (d. h- dentilescüi) k.Hieran. Osviä V. Aus Tcheibel's Einlei-rung zur mathematischen Bücherkenntnißentnehmen wir, daß jenes Werk mit seinen Ku-pfern zuerst Lyon 1629. fol. erschien, überhauptmehrere Auflagen erlebte, und auch ins Teutscheübersetzt wurde. Anton schrieb auch noch andreBücher über die Ingenieur-Wissenschaften.

* (Arnold de). In diesem Art. desLex. anstatt der Zeilen:Das victionsireRannequin" l. De ville war bloß der Unter-nehmer dieser Maschine, und überließ die Aus-führung Rennequin, einem geschickten Mecha-nikers, der aber fast unbekannt blieb. S. obenund im Lex. einen eigenen Art. von ihm. F-

( ). In dem dritten Theile einesvon Happelius verfaßten Buches: Der italiä-nische Spinells, der zu Ulm i 685 . 8". erschien,findet sich ein in qu. fol. radirtcr Plan, der die1885. geschehene Eroberung der Festung Neuhau-sel, aus der Türken Händen, ausweist, bezeich-net: kec. Es scheintjedoch, als ob dies kec.

hier nur soviel als seliueavit bedeutet soll.

villebat oder villebois (B.), ein wenigbekannter Französischer Dildnißmaler um ... .Nach ihm hat M. Aubert dasjenige eines C- F-O. Rozette de Bracourt, Pinffio das des Bischofsvon Joppe, Hyac, le Blaue, und ein Ungenann-ter der Capuzinerin Francisca von St. Omer,Personen dunkeln Angedenkens, gestochen. Dannvon Gattungsblättern: Danzel I'üeareux In-stant, ein Ungenannter unter le Bas le jeunsLIeve, und M. M- Jgonet I'Lclucatron.

villebrune (Madame de). Von einer unssonst ganz! unbekannten Künstlerin dieses Namensbesaß das Kabinet Paignon-Dijonval zu Paris noch i8ro. sechs Frauenzimmcr-Drustbildnisse inPastell.